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Regierung von Unterfranken förderte im Jahr 2013 staatlich anerkannte Schwangeren-Beratungsstellen der freien Träger mit rund 1 Million Euro


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UNTERFRANKEN – Die Regierung von Unterfranken hat im Jahr 2013 im Regierungsbezirk Unterfranken zur Förderung der staatlich anerkannten Schwangerenberatungsstellen der freien Träger Ausgabemittel in Höhe von insgesamt 1.004.008  Euro bewilligt und auch ausbezahlt.

Zuschussempfänger sind dabei auch das Diakonische Werk Schweinfurt (Foto) mit 198.919 Euro und Pro Familia Unterfranken e. V. mit der Beratungsstelle Schweinfurt mit 124.584 Euro.





Die staatlich anerkannte Schwangerenberatung wird nach den gesetzlichen Vorschriften von den Gesundheitsämtern und von freien Trägern durchgeführt. Da es sich um eine öffentliche Aufgabe handelt (Grundlagen sind unter anderem das Bayerische Schwangerenberatungsgesetz sowie das Schwangerschaftskonfliktgesetz), trägt die öffentliche Hand die überwiegenden Kosten der Schwangerenberatungsstellen der freien Träger. Der Freistaat Bayern finanziert auf der Grundlage des vom Landtag beschlossenen Staatshaushaltes 65%, die Landkreise und kreisfreien Städte 30% der Kosten, so dass von den Trägern der staatlich anerkannten Schwangerenberatungsstellen nur noch 5  % an Eigenmitteln erforderlich sind.


Die staatlich anerkannten Schwangerenberatungsstellen bieten:
Hilfe für Frauen und Männer für alle Fragen vor, während und nach einer Schwangerschaft (allgemeine Schwangerenberatung)
Unterstützung bei einer aktuellen Konfliktlage im Rahmen des § 219 StGB (Schwangerenkonfliktberatung)
Vermittlung von sozialer, finanzieller und materieller Unterstützung, Hilfe im Umgang mit Behörden
Antragstellung für Leistungen der Landesstiftung „Mutter und Kind“
Präventionsveranstaltungen z.B. in Schulen

Die Beratung ist kostenlos, auf Wunsch anonym und nicht an den gewöhnlichen Aufenthalt der Ratsuchenden gebunden. Zusätzlich zu den staatlich anerkannten Schwangerenberatungsstellen der freien Träger werden diese Beratungen auch in den Gesundheitsämtern der Landratsämter durchgeführt.

Im Jahr 2012 wurden in den staatlich anerkannten Schwangerenberatungsstellen der freien Träger und der Gesundheitsämter in Unterfranken insgesamt 1.514 Beratungen im Rahmen der Schwangerenkonfliktberatung, sowie insgesamt 5.623 Beratungen in der allgemeinen Schwangerenberatung durchgeführt. Weiterhin wurden für 1.266 Frauen Erstanträge auf Hilfen an die Landesstiftung „Mutter und Kind“ gestellt, sowie 1.047 Zusatzanträge.

Die Sicherstellung eines ausreichenden Beratungsangebotes sowie die Überprüfung der fachlichen Voraussetzungen für die staatliche Anerkennung liegen im Verantwortungsbereich der Regierung von Unterfranken. Nach den gesetzlichen Vorgaben muss für je 40.000 Einwohner eine Beratungskraft vorgehalten werden.

Im Regierungsbezirk Unterfranken sind knapp 32 Fachkräftestellen an den 9 Gesundheitsämtern sowie den 6 Beratungsstellen freier Träger besetzt.

Informationen zur Schwangerenberatung können auch im Internetauftritt der Regierung von Unterfranken unter www.regierung.unterfranken.bayern.de unter der Rubrik „Soziales“ abgerufen werden.


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