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Neuer Brunnen im Schweinfurter Wildpark: Das wasserspeiende Hochlandrind „spetzt“ auch ohne die noch nicht fertige Tränke


Kauzen Bier

SCHWEINFURT – Er „spetzt“ in der Tat, was Sebastian Remelé schon Schweinfurterisch ankündigte, bevor das Wasser zum Laufen gebracht wurde. Der Oberbürgermeister stellte den neuen „Hochlandrinder-Brunnen“ im Schweinfurter Wildpark vor, der gleich im Eingangsbereich beim blauen Hochhaus eine weitere, neue Attraktion ist.

Die Tränke, der Trog also für das Wasser, befindet sich noch in der Fertigungsphase. Was auch daran liegen mag, dass Sören Ernst, der schaffende Künstler, zusammen mit seiner Partnerin Steff Bauer in Portugal überwintert. „Er ist im Geiste unter uns“, spaßte OB Remelé just in einem Moment, als ein kleiner, morscher Ast vom Baum neben dem Brunnen zu Boden fiel und beinahe die Schar der vielen Menschen traf, die bei der Präsentation anwesend waren.


AOK - Keine Kompromisse

Der Verein für Garten-, Blumen- und Landschaftspflege entsandte seine vielen Mitglieder und seinen Vorstand Helmut Scheuring. Nicht zum ersten Mal tat der Verein etwas zur Verschönerung des Schweinfurter Stadtbildes. Nach diversen Wildpark Hochlandrind Brunnen 0Pflanzaktionen bildete diesmal die Spende über stolze 5000 Euro das Grundgerüst für die Anschaffung des Brunnens, der insgesamt 9000 Euro kosten wird. Das Dreiviertel-Relief eines aus einem Elbsandsteinblock gemeißelten Hochlandrindes wertet den Eingangsberich auf und weist gleichzeitig als Brücke auf das benachbarte Hochlandrindgehege hin. An der Stelle stand bisher ein rustikaler, aber in die Jahre gekommener Holztrog. Und jetzt eben ein Holzbulle, auch wenn OB Remelé anfangs von einem „Rind unbekanntes Geschlechts“ sprach.


Den Rest der Kosten trägt wie immer auch nicht der Steuerzahler, denn es fanden sich weitere Geldgeber. Dazu zählt die Elektro Wilhelm GmbH & Co. KG als neuer Hauptsponsor des Wildparks. Geschäftsführer Johannes Schöneich erhielt für sein Engagement aus den Händen von Thomas Leier (Remele: „Er ist die Seele des Wildparks“) ebenso ein Präsent wie Helmut Scheuring: Einen Plüschelch und ein EhrenDankTierPapier.

Auf dem Bild mit den sechs Personen von links: der städtische Referent Jochen Müller, Forstamtsleiter Hans-Ulrich Swoboda, Vereinsvorstand Helmut Scheuring, Oberbürgermeister Sebastian Remele, Elektro Wilhelm- Geschäftsführer Johannes Schöneich und Wildpark-Chef Thomas Leier.



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