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„Rundes Leder, raue Zeiten“: Neues Fußballbuch des Schweinfurter Autors und Schnüdel- sowie FTS-Fans Klaus Gasseleder


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SCHWEINFURT – Klaus Gasseleder, 1945 in Schweinfurt geboren, bis zum Abitur und dann nochmals von 1991 bis 2000 auch dort wohnend, lebt heute in Erlangen. Seine Anhängerschaft zum Schweinfurter Fußball besteht jedoch weiter: Zur FTS, wo er ein unrühmliches vierwöchiges Gastspiel als Schüler gab (eine Geschichte des Buchs berichtet darüber) wie auch zu den Schnüdeln, die er bei vielen Heim- und Auswärtsspielen (abseits des Fanblocks in der Umgebung älterer Anhänger) begleitet.

Nun hat der Autor, der in Schweinfurt zunächst als Mundartglossist bekannt wurde, dann eine Reihe von Romanen, Erzählungen, Sachbüchern veröffentlich hat, rechtzeitig zur WM seine Fußballtexte aus verschiedenen Zeiten ausgekramt. Man liest in dem dünnen Büchlein „Rundes Leder, raue Zeiten“, das er zusammen mit dem Oberösterreicher Reinhold Aumaier soeben herausgegeben hat, von einem jungen Paar, das infolge eines Mißverständnisses der Weltmeisterschaft entfliehen will und umso stärker in deren Sog gerät, vom (autobiographisch geprägten) Gespräch eines jungen Mannes mit seinem Vater bei einer Fernsehfußballübertragung im Altenheim über die seligen Zeiten der Oberliga Süd und einige kleine, nicht ganz ernst gemeinte Betrachtungen über den Fußball im allgemeinen. Für „ernsthafte Literaten“ sind auch ein paar Fußballgedichet beigefügt.


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Gasseleder Rundes Leder netz 0Der zweite, nur mit wenigen Texen vertretene Autor Reinhold Aumaier, in seiner Heimat bekannter und mit Preisen ausgezeichneter Literat, ist Rapid- und ManU-Fan und zugleich Rock- und Jazzfan. Er lässt den internationalen Fußball zu dessen Glanzheit von Pele und Cruyff Revue passieren und betrauert dessen Untergang parallel zu dem der großen Zeit des Jazz.


Das Titelbild zeigt das Willy-Sachs-Stadion vor dem Spiel der Schnüdel gegen Bayern Hof.

Das Buch „Rundes Leder, raue Zeiten“ von Reinhold Aumaier und Klaus Gasseleder mit Fußballgeschichten und Fußballphilosophie umfasst 68 Seiten, kostet 9,80 Euro und ist ab jetzt im Buchhandel erhältlich. Es ist eine Mischung aus Schnüdelfußball und Weltfußball.

(ISBN 978-3-923611-57-7). Sollte ein Buchhändler die Bestellung nicht entgegennehmen, ist das Buch auch über den Wildleser-Verlag (Gasseleder) Sperlingstraße 1, 91056 Erlangen, gegen Rechnung bestellbar.

Unser Bild zeigt links Aumaier, rechts Gasseleder. (Foto: R.Wall)

Gasseleder Rundes Leder netz 2Klaus Gasseleder, geb. 1945 in Schweinfurt. Studium in Freiburg i. Br, bis 1991 Lehrer in Bremen, von 1982-1991 zudem Kleinverleger. Seit seiner Rückkehr nach Franken 1991 freiberuflicher Autor, Journalist, seit 2009 auch wieder Kleinverleger (Wildleser-Verlag). Lebt in Erlangen.  Zahlreiche Buchveröffentlichungen.Verfasser von Erzählungen, Romanen, Glossen, Essays, Reiseberichten, Lyrik, Rundfunk-Features (fränkische Themen) und Sachbüchern, ehemals auch von fränkischer Dialektliteratur. Herausgabe der Zeitschrift „Der Wildleser“ – Beiträge zu Anthologien und Zeitschriften

Klaus Gasseleders Fußballzuschauerkarriere begann bereits in den frühen 50er-Jahren in Schweinfurt (Oberliga Süd) an der Seite seines Vaters, der als Polizist im Stadion an herausragender Stelle einen Sitzplatz mit ihm teilte, von  wo  er  unter  anderem  1953  noch  das  Abschiedsspiel  des  legendären  Ander  Kupfer  miterlebte  und wurde nur für längere Zeit durch den späteren Freiburg- und den Bremenaufenthalt unterbrochen. Seit der Rückkehr  nach  Franken  1991  wieder regelmäßiger Beobachter  bei  den  Spielen  des  mittlerweile in verschiedene höhere Amateurligen verbannten FC 05 Schweinfurt (= Schnüdel) und der FT Schweinfurt, bei der er im zarten Alter von zehn Jahren auch einmal vier Wochen aktiv war. Spiele von Profimannschaften und Nationalmannschaften meidet er in der Regel.

Gasseleder Rundes Leder netz 1Reinhold Aumaier geb. 1953 in Linz, aufgewachsen in Obermühl an der Donau, lebt nach längeren Wien-Aufenthalten in Lembach, OÖ. Seit 1976 freischaffender Autor, Musiker & bildender Künstler. Landeskulturpreis für Literatur des Landes OÖ 1999.
Zuletzt: Beischlafpulver – 99 Sekunden-Romane (Klever 2011)¸ gscheid schtad – Gedichte in Mühlviertler Mundart (2012);Wegwerfwunder – feinherbe Prosa-Mischkulanz (Wildleser 2013)
Mein Fußballerherz im Rhythmus der Jahrzehnte höher schlagen lassend: In den 60ern der LASK  – 1965 erster  österreichische  Meister  aus  den  Bundesländern  –  plus:  die  erste  große  UNITED-Elf  mit  Bobby Charlton, Law & George Best. – In den 70ern ein Faible für die langmähnigen, querdenkenden Leitwölfe: Breitner, Netzer, Keegan & Cruyff – plus: Liverpool-Fan nicht nur aus musikalisch-nostalgischen Gründen, sondern wegen der exquisiten & erfolgreichen Truppe um Clemence, Thompson, Kennedy, Dalglish &  Kevin The mighty mouse Keegan. – In den 80ern gröbere Abstinenz, da Ehemann (2x) und 1x Vater.  – Ab den 90ern ff.: RAPID Wien – mit dem Highlight 1996: Meistertitel, Europapokal der Cupsieger-Finale in Brüssel. Seitdem  das  alles  in  allem  stete  Verschwinden  im  immer  größer  werdenden  Schatten  der  ruhmreichen Vergangenheit – von Uridil bis Hanappi, von Happel bis Krankl. In der Ägide Sir Alex Fergusons erneut bei ManUnited angedockt: Einerseits: The art of building winning teams. Andrerseits… ergänzend: die Hege & Pflege  sowie  der  Einbau  großer  Einzelspieler  in  Richtung  Legenden:  Roy  Keane,  David  Beckham,  Paul Scholes, Ryan Giggs & Wayne Rooney. Heute, im Zeitalter der Ballbesitzkollektive – frei nach dem Motto:  73% Ballbesitz/Wir spielen mit uns selber/Die Tore zum Selbstbefriedigungsakt fallen früher o. später/ Der ein, „das“, Spiel mit dem abwechslungsreich wogenden Hin& Her genießen wollende Zuschauer kann uns mal (latten)kreuzweis‘ etc. etc. –, zieht man sich immer öfter auf jene Spiele zurück, in denen zwei ziemlich gleich  starke  Mittelständler  ein  Auf & Ab  liefern,  bei  dem  es,  fern  von  Abstieg,  EC-Platzierung  oder  gar Meistertitel, um nichts (mehr) geht… als um das reine, einfache, hart umkämpfte, lustvolle, einen mitreißen könnende Spiel mit dem die Erdkugel symbolisierenden Ball. So geschehen am 23.3.2014 nachmittags im Match zwischen Aston Villa & Stoke City (1:4). What a treat!


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