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Ralf Hofmann fordert eine staatliche Förderung der Wirtshauskultur und nennt die Brauerei Martin in Hausen als Beispiel für die positive Wirkung einer Gaststätte auf das dörfliche Leben


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LANDKREIS SCHWEINFURT – Für eine stärkere staatliche Förderung der Wirtshauskultur durch den Bund und das Land Bayern setzt sich der SPD-Bundestagskandidat Ralf Hofmann ein. Er reagiert damit auf eine vergangene Woche veröffentlichte Studie, wonach mittlerweile jedes dritte Dorf in Bayern ohne eigene Gaststätte auskommen muss. „Das Wirtshaussterben gerade in Unterfranken in kleineren Gemeinden ist ein Symbol für das Auseinanderdriften der Gesellschaft – auch auf dem Land“, warnt Hofmann.

Von der bayerischen Staatsregierung  fordert Hofmann, dass sie Maßnahmen gegen diesen Trend in das  Landesentwicklungsprogramm aufnimmt. Das Programm sei in seiner vorliegenden Form sowieso höchst umstritten. Die Kritik von allen Seiten solle die Staatsregierung zum Anlass nehmen, das LEP grundsätzlich zu überarbeiten und die wirtschaftliche Förderung des ländlichen Raums in den Mittelpunkt zu stellen.


AOK - Keine Kompromisse

An die Bundesregierung appelliert Hofmann, klassische Gastronomie und Imbissbetriebe bei der Umsatzsteuer gleich zu behandeln. Es sei  ein Unding, dass der Fiskus im Lokal verzehrte Mahlzeiten mit 19% besteuere, während er auf zum Mitnehmen bestimmte Speisen nur 7% aufschlage. „Die aktuelle Regelung ist eine einseitige Förderung der Fastfoodkultur,“ warnt Hofmann.


Gerade Dorfgaststätten und Stadtteilkneipen seien ein wichtiger Bestandteil des sozialen Miteinanders. Als gelungenes Beispiel für die positive Wirkung einer Gaststätte auf das dörfliche Leben nennt Hofmann die Brauerei Martin in Hausen. „Der Arbeitsaufwand, die Qualifikationen und der unternehmerische Mut von Wirten wird zu wenig gewürdigt“, bedauert Hofmann. „Um einen  gastronomischen Betrieb erfolgreich zu führen, gehören aber eine gehörige Portion Idealismus und Knowhow dazu.“

Unsere Bilder zeigen das mittlerweile leer stehende Naturfreundehaus in Marktsteinach als Beispiel für ein Wirtshaus, das nicht mehr genügend Gäste anlockte. Links oben das Portraitbild (Foto: Maizucker) von Ralf Hofmann. Auf dem anderen Bild: Ulrich Martin von der Privatbrauerei in Hausen.



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