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Panama als Paradies auf dem Pfisterplatz: Der naturnahe Spielplatz in der Schweinfurter Gartenstadt bekommt sogar einen Rodelhügel


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SCHWEINFURT – Das Ansäen der ersten Wildblumenwiese klappte noch ganz gut. Dann schüttete es plötzlich, weshalb der offizielle erste Spatenstich für ein neues Schweinfurter Großprojekt für Kinder nur noch eine untergeordnete Rolle spielte. In der Gartenstadt entsteht auf dem Pfisterplatz zwischen Galgenleite und Fritz-Soldmann-Straße aus einer bisherigen Wiese ein naturnaher Spielraum, der dank Eigeninitiative und dem Anpacken des Servicebetriebs Bau und Stadtgrün gerade mal jeweils 5000 Euro an Kosten in 2012 und 2013 verschlingt. Über 80 Spielplätze gibt es im Stadtgebiet, dieser wird nach Panama benannt – das Eingangsschild ist bereits fertig.

Panama? Markus Peter erklärte, warum sich nach einer Befragung im Mai 26 Eltern und 70 Kinder für die Gestaltung nach einer Geschichte von Janosch („Oh, wie schön ist Panama“) ausgesprochen haben. Ein Bär und ein Tiger reisen darin ins Land ihrer Träume, finden einen Ort, aus dem sie nicht mehr weggehen möchten. Ihr Paradies wird nun auf dem Pfisterplatz neben einem bestehenden, mit den üblichen Geräten versehenen Spielplatz verwirklicht. Mit zahlreichen Idee, die nicht nur Kinderherzen höher schlagen lassen: Es wird einen drei Meter hohen Rodelhügel geben, Wasserfall mit Handpumpe, Bachlauf, Balancierbaum, Hüpfpalisaden, Kriechtonnel, Seilnest, ein Baumhaus, Weidentor und Sofa. Wildblumen, Obstbäume und Weidenhecken zum Verstecken kommen dazu, für ein Trampolin und einen Bolzplatz mit Toren reicht der 4000 Quadratmeter große Pfisterplatz auch noch aus.


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Die Möglichkeit zur Selbstgestaltung betonte Sebastian Remelé. „Der Platz wird nicht auf ein Mal fertig gestellt. Er soll wachsen, vielleicht generationenübergreifend“, ergänzte Baureferent Jochen Müller seinen Oberbürgermeister. „Hoffentlich wird er nicht so fertig gestellt wie der Berliner Flughafen…“, scherzte der OB beim Pressetermin. Und weiter: „Gut, dass die Kinder heutzutage nicht mehr Winnetou lesen. Sonst müssten wir hier den Schatz am Silbersee nachbauen!“

Kinder, genau: Die kamen erst verspätet und aufgrund des miesen Wetters nicht zahlreich genug, um das Angebot des Spielbus Moritz zu nutzen. Spielraum-Planer Markus Peter verteilte zumindest schon mal den Samen für die Wildblumenwiese, den auch die Ehrengäste und die Medien ansäten, und dann doch noch die Schaufeln für das offizielle Bild. Außer dem Pflanzen eines ersten Baumes auf dem mit Linien vorgezeichneten Platz ließ der Regen weitere Arbeiten am Freitag nicht zu. „Panama“ aber, das Paradies inmitten der Natur, „unten am Fluss“ und „dort, wo der Rauch aufsteigt, neben dem großen Baum“.(Janosch) wird bald nicht nur in Mittelamerika liegen, sondern ganze Familien in die Schweinfurter Gartenstadt locken.




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