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Neujahrsempfang der Stadt Schweinfurt


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SCHWEINFURT – Der Neujahrsempfang ist wie jedes Jahr ein Termin im Kalender den man nicht vergessen darf , hier sind sie alle , die Macher, Ehrenbürger , Politiker, Vereine , Kirchen  unserer Stadt, an einem Ort .

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Die Rede vom OB

Rede zum Neujahrsempfang
der Stadt Schweinfurt
am 12. Januar 2020
Oberbürgermeister Sebastian Remelé
– Es gilt das gesprochene Wort! –
Hohe Geistlichkeit, sehr verehrte Ehrenbürger, liebe Mitbürger,
meine verehrten Damen und Herren,
auch in diesem Jahr ist es mir wieder eine besondere Freude Sie im
Namen der Stadt Schweinfurt zum Neujahrsempfang hier in der
Rathausdiele zu begrüßen und Ihnen ein glückliches, erfolgreiches und
gesegnetes Jahr 2020 zu wünschen.
Entschuldigen möchte ich meine Stellvertreterin, Bürgermeisterin Sorya
Lippert, die noch im fernen Indien weilt, weswegen es mich besonders
freut, dass in diesem Jahr unser Dritter Bürgermeister Karl-Heinz
Kauczok sich nicht bei seiner Familie in Australien aufhält, sondern –
diesmal auch letztmalig – im Amt die Stadt Schweinfurt mit mir
gemeinsam vertritt.
Obwohl sich unsere Stadt im Vorwahlkampf befindet, ist es hier dennoch
wesentlich ungefährlicher als in dem von Buschbränden heimgesuchten
Australien. Dort hat Premierminister Scott Morrison zum ersten Mal in


der australischen Geschichte Reservisten der Armee im Kampf gegen
das Buschfeuer eingesetzt. Dieses hat mittlerweile eine Fläche zerstört,
die größer ist als die Niedersachsens, des zweitgrößten deutschen
Bundeslandes. Seit Monaten stemmen sich dort Anwohner,
Rettungskräfte und freiwillige Feuerwehrleute unermüdlich gegen die
Feuersbrunst. Sie kämpfen um jedes einzelne Haus, müssen aber immer
wieder vor den Flammen kapitulieren. Mehr als 1.500 Häuser sollen
schon zerstört sein, die genaue Zahl kennt niemand. Mindestens 24
Menschen sind seit Beginn der Brände getötet worden. Vor wenigen
Tagen hat deswegen der am stärksten betroffene Bundesstaat New
South Wales den Notstand ausgerufen. Bei der eben geschilderten
Dramatik, die sicherlich ihre Ursachen auch im Klimawandel haben, ist
diese drastische Maßnahme sicherlich gerechtfertigt. Hierzulande sollten
wir unter diesen Umständen und mit Blick auf unsere Geschichte uns
davor hüten allzu leichtfertig den Notstand auszurufen, wie kürzlich im
Stadtrat gefordert. Denn wie reagieren wir, wenn sich wirklich einmal ein
solches Szenario konkretisiert? Welche Eskalationsstufen bleiben uns
dann noch? Und so kann ich mich nur der Meinung von Alexander
Neubacher, im Wochenmagazin Der Spiegel Nr. 50 anschließen, wenn
dieser feststellt: „Die Aufgabe der EU-Abgeordneten ist nicht, den
Notstand auszurufen, sondern diesen zu verhindern. Die Klimakrise wird
sich entweder mit den Mitteln der Demokratie bewältigen lassen oder gar
nicht.“
So sehr uns auch die katastrophenähnlichen Zustände Australiens
betroffen machen müssen, so sehr sollten uns die neuesten
Entwicklungen im mittleren Osten beunruhigen. Dort hat der unbedachte
und übereilte Befehl des amerikanischen Präsidenten Donald Trump den

wichtigsten General Irans gezielt zu töten, erneut die Lunte an ein
Pulverfass gelegt, von dem noch nicht klar ist, wann, wo und in welchem
Ausmaße es explodieren wird. Bedenkt man, dass der Arm des Iran über
den Irak bis nach Syrien und in den Libanon reicht, ist kaum zu erwarten,
dass die in Aussicht gestellte Reaktion spurlos an Europa vorbeigeht.
Die Spirale aus Aktion und Reaktion lässt jedenfalls nichts Gutes
erhoffen, wenn man den Ankündigungen Trumps Glauben schenken will.
Dieser kündigte für den Fall iranischer Angriffe „auf Amerikaner oder
amerikanisches Eigentum“ die Beschießung von 52 Städten an, „von
denen einige sehr bedeutend und wichtig für Iran und die iranische
Kultur“ seien. Das wäre das erste Mal, wie Andreas Platthaus in der FAZ
vom 7. Januar feststellt, „dass ein amerikanischer Befehlshaber im
Vorhinein die Zerstörung von kulturellen Objekten als Ziel ausgibt, wie
immer man bei einem Mann wie Trump dessen Gebrauch des Wortes
Kultur zu deuten habe“. Dabei ist Amerika zweifellos eine Kulturnation.
Denn was wären wir beispielsweise ohne Walt Disneys Donald Duck
oder Dorette Duck?
Sie kennen Dorette Duck nicht? Sie war die Großmutter Donald Ducks,
lebte auf einem Bauernhof in den 1940er Jahren am Ortstrand von
Entenhausen, wo sie alles anbaute, was sie zum Leben benötigte.
Eine Maschine, die ihr der Erfinder Daniel Düsentrieb zum Geburtstag
schenkte, die aus Erde alles herstellte was es an landwirtschaftlichen
Produkten gab, lehnte sie ab. „Was soll ich den ganzen Tag tun, was
sollen meine Schweine, Kühe und Hühner tun? Da haben wir ja hier eine
Fabrik und keinen Bauernhof mehr.“

Ob sie deswegen eine Art Ökoaktivistin war, wie die Main-Post am
24.09.2013 mutmaßte, lassen wir dahingestellt. Denn den Begriff
Nachhaltigkeit gab es zwar schon, er fand aber ausschließlich in der
Forstwissenschaft seine Verwendung. Vom Klimawandel war noch keine
Rede, auch wenn er damals schon stattfand. Nein, Dorette Duck, lebte
wohl so wie der Großteil der Bevölkerung: sparsam und bescheiden.
Begriffe, die heute etwas altmodisch anmuten, wenngleich ihre
Beachtung viele unserer aktuellen Probleme lösen würde, ohne dass wir
uns dabei allzu sehr verrenken müssten und ohne permanent die
moralische Keule schwingen zu müssen.
Ansonsten war Dorette Duck durchaus auf dem Stand der Technik. So
war ihr Privathaushalt damals schon mit einem der noch seltenen
Telefone ausgestattet. In ihrer Scheune stand ein Elektromobil der
Marke Detroit Elektric, das ab 1907 im gleichnamigen Detroit hergestellt
wurde. Seine Höchstgeschwindigkeit betrug 55 km/h, seine Reichweite
120 km. Angetrieben wurde es von einem Gleichstrommotor, der sich
über eine Bleibatterie mit 94 Volt aus 52 Zellen speist.
Bis 1941 wurden von diesem Modell 12.348 Elektroautos und 535
Elektro-LKWs hergestellt.
Auf dem allerneuesten Stand war Oma Duck mit ihrem E-Mobil 1943
allerdings nicht mehr. Denn spätestens mit der Erfindung des
elektrischen Anlassers durch den Studienabbrecher Charles Kettering,
im Jahre 1911 begann der Siegeszug des Verbrennungsmotors und
löste nach und nach den bis dahin den überlegenen E-Motor ab. Schon
damals waren seine Nachteile offenkundig und bis zum heutigen Tage

nicht beseitigt: Das große Volumen und das hohe Gewicht der Batterien
bzw. der Akkumulatoren bei einer vergleichsweisen kurzen Reichweite.
Insofern war Oma Duck weder ihrer Zeit voraus noch besonders
rückständig, sondern vielmehr eine typische Vertreterin einer
Zeitenwende und damit unserer Generation, knapp 100 Jahre später,
wieder erstaunlich nah!
Verbrennungs- oder Elektromotor? Eine 120 Jahre alte Streitfrage stellt
sich wieder und ist doch nur Stellvertreter für viel komplexere
Herausforderungen.
Bedenkt man, dass das erste Hybrid-Auto im Jahr 1888, also im 3-
Kaiser-Jahr, erfunden von Ferdinand Porsche und gebaut vom Wiener
Hoffabrikanten Ludwig Lohner, das Licht der Welt erblickte, scheint sich
Geschichte doch zu wiederholen.
Aber machen wir uns nichts vor: die Frage Elektro- oder
Verbrennungsmotor ist längst nicht nur eine Frage um ein technisches
Bauteil, sondern steht exemplarisch für eine weitere Zeitenwende, die
längst nicht nur die Mobilität, sondern die großen Fragen der Menschheit
betrifft!
Wie wollen und sollen wir uns in Zukunft fortbewegen? Wie werden wir
uns in Zukunft begegnen bzw. überhaupt kommunizieren? Wie und
woher sollen wir in Zukunft unsere Energie beziehen? Gibt es in diesem
Zusammenhang überhaupt eine ökologisch unangreifbare wie
ökonomisch schulterbare Energiegewinnung? Welche Rolle wird hierbei
die Digitalisierung spielen? Wird sie uns helfen unsere Probleme zu
lösen oder wird sie sich eines Tages gegen ihre Erfinder wenden? Wird

sich vor dem Hintergrund des Klimawandels unsere bisherige
Lebensform nicht ändern, ja ändern müssen? Und welchen Preis sind
wir bereit zu zahlen, wieviel Veränderung hält unsere Gesellschaft aus
ohne unseren sozialen Frieden, unseren Wohlstand zu gefährden und zu
massiv in die freiheitlichen Grundrechte jedes Einzelnen von uns
einzugreifen?
Vor allen Dingen sollten wir uns im Klaren sein, dass in unserer
komplexen demokratisch verfassten Gesellschaft Veränderungen nicht
mit der Brechstange herbeigeführt werden können. Sie werden Zeit
benötigen! Sie müssen auf ihr mögliches Ende hin betrachtet werden!
So stimme ich dem niedersächsischen Ministerpräsidenten Stefan Weil
uneingeschränkt zu, wenn dieser feststellt: „Manche meinen, der
Gesellschaft über Nacht ein von der Wissenschaft gestütztes Reisbrett–
Programm überstülpen zu können. Das wird nicht funktionieren. Wer in
der Gesellschaft unterwegs ist, weiß, dass man immer wieder die
Zustimmung und das Vertrauen der Bürger gewinnen muss. Auf ad hoc
Manöver – zumal wenn sie belehrend daherkommen – reagieren viele
allergisch. Wer etwa ein Verbot von Verbrennungsmotoren ab 2030
fordert, gefährdet nicht nur eine Industrie, sondern auch die Zustimmung
in der Bevölkerung. Ohne Stufenpläne geht es nicht.“ (FAZ vom
16.09.2019)
Nicht in Panik, sondern mit Maß, Mitte und Mut sollten wir den
Herausforderungen unserer Zeit begegnen. So werden wir Mobilität in
ihrer Vielfalt neu denken und hierauf Antworten finden müssen, auch und
gerade in der Stadt der Kugellager und damit der Mobilität, in
Schweinfurt.

Mit dem Siegeszug des Elektrofahrrads wird das Fahrrad nicht nur
schneller, sondern bleibt bis ins hohe Alter nutzbar und entwickelt sich
mehr und mehr zu einer Alternative gegenüber dem PKW.
Der Ausbau unseres Radwegenetzwerkes ist daher geboten, die
Erarbeitung eines Radfahrkonzeptes ein weiterer Schritt. Dieses gilt es
nunmehr auszuwerten und Prioritäten zu setzen. Hauptachsen sollten
geschaffen und Radwegelücken geschlossen werden. Dabei gilt es das
vorhandene Radwegenetz zu nutzen und Parallelstrukturen zu
vermeiden. Insbesondere ist Rücksicht zu nehmen, auf Anwohner und
Fußgänger. Gerade letztgenannte Gruppe unserer Bevölkerung sieht
ihre Interessen nicht immer in ausreichender Weise gegenüber des
Auto- und Radverkehres berücksichtigt.
Neben dem Fahrrad wird der öffentliche Personennahverkehr eine
weitere zentrale Rolle spielen. So gilt es alsbald die neuen Stadtteile
Bellevue und Kessler Field mit Yorktown Village an das ÖPNV Netz
anzuschließen. Auch der weitere Ausbau von Elektroladestellen ist zu
forcieren und die Einführung einer E-Buslinie in Zusammenarbeit mit
unseren in diesen Bereich tätigen Unternehmen weiter zu verfolgen.
Über einen Shuttleservice zwischen Bahnhof und dem Gelände der
Landesgartenschau stehen wir bereits mit der heimischen Industrie in
Verhandlung.
Zur Attraktivierung des ÖPNV erheblich beitragen, wird die Schaffung
eines einheitlichen Tarifverbundes innerhalb der Region 3. Dieser ist
Voraussetzung um in einem weiteren Schritt mit der Planungsregion 2,
rund um Würzburg zu fusionieren und damit bis Mitte 2022 einen
Mainfränkischen Verbund zu bilden, der es erlaubt, mit einer einzigen

Fahrkarte z.B. vom Kreuzberg zum Würzburger Käppele mit öffentlichen
Verkehrsmitteln zu gelangen.
Neben der Stärkung des Radverkehres wie auch des ÖPNV sind und
bleiben wir eine Stadt des Automobils im ländlichen Raum. Abgesehen
von dem Umstand, dass ca. 20.000 Menschen in der Maschinenbauund Automobilzuliefererindustrie unmittelbar und weitere 20.000
mittelbar arbeiten und ihr Geld verdienen, muss Schweinfurt auch
weiterhin für den Individualverkehr erreichbar bleiben. Dies betrifft nicht
nur unsere Berufspendler, sondern auch unsere auswärtigen Gäste und
schließlich unsere Schweinfurter selbst. So nehmen wir die Lösung des
zunehmenden Parkproblems rund um das Leopoldina-Krankenhaus
bereits in diesem Jahr in Angriff, insbesondere damit dort weitere
Einrichtungen der Gesundheitsfürsorge entstehen können. Mit dem Bau
eines weiteren Parkhauses in der Mainbergerstraße im nächsten Jahr,
schaffen wir die erste spürbare Erleichterung. Nach dieser Fertigstellung
kann dann das alte Parkhaus am Leopoldina-Krankenhaus selbst
abgebrochen und durch ein neues und größeres ersetzt werden.
Ein weiteres Hauptaugenmerk werden wir in 2020 dem Wohnen in
Schweinfurt einräumen. Während in Bellevue der Bau von am Ende 650
Wohneinheiten bereits in vollem Gange ist, laufen die Planungen für die
weitere Besiedelung des Kessler Fields auf vollen Touren. Hier sollen in
den nächsten sechs Jahren weitere 240 Wohneinheiten entstehen. Im
Zuge der Landesgartenschau 2026 kann hier eine „neue Gartenstadt“
entstehen, die den neuesten ökologischen Standard aufweist und dabei
möglichst vielen Menschen Wohnraum bietet. Dabei ist darauf zu achten,
dass allen sozialen Schichten und allen Generationen ein Angebot
gemacht werden kann. Eine reine Fokussierung auf den Sozialwohnbau

ist vor diesem Hintergrund und den begrenzten Flächen, wie sie
Schweinfurt aufweist, zu vermeiden. Denn auch eine weltoffene,
tolerante und bunte Stadt, wie sie Schweinfurt ist, gerät irgendwann an
die Grenzen ihrer Fähigkeiten der Integration und sozialen
Ausgewogenheit. Maß und Mitte müssen auch hier die Leitbilder
städtischer Entwicklung bleiben.
Ist der Stadtteil Bellevue besiedelt, der neue Stadtteil Kessler Field
überplant, kann in einem dritten Schritt die Arrondierung und der
Lückenschluss mit den Pfannäckern vorangetrieben werden.
Mit der Kombination aus Fernwärme und Stromerzeugung durch
Photovoltaik kann in der neuen Gartenstadt Kessler Field ein CO²-freier
und damit klimaneutraler Stadtteil entstehen.
Damit geht die Stadtverwaltung aber lediglich in Vorleistung. Denn auch
die Industrie hat erkannt, dass die CO²-freie Versorgung mit Energie zu
den Schlüsselfragen des Produktionsstandortes gehört. Ich bin
deswegen überaus dankbar, dass es im Dezember letzten Jahres
gelungen ist, mit sämtlichen Vertretern der Großindustrie, der
Hochschule für angewandte Wissenschaften und der Stadtwerke eine
Allianz zu schmieden, die sich dieser großen Herausforderung auf
lokaler Ebene annehmen will. Dabei soll auch der Frage nachgegangen
werden, welche Rolle der Wasserstoff als Energieträger von übermorgen
spielen kann. Schweinfurt soll dabei zum Reallabor werden und damit
seine Vorreiterrolle als Wirtschaftsmotor der Region Mainfranken
behaupten. Wenn wir unseren hohen Lebensstandard beibehalten
wollen, ist es von existenzieller Bedeutung, dass wir Ökonomie und

Ökologie nicht als Gegensatz, sondern als befruchtende Symbiose
verstehen und ihnen Raum zur Entfaltung geben.
Der Aufgabenkatalog Schweinfurts ist damit aber noch längst nicht
abgeschlossen. So zentral die Themen des Klimaschutzes, der Mobilität
und der Energiegewinnung sind, so wichtig ist es, uns immer wieder zu
vergegenwärtigen, dass eine Stadt ein Mikrokosmos ist, in dem sich
letztlich alle Entwicklungen und Belange der Menschen bündeln und
verwirklichen.
So sind wir eine Stadt, in der über 20 Nationen bislang friedlich, oft
miteinander, manchmal nebeneinander her leben. In manchen
Kindergartengruppen und Schulklassen sind Kinder, die der deutschen
Sprache mächtig sind, in der absoluten Minderheit.
Der Zuzug von ca. 1.800 syrischen Flüchtlingen stellt enorme
Herausforderungen für deren Integration in den Arbeitsmarkt und in
unsere Wertegesellschaft dar.
Mittlerweile studieren ca. 1.500 internationale Studenten in Schweinfurt.
So sehr wir uns darüber freuen, so sehr müssen wir darauf achten, dass
diese kein Nischendasein führen, sondern integraler Bestandteil unserer
Hochschule für angewandte Wissenschaften werden.
Neben diesen sozialen Fragen werden wir uns im nächsten Jahrzehnt
weiterhin verstärkt dem Erhalt unserer Infrastruktur widmen müssen. So
gilt es allein über 50 Schulen, 30 Kindergärten, 60 Brücken und 80
Spielplätze immer wieder in Stand zu halten, wenn wir unserem Ruf als
lebenswerte und schöne Stadt bewahren wollen.

Viele dieser Aufgaben können wir sukzessive abarbeiten, manche
müssen wir aber auch gleichzeitig lösen. Schwerpunktsetzungen und
Planungen werden nicht selten dabei von der Wirklichkeit überholt, so
dass die Kompassnadel immer wieder neu ausgerichtet werden muss.
Lassen Sie uns also diese Herausforderungen gemeinsam annehmen
und schultern. Dabei sollten wir uns weder von den
Realitätsverweigerern noch von den Apokalyptikern Bange machen
lassen. Maß, Mitte und Mut sollten unser Leitmotiv sein und bleiben,
gepaart mit Schweinfurter Pragmatismus und Offenheit für das Neue
unter Bewahrung des Bewährten.
Halten wir es mit Winston Churchill, wenn dieser feststellt, „Ein Pessimist
sieht in jeder Gelegenheit ein Problem, ein Optimist in jedem Problem
eine Chance.“
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein glückliches und erfolgreiches
Jahr 2020, Gesundheit, innere Zufriedenheit und Gottes Segen!



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