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Schweinfurt vor Havelse – Tobi Strobl: „Und deshalb werden wir hochgehen!“


Glöckle Tag der Ausbildung

SCHWEINFURT – Nun also: An den beiden kommenden Samstagen jeweils ab 13 Uhr steht der FC Schweinfurt 05 bundesweit im Fokus. Die Schnüdel oder der TSV Havelse – eines dieser beiden Teams wird kommende Saison das 20. in der 3. Liga im deutschen Fußball. Das Bayerische Fernsehen überträgt beide Spiele live.

Zur Erinnerung: Die feststehenden 19 Mannschaften heißen Eintracht Braunschweig, VfL Osnabrück, TSV 1860 München, SC Freiburg 2, Borussia Dortmund 2, Viktoria Berlin, Viktoria Köln, 1. FC Saarbrücken, SV Wehen-Wiesbaden, 1. FC Kaiserslautern, 1. FC Magdeburg, Hallescher FC, SV Meppen, SC Verl, Waldhof Mannheim, FSV Zwickau, Türkgücü München, MSV Duisburg und – natürlich – Würzburger Kickers.


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Drei bis vier Mal mindestens winken den Schnüdeln, wenn denn Zuschauer zugelassen werden, komplett volle Ränge. Beim Hinspiel zuhause werden leider nur 1000 Fans dabei sein können, weil das Konzept des FC 05, auf die Ränge 3000 Anhänger zu lassen, abgelehnt wurde. Anscheinend läuft noch eine Klage am Verwaltungsgericht Würzburg. initiiert von Markus Wolf, der nicht fassen kann, dass seitens des Gesundheitsamtes angeblich der Vorschlag kam, die Fans auf den Stehrängen sollten sich auf Stühle (!) setzen. Nun sind es mindestens ebenso unsinnige Sitzkissen, die jedoch als mögliche Wurfgeschosse etwas harmloser wären. 950 Tickets waren Freitagmittag bereits verkauft. 241 Fans dürfen auf der Tribüne Platz nehmen.

Nun also das Duell mit Havelse aus der Stadt Garbsen bei Hannover. Die Niedersachsen um ihren zur neuen Saison sogar in die 2. Bundesliga aufsteigenden und zu Hannover 96 wechselnden Trainer Jan Zimmermann sind eindeutig Außenseiter in den Partien, erst recht diesen Samstag auswärts. Warum die Schnüdel aufsteigen? „Weil wir eine Gemeinschaft sind, nicht nur auf dem Platz“, sagt Tobias Strobl, „sondern auch in der Geschäftsstelle, der Fanszene und dank der Medien. Leider ist sowas nicht alltäglich. Aber das ist unser Faustpfand, dass jeder alles tut für den maximalen Erfolg. Und deshalb werden wir hochgehen!“

Bis auf die verletzten Vitus Scheithauer und Maximilian Bauer sind bei den Schweinfurtern alle Mann an Bord. Trotz der verlorenen Partie Dienstagabend gegen Wacker Burghausen und dem damit verbundenen Pokal-Aus haben sich einige Akteure aus der zweiten Reihe durchaus empfehlen können. Für die aber wird in der Startformation kein Platz sein. Das Team dürfte so beginnen, wie in den beiden Play-off-Spielen gegen Bayreuth.

„Wenn ich fünf, sechs Änderungen vornehme und es geht dann schief, dann würden sie mir hier sehr krass den Hintern aufreißen“, glaubt Tobias Strobl, der natürlich in der Kabine auf seine erfahrenen Recken hört wie Lukas Bilick, Adam Jabiri oder Daniel Adlung. „Der hat uns schon nach den ersten Tagen geflasht, wir haben uns alle in ihn verliebt“, lobt der Trainer, „der ist Deutscher Meister und trägt bei uns die Wasserkästen!“ Gemeint ist Adlung, der 2008/09 mit Wolfsburg den Titel holte, wenngleich ohne Einsatz in der Bundesliga.

Daniel Adlung

Ein Dutzend Jahre später: Die Schnüdel-Routiniers werden zur ungewohnten Uhrzeit beginnen. „Positiver Druck für alle“ ist es laut Strobl, „aber wir wollen es nicht zu sehr aufbauschen. Eine stetige Weiterentwicklung“ kann der 33-Jährige erkennen, seit er und sein Co Jan Gernlein tätig sind. „Die Truppe hatte in jeder Partie, ausgenommen mal vielleicht die in Aschaffenburg um Ligapunkte, das Herz am richtigen Platz!“

Strobl nennt Havelse warnend „eine abgezockte Männertruppe“ und weiß: „Es werden Nuancen entscheiden. Kleinigkeiten wie Pfostenschüsse oder so. Aber diese Situationen wollen wir auf unsere Seite ziehen!“ An diesem Samstag, aber auch am darauf folgenden. Es sind die letzten beiden Partien des FC 05 nach dem Aus im Pokal. Und sie werden entscheidend sein, wie man danach die Saison bewerten kann…

SW1.News und FuSWball.de werden am Samstag vor Ort sein und liefern nach der Partie die besten Fotos und die packendste Geschichte vom Match – natürlich wieder ohne Bezahlschranken. Kein Fußballfan der Region muss also irgendwelche kostenpflichtigen Abos abschließen, wenn er (sie) alles erfahren möchte über die Schnüdel. Und nächste Saison auch über den unterklassigen, regionalen und lokalen Fußball aus der Region in und um Schweinfurt – von der 3. Liga oder wenigstens Regionalliga über Landes- und Bezirksliga bis hinunter in die A- und B-Klasse.
 
Schon jetzt bitten unsere Portale alle Vereine darum, uns unter den Mailadressen redaktion@sw1.News und michael.horling@t-online.de alles Wissenswerte rund um die neuen Kader zu senden. Jedes interessierte Team bekommt mit SW1.News und FuSWball.de künftig eine Plattform.


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