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Paukenschlag vor der Stadtratssitzung: Die SPD´ler Hofmann und Hofmann treten als Aufsichtsräte der Landesgartenschau zurück


Keiler

SCHWEINFURT – Paukenschlag vor der Stadtratssitzung am heutigen Nachmittag, in der es um diverse Eilanträge zum Ausstieg aus der LGS geht: Die SPD´ler Hofmann und Hofmann treten als Mitglied des Aufsíchtsrates der für 2026 in Schweinfurt geplanten Landesgartenschau zurück

Im Schreiben an den OB, das SW1.News vorliegt, heißt es:


Mezger



„Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Remelé,


hiermit erklären wir mit sofortiger Wirkung unseren Rücktritt als Mitglied bzw. stellvertretendes Mitglied des Aufsichtsrates der LGS Schweinfurt 2026 GmbH.

Die SPD-Fraktion hat nach der gefassten Grundsatzentscheidung, eine Landesgartenschau in Schweinfurt durchzuführen, eine konstruktive-kritische Mitarbeit zugesagt. Durch Pandemie und Ukraine-Krieg vollkommen geänderten Rahmenbedingungen und die Folgen daraus, aber auch durch hausgemachte Probleme sehen wir in der Landesgartenschau jedoch nicht mehr die Potentiale, sondern wir sehen inzwischen ein hohes Risiko für unsere Stadt und glauben nicht mehr an eine erfolgreiche LGS 2026.

Ein Aufsichtsrat sollte jedoch – auch bei kritischer Betrachtung einzelner Punkte –grundsätzlich an den Erfolg des Unternehmens glauben, für das er in das Gremium gewählt wurde. Dies ist nicht mehr der Fall.

Vielmehr sind wir zur Überzeugung gelangt, dass die Landesgartenschau personelle und finanzielle Ressourcen bindet, die angesichts der großen Herausforderungen, die unsere Stadt in naher Zukunft vor allem im Bereich des Hochbaus hat, an anderen, in unseren Augen für unsere Stadt eindeutig wichtigeren, Stellen fehlen.

Darüber hinaus gibt es gut sieben Jahre nachdem der Antrag auf Durchführung einer Landesgartenschau in den Stadtrat eingebracht wurde, offensichtlich noch immer keine Idee, die diese Landesgartenschau zu einer einzigartigen Marke machen soll und somit von anderen Veranstaltungen unter diesem Titel abhebt.

Zu den Korrespondenzprojekten, einst wesentliche Bestandteile der LGS-Bewerbung, wird Baureferent Ralf Brettin viereinhalb Jahre, nachdem die Bewerbung mit den skizzierten Korrespondenzprojekten eingereicht wurde, vielmehr beim LGS-Workshop mit den Worten zitiert: „Es sind erste Ideen. Wir befinden uns derzeit sozusagen noch in der Phase Null.“

Unter diesen Umständen können wir es nicht mehr verantworten, im Aufsichtsrat für das Projekt Landesgartenschau Schweinfurt 2026 weiterhin mitzuwirken und legen deshalb mit sofortiger Wirkung unsere Ämter nieder.“


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