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Schweinfurt auf die Straße!: Am Samstag will ein Bündnis vom Volksfestplatz einen Demo-Zug durch Schweinfurt starten – UPDATE!


Anja Weisgerber

SCHWEINFURT – Das Bündnis SWADS gegen die willkürlichen Corona-Maßnahmen und unqualifizierten Handlungen der Bundes- und Landesregierung ruft für den kommenden Samstag, den 27. März, ab 15 Uhr, zu einem Treffen auf dem Volkfestplatz auf. Mit anschließendem Demonstrations-Zug durch die Innenstadt.

„Schweinfurt auf die Straße“ steckt hinter dem Kürzel – und auf Facebook erklärt die Gruppe ihr Ziel: „Wir möchten das dieser Maßnahmen-Wahnsinn ein Ende hat! Kinder, Rentner und unsere Wirtschaft werden mit Füßen getreten. Die Regierung tritt von einem Fettnäpfchen in das nächste und wir leiden alle darunter. Wir fühlen uns belogen und betrogen. Wenn wir jetzt nicht zusammenhalten und versuchen den ganzen Wahnsinn zu stoppen, wird das Ausmaß eine absolute Katastrophe.“




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Das fehlende Komma und das zweite „s“ bei „das“ hat SW1.News bewusst nicht ergänzt. Unser Portal sieht es jedoch als seine Aufgabe an, zumindest über die Veranstaltung zu informieren, auch wenn der Ausgangspunkt Volksfestplatz direkt am Impfzentrum mit vielen alten Menschen natürlich höchst unsensibel gewählt ist.

Die Initiative fordert „Freiheit für unsere Kinder“, „Vollständige Öffnung der Schulen, Kiga´s und Kita´s“, “ Sofortige Öffnung aller Geschäfte/ Gastronomie/ Bodyart Studios“, „Sofortige Wiederaufnahme von allen Sport– und Freizeitaktivitäten“.

Der geplante Ablauf von „Gemeinsam statt einsam! Wir gehen auf die Straße!“ sieht folgendermaßen aus: Ab 14.30 Uhr treffen sich die Interessierten auf dem Volksfestplatz, ab 15 Uhr mund bis spätestens 18 Uhr ist dann eine gemeinsame Rundstrecke geplant über die Florian-Geyer-Straße, Ignaz-Schön-Straße, Friedrich-Stein-Straße, Wilhelmstraße, Roßbrunnstraße, Rüfferstraße, Jägersbrunnen, Hohe Brückengasse, Spitalstraße, Marktplatz und danach zurück über Zehntstraße, Am Zeughaus, Wolfsgasse, Neutorstraße, An den Schanzen, Roßbrunnstraße, Spitalseeplatz, Friedrich-Stein-Straße, Ignaz-Schön-Straße, Florian-Geyer-Straße zumVolksfestplatz.

Polizeioberkommissar Thomas Fricke vom Sachbereich Einsatz der Polizeiinspektion Schweinfurt bestätigt, dass die Versammlung und der Demozug hiesiger Dienststelle bekannt ist. Für weitergehende Fragen verweist er an die Versammlungsbehörde, das ist die Stadt Schweinfurt.

Kristina Dietz von der Pressestelle der Stadt Schwienfurt weiß, dass eine Genehmigungspflicht begrifflich so nicht bestehe. „Die Versammlung wurde bei der Stadt angezeigt und die Anzeige wurde bestätigt. Allerdings ist die Versammlung beschränkt, das heißt mit Auflagen versehen worden. Eingehalten werden müssen natürlich die in Corona-Zeiten üblichen Regelungen, vor Allem die Einhaltung des Mindestabstands und die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

Die Versammlung startet und endet am Volksfestplatz. Sie führt über den Markt, bleibt aber immer in Bewegung. „Das heißt, es sind keine stationären Kundgebungen geplant, der Markt wird über die Spitalstraße erreicht und über die Zehntstraße wieder verlassen“, berichtet Dietz.

Die Vorbereitung sei sehr kooperativ verlaufen. Die Schweinfurter Pressesprecherin: „Die Veranstalter zeigten sich problembewusst und lösungsorientiert. Meinungsverschiedenheiten oder gar Konflikte konnten nicht ausgemacht werden. Stadt und Polizei gehen daher davon aus, dass die Versammlung problemlos ablaufen wird.“

 

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