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„Rette sich wer kann!“: Das Schweinfurter Aktionsbündnis gegen Atomkraft lädt ein zur Mahnwache

Keiler Helles

SCHWEINFURT – Das Schweinfurter Aktionsbündnis gegen Atomkraft beteiligt sich mit der Mahnwache am 05.11.12 ab 18 Uhr auf dem Georg-Wichtermann-Platz an der bundesweiten Aktionswoche gegen den Weiterbetrieb von neun Atomkraftwerken in Deutschland. Die Atomkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima haben sehr deutlich gezeigt, wie verheerend sich atomare Störfälle auswirken – auf die gesamte Umwelt, auf die Menschen, die mit gefährlicher radioaktiver Strahlung belastet werden, auf die Wirtschaft, auf die gesamte Gesellschaft.

Die Überforderung der Behörden wurde ebenfalls deutlich: wie lässt sich das Katastrophen-Szenario überhaupt realistisch einschätzen? Wie schnell geben die Betreiber die Daten – wahrheitsgemäß? – weiter? Sind Evakuierungspläne vorhanden, ausreichend durchdacht, können sie umgesetzt werden? Jedes laufende AKW ist laut Aktionsbündnis eine tickende Zeitbombe – denn keines sei sicher vor einem Super-Gau! Diese grausame Erkenntnis werde nach Kräften verdrängt! In Deutschland wägen sich viele Menschen sicher, weil die Regierung einen Atom-Ausstieg plant – der allerdings erst 2022 endgültig umgesetzt werden soll. Diese Planungen machen die AKW nicht sicherer und mindern das reelle Risiko der  atomaren Katastrophe nicht. In sogenannten Stresstests wurden AKW in Deutschland und auf EU-Ebene auf ihre Sicherheit „überprüft“. Obwohl diese Tests wenig kritisch waren, haben sie gravierende Sicherheitsmängel bei den Meilern aufgezeigt. Für Grafenrheinfeld wurde z.B. bemängelt, dass die Anforderungen der Internationalen Leitlinien für den Fall eines schweren Unfalls vom Betreiber bisher nicht ausreichend umgesetzt wurden.

Der Betrieb der AKW bürdet den Menschen, die in ihrem Umfeld leben, laut Aktionsbündnis ein nicht akzeptables Risiko auf: ihre Gesundheit und schlimmstenfalls ihr Leben, ihre Lebensgrundlagen, ihre Heimat im Fall eines Super-Gau zu verlieren. Berechnungen gehen davon aus, dass Gebiete bis zum Umkreis von 170 km um ein havariertes AKW unbewohnbar werden können. Deutschland ist dicht besiedelt – das Bundesamt für Strahlenschutz hat in einer Modellrechnung aufgezeigt, dass Millionen Menschen fliehen müssten. Wie könnte das gelingen? Die Pläne zum Katastrophenschutz sind nichts als eine Beruhigungspille in Papierform, schreibt das Aktionsbündnis – den meisten Menschen ist nicht bekannt, wie sie sich im Fall einer Atomkatastrophe verhalten müssten. Und die Annahme, dass es gelingen könnte, die betroffenen Menschen alle zu evakuieren, sei nicht realistisch.

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„Rette sich wer kann“, lautet das Motto der Mahnwache am Montag und soll ein wichtiger Schritt zur Rettung werden, die zügig erfolgen müsse: durch das endgültige Abschalten der Atomkraftwerke…

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