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Auf dem Bild: Nadine Stettner und Rüde JayJay dürfen nun zur Hilfe eilen, wenn sie gebraucht werden. Foto: Andreas Ebeling / Johanniter

Rüde JayJay ist neuer Profi-Schnüffler für die Johanniter-Rettungshundestaffel Schweinfurt


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KEMPTEN / SCHWEINFURT – Voller Freude kehrte Hundeführerin Nadine Stettner mit ihrem Rüden JayJay unlängst aus Kempten nach Schweinfurt zurück. Zusammen meisterten sie die Prüfung zum ausgebildeten Mantrailer mit Bravour und sind somit ein neues Personenspürhunde-Team in der Johanniter-Rettungshundestaffel in Schweinfurt.

„Es ist fantastisch, dass wir ab sofort einen weiteren geprüften Mantrailer und somit eine fachliche Verstärkung in unserem Team haben“, freut sich Andreas Ebeling, Zugführer der Rettungshundestaffel der Johanniter in Schweinfurt.


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Zahlreiche Ausbildungen und Übungen durchlief Stettner in den letzten drei Jahren und investierte ihre Freizeit in die Ausbildung des Australian Sheperd-Mix, bevor sich das Team zur Prüfung angemeldet hat. Kaum in Kempten angekommen, starteten sie am frühen Sonntagmorgen mit einer theoretischen Prüfung der Hundeführer aus ganz Deutschland. „Uns wurden Fragen zur Einsatztaktik, Erster Hilfe an Mensch und Hund, Wetterkunde sowie zu Karte und Kompass gestellt, die ich zum Glück alle beantworten konnte“, berichtet Stettner.


Im Anschluss hieß es für die Prüflinge aus Schweinfurt, einen guten Riecher zu haben. Denn innerhalb von 20 Minuten mussten sie anhand einer Geruchsprobe von der vermissten Person den Ort finden, von dem sie gestartet ist. „Man kennt die Szene aus dem Fernsehen, wenn bei einer Vermisstensuche dem Hund ein Kleidungsstück vor die Nase gehalten wird“, erklärt Ebeling. Weitere 60 Minuten hatten sie Zeit, um die Person dann im freien Gelände zu finden. „Wir haben beide Aufgaben innerhalb von 48 Minuten gemeistert und freuen uns sehr über das Zertifikat“, sagt Stettner und ergänzt: „Jetzt werden wir endlich gerufen, um Menschenleben zu retten.“

Über die Arbeit mit Rettungshunden

Die Johanniter-Rettungshundestaffeln sind an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr einsatzbereit. Als Fachdienst im Rahmen des Bevölkerungs- und Katastrophenschutzes leisten die nach DIN 13050 zertifizierten Hundeteams in Zusammenarbeit mit der Polizei und den Feuerwehren die Personensuche nach Vermissten. Nur mit gültiger Zertifizierung dürfen die Rettungshundeteams in den Einsatz gehen und werden über die jeweilige Leitstelle angefordert. Die Hundeführer mit ihren vierbeinigen Spürnasen engagieren sich ehrenamtlich und sind für ihre umfangreichen Aus- sowie Weiterbildungen auf Spenden angewiesen. Die Ausbildung zum Personenspürhund dauert rund drei Jahre und wird mit der Mantrailer-Prüfung abgeschlossen. Diese muss alle 24 Monate aufgefrischt werden.

Auf dem Bild: Nadine Stettner und Rüde JayJay dürfen nun zur Hilfe eilen, wenn sie gebraucht werden.
Foto: Andreas Ebeling / Johanniter

Auf dem Bild: Nadine Stettner und Rüde JayJay dürfen nun zur Hilfe eilen, wenn sie gebraucht werden.
Foto: Andreas Ebeling / Johanniter

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