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Gerhard Eck und die noch nicht reaktivierte Steigerwaldbahn

Offener Brief wegen abfälliger Äußerungen von Staatssekretär Eck: Fahrgastverband und Ilztalbahn wenden sich an die Staatsregierung


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MÜNCHEN / PUSSELSHEIM – Der Fahrgastverband PRO BAHN und die Ilztalbahn GmbH haben sich aufgrund der abfälligen Äußerungen des Staatssekretärs Gerhard Eck bezüglich ehrenamtlichen Engagements mit einem offenen Brief an Staatsministerin Kerstin Schreyer und Staatsminister Joachim Herrmann gewendet.

So bezeichnet Eck das Konzept, mit ehrenamtlichem Personal eine Bahnstrecke zu erhalten und den Bahnbetrieb abzuwickeln als „an Weltfremdheit nicht mehr zu überbietende[n] Vorschlag“ und behauptet, „dass das vom Förderverein vorgestellte Modell einer ehrenamtlichen, nostalgischen Lösung nie umgesetzt werden kann“. Die Ehrenamtler vor Ort würdigt Eck mit den folgenden Worten herab: „haben Phantasten mit ihren Vorschlägen freien Lauf, die sich weder um die Sicherheit der Fahrgäste, die Finanzierbarkeit des Vorhabens oder um die sinnvolle Verwendung von Steuergeldern Gedanken machen“. Weiterhin beklagt Herr Eck „Kein Wort über die Qualifikation des Personals, die Haftungsfragen für die Beförderung von Menschen“. Als Staatssekretär in einem Ministerium, das zeitweise auch für den Verkehr zuständig war, und als früherer Aufsichtsratsvorsitzender der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) sollte es Herr Eck besser wissen, schreibt PRO BAHN.



Die Übergriffe von Herrn Eck auf die Aktiven des Fördervereins Steigerwaldexpress würden dem Ruf aller ehrenamtlich Engagierten schaden und seien für die Unterzeichner nicht akzeptabel. In unserer Gesellschaft seien viele Leistungen ohne die aktive Mitwirkung von Ehrenamtlern schlicht undenkbar. Das gelte nicht nur für viele Freizeit- und Touristikbahnen, sondern auch für die freiwilligen Feuerwehren in vielen Kommunen, die Bademeister der Wasserwacht sowie viele Aktive in der Jugend- und Seniorenarbeit.


Die Adressaten werden von den Unterzeichnern um eine öffentliche Klarstellung gebeten, dass sie weiterhin zum Ehrenamt stehen. Von Staatsekretär Eck wird eine öffentliche Entschuldigung gefordert.

Offener_Brief_aufgrund_der_abwertenden_Aussagen_von_Staatssekretär_Gerhard_Eck_über_das_Ehrenamt

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