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Sieg nach Penalyschießen in Haßfurt: Schlaue Mighty Dogs lassen die Hawks (noch) am Leben


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HASSFURT / SCHWEINFURT – Irgendwie schlau, was die Mighty Dogs da am Freitagabend machten: Sie siegten erneut, zum siebten Mal im siebten Spiel, diesmal aber erst nach Penaltyschießen mit 5:4, was dem Gasstgeber aus Haßfurt auch ein vielleicht noch wertvolles Pünktchen sicherte.

Bad Kissingen gewann klar bei Selbs 1b, Nürnberg unterlag in Amberg: Ja, die Haßfurter und die Bad Kissinger haben noch echte Chancen auf den so wichtigen vierten Platz. Und deshalb werden sie am 25.11. und 02.12., jeweils an einem Freitagabend, mindestens je 150 Fans mitbringen zu den Rückspiel-Derbys im Schweinfurter Icedome. Wenn es die Sonntage zuvor in Dingolfing und in Selb bei den Kellerkindern gut geht für die Mighty Dogs, dann könnten die in diesen Nachbarschaftskämpfen schon die Vorrunden-Meisterschaft klar machen. Große Kulissen sind also garantiert. Schlau!


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In Haßfurt freilich vor vollen Rängen gaben die Mighty Dogs einen 2:0- und 3:1-Vorsprung leichtfertig aus der Hand, hatten also mit den Hawks wie alle Jahre ihre Probleme. Bis 22 Sekunden vor dem Ende führten die Hausherren mit ihrem diesmal eiskalten Ex-Schweinfurter Kontingentspieler Jan Slivka, der alle Tore erzielte, sogar mit 4:3. Da lag doch tatsächlich eine Niederlage in der Luft.


Sei´s drum: Der ERV glich noch aus. Und im Penaltyschießen trafen Fritz Geuder und Dion Campbell, vergab nur Matthias Kohl, parierte aber Benni Dirksen (Foto: Kleiner Strolch) zwei Mal. So kam der Sieg vor den offiziell über 1100 Zuschauern zustande, den die vielen mitgereisten Schweinfurter Fans freilich dennoch euphorisch feierten. Fortsetzung folgt, dann zuhause. Taschentücher für die Haßfurter soll´s erst nach dem Rückspiel geben.

Am 20.11.2016 geht es nach Dingolfing zum dritten Auswärtsspiel in Serie und auch hier soll ein Fanbus
eingesetzt werden! Die Supporters wollen dabei sein, wenn die Mannschaft ihren achten Sieg im achten Spiel einfährt und diesen auch gebührend feiern. Alle wichtigen Information für den Fanbus findet man auf dem Plakat oder man schaut ins Forum: www.supporters-schweinfurt.de

dingolfing-auswaerts

Und hier noch der offizielle Bericht der Mighty Dogs:

Das gestrige Spiel gegen den ESC Haßfurt hat es mal wieder gezeigt – Derbies haben ihre eigenen Gesetze!

Nachdem die Mighty Dogs über zwei Drittel das Spiel bestimmt haben, haben sie doch noch im letzten Drittel fast eine Niederlage kassiert. Aber der Treffer von Mathias Kohl hat die Mannschaft in letzter Sekunde ins Penaltyschießen gerettet, das dann gewonnen wurde. Folglich ist zwar die Siegesserie – man ist jetzt sieben Spiele in Serie ungeschlagen – nicht abgebrochen, jedoch wurde der erste Punkt an die Haßfurt Hawks abgegeben.

Bis zum Spiel am 20.11.2016 in Dingolfing sind die Dogs nun spielfrei, bevor am 25.11.2016 das Bully zum nächsten Derby gegen die Kissinger Wölfe im Icedome fällt.

Derbysieg nach Penaltyschießen

Same procedure as every year – Mighty Dogs haben ihre Schwierigkeiten gegen die Hassfurt Hawks und gewinnen noch im Penaltyschießen, nachdem sie im letzten Drittel das Spiel aus der Hand gegeben haben.

In Gedenken an den verstorbenen ersten Vorstand der Eishockey-Freunde-Hassberge Marcel Vetter begann das Spiel mit einer für 1 Minute und 23 Sekunden andauernden Stille sowohl der Haßfurter als auch der Schweinfurter Fans, bevor beide Fanlager mit der Anfeuerung ihrer Teams begannen. Nicht ganz so verhalten starteten die Haßfurt Hawks in die Partie, denn bereits im ersten Angriff schoss David Franek nur knapp am Tor vorbei. In der 5. Spielminute kam diesmal Jan Slivka zum Abschluss, doch Benjamin Dirksen konnte seinen Schuss mit dem Schoner abwehren. Auf der Gegenseite war Martin Hildenbrand gefordert, als Jonas Manger vor dem Tor stehend den Puck bekam, jedoch am Haßfurter Goalie scheiterte. Aber in der 10. Minute war es dann soweit: Auf Zuspiel von Andreas Kleider und Kevin Marquardt stocherte Maximilian Schneider in Überzahl den Puck hinter die Torlinie und brachte die Mighty Dogs mit 0:1 in Führung. In der 11. Minute hatte Aleksander Andrusovic bei einem Konter die Chance die Führung auszubauen, doch der Haßfurter Torwart wehrte seinen Schlagschuss ab. Wie gehabt verteidigten die Mighty Dogs in Unterzahl erneut gut, so dass die Hawks kaum zum Abschluss kamen. Falls doch einmal die Scheibe aufs Tor kam, war Benjamin Dirksen zur Stelle. Somit gingen die ohne den erkrankten Zdenek Vanc angetretenen Schweinfurter mit einer knappen aber verdienten 0:1 Führung in die Pause.

Zurück auf dem Eis waren die Mighty Dogs wieder die spielbestimmende Mannschaft. In der 23. Minute nutzten die Gäste nach einem Beinstellen erneut ihre Überzahl: Nach Zuspiel von Dion Campbell hob Andreas Kleider die Scheibe über die Fanghand von Martin Hildenbrand, der den Puck nicht kommen sah. Nach ihrer 0:2 Führung ließen die Mighty Dogs nicht nach, doch Fritz Geuder konnte in der 24. Minute den Pass von Stephen Heckenberger vor dem Tor nicht richtig kontrollieren. Im Gegenzug nutzte Jan Slivka einen Konter nach Vorlage von David Franek zum 1:2 Anschlusstreffer. Allerdings ließ die Antwort der Gäste nicht lange auf sich warten. Gerade einmal 21 Sekunden waren wieder gespielt, da bekam der Haßfurter Goalie seinen linken Pfosten nicht rechtzeitig zu und der Schuss von Mathias Kohl rutschte zum 1:3 hinter die Torlinie. In der 29. Spielminute legte Maximilian Rabs Kevin Marquardt den Puck auf, doch Martin Hildenbrand hielt die Scheibe sicher. Nach einem Bandencheck von Ingo Krapf in der 32. Minute konnten die Mighty Dogs ihr drittes Powerplay diesmal nicht nutzen. Doch auch die Haßfurter konnten sogar aus ihrer doppelter Überzahl keinen Profit erzielen. Somit stand es zur zweiten Drittelpause 1:3 für die Mighty Dogs.

Im letzten Drittel ließen sich die Schweinfurter das Spiel der Hawks aufdrücken. Zwar kamen die Mighty Dogs wieder mit Druck aus der Kabine, jedoch konnte Martin Hildebrand in der 41. Minute gleich zwei Schlagschüsse von Andreas Kleider abwehren. Danach rissen die Haßfurter das Spiel an sich. In der 43. Minute nahm Jonas Knaup nach einem Haken auf der Strafbank Platz. Doch bereits nach 7 Sekunden waren die Mighty dogs wieder komplett, denn im Gegensatz zu den vorherigen Überzahlspielen konnten die Hawks nun einen Erfolg zum 2:3 verbuchen. David Franek legte Jan Slivka auf, der am Pfosten stehend nur noch den Puck in das Tor schieben musste. In der 44. Spielminute hatte Benjamin Dirksen dann nach einem Schuss von David Franek die Scheibe sicher. Allerdings war der Schweinfurter Torwart in der 48. Spielminute bei einem Alleingang machtlos und Jan Slivka erzielte mit seinem Hattrick dem Ausgleichstreffer zum 3:3. Die Mighty Dogs hingegen kamen nur noch kaum zum Abschluss. In Überzahl versuchte es Fritz Geuder, doch sein Schuss wurde vom Haßfurter Goalie abgewehrt. Doch Jan Slivka schien nach seinem Hattrick noch nicht genug zu haben. In der 49. Minute ließ er bei einem Konter die gesamte Schweinfurter Abwehr stehen und erzielte mit dem 4:3 in dieser Partie erstmals den Führungstreffer für die Hawks.

Daraufhin nahm der Schweinfurter Trainer Thomas Berndaner seine Auszeit, um seine Jungs für die letzten anderthalb Minuten noch einmal neu zu motivieren. 73 Sekunden vor Spielende verließ dann auch Benjamin Dirksen das Eis für einen sechsten Feldspieler. Das darauffolgende Bully im Haßfurter Drittel gewannen die Hausherren, doch der Weitschuss ging weit am Tor vorbei. Anschließend versuchten die Mighty Dogs im Getümmel vor dem Haßfuter Tor den Puck irgendwie rein zu stochern, doch es gelang ihnen nicht. Eine halbe Minute vor Spielende ordnete der Coach der Hawks, Martin Reichert, seine Abwehr in seiner Auszeit neu. Jedoch 22 Sekunden vor Ende der Partie traf erneut Mathias Kohl nach Vorlage von Dion Campbell und Andreas Kleider zum 4:4 Ausgleich, woraufhin es ins Penaltyschießen ging.

Motiviert von seinem letzten Treffer trat Mathias Kohl zum ersten Penalty an, doch Martin Hildenbrand war diesmal zur Stelle. Jan Slivka hingegen traf durch die Hosenträger von Benjamin Dirksen ins Tor. Doch sowohl den Schuss von David Franek als auch von Michael Rister wehrte der Schweinfurter Goalie ab. Auf Schweinfurter Seite verwandelten allerdings die beiden anderen Schützen ihre Penaltys. Zuerst war es Fritz Geuder, der die Scheibe in der rechten oberen Ecke versenkte, bevor dann Dion Campbell Martin Hildenbrand ausspielte und den Puck in die Maschen zimmerte. Somit gewannen die Mighty Dogs das Derby noch im Penaltyschießen, nachdem sie zwei Drittel lang die Partie bestimmt hatten und im letzten Drittel fast noch eine Niederlage kassierten.

Nach Spielende wurden noch die Spieler der Partie ausgezeichnet. Verständlicherweise bekam auf Haßfurter Seite Jan Slivka die Auszeichnung, da er alle vier Tore der Hawks erzielt und auch den einzigen Penalty verwandelt hatte. Man of the Match bei den Mighty Dogs war Mathias Kohl, der mit seinem zweiten Treffer kurz vor Spielende die Schweinfurter noch ins Penaltyschießen rettete.

Diesen Sonntag können die Mighty Dogs sich von dem körperbetonten und nervenaufreibenden Derby erholen, bevor es dann nächste Woche am Sonntag, den 20.11.2016 zum nächsten Auswärtsspiel nach Dingolfing geht.

hawks-gegen-dogs

Eishockey-Landesliga: ESC Hassfurt – Mighty Dogs Schweinfurt 4:5 n. P. (0:1, 1:2, 3:1, 0:1)

Tore:
0:1 Maximilian Schneider (Andreas Kleider, Kevin Marquardt), 10. Minute, PP1
0:2 Andreas Kleider (Dion Campbell), 23. Minute, PP1
1:2 Jan Slivka (David Franek), 25. Minute
1:3 Mathias Kohl (Jonas Manger, Andreas Kleider), 25. Minute
2:3 Jan Slivka (David Franek), 43. Minute, PP1
3:3 Jan Slivka (David Franek), 48. Minute
4:3 Jan Slivka (Marco Hildenbrand), 59. Minute
4:4 Mathias Kohl (Dion Campbell, Andreas Kleider), 60. Minute
Penaltytreffer zum 4:5 Dion Campbell

Strafminuten: ESC Hassfurt 10, Mighty Dogs Schweinfurt 16 + 10 (Manger)

Zuschauer: 1116


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