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PreussenElektra plant Einlagerung von schwach radioaktiven, externen Abfällen im Zwischenlager Grafenrheinfeld


Frankens Saalestück

GRAFENRHEINFELD – PreussenElektra bereitet die Einlagerung von vier Containern mit schwach radioaktiven Abfällen in das Zwischenlager am Standort Grafenrheinfeld vor. Es handelt sich um Abfälle aus dem Kernkraftwerk Würgassen, die in Vorbereitung auf den weiteren Rückbau der Anlage in geeignete Zwischenlager gebracht werden.

Über die Möglichkeit, diese Abfälle im Zwischenlager Grafenrheinfeld zu lagern, hat PreussenElektra bereits anlässlich der Inbetriebnahme des Lagers Anfang Mai 2021 informiert.





Die zu diesem Zweck beim Betreiber des Zwischenlagers, der Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH (BGZ), eingereichten Unterlagen werden derzeit von der BGZ geprüft. Der Transport selbst ist derzeit noch nicht terminiert.


Dazu Markus Wentzke, Anlagenleiter am Standort Würgassen: „Die Entsorgung dieser schwach-
radioaktiven Abfälle unterliegt einem sicheren, standardisierten und streng geregeltem Verfahren, das von uns seit Jahren durchgeführt wird. Wir haben die Abfälle fachgerecht in Behälter verpackt, die für die Zwischen- und Endlagerung zugelassen sind. Diese routinemäßigen Arbeiten finden unter Vorbereitung und Begleitung unseres Strahlenschutzes statt und werden seitens der zuständigen Aufsichtsbehörde begleitet. Anschließend werden diese Behälter in einem Zwischenlager des Bundes eingelagert.“

Über PreussenElektra

Die PreussenElektra GmbH betreibt in Deutschland das Kernkraftwerk Isar 2 (Bayern) für die Stromproduktion. Die Kernkraftwerke Brokdorf (Schleswig-Holstein) und Grohnde (Niedersachsen) wurden am 31.12.2021 abgeschaltet und befinden sich nun im Nachbetrieb. Die im Jahr 2011 abgeschalteten Anlagen Isar 1 (Bayern) und Unterweser (Niedersachsen) befinden sich im Rückbau, ebenso wie das 2015 abgeschaltete Kernkraftwerk Grafenrheinfeld (Bayern). Der Rückbau des Kernkraftwerks Stade (Niedersachsen) ist weit fortgeschritten und der des Kernkraftwerks Würgassen (Nordrhein-Westfalen) bereits abgeschlossen. Ziel der PreussenElektra ist es, in Bayern bis Frühjahr 2023 klimaschonend und zuverlässig Strom zu erzeugen sowie bis zum Jahr 2040 den sicheren Rückbau der übrigen stillgelegten Anlagen zu gewährleisten.


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