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SKF fördert Ingenieursnachwuchs bei Formula Student Germany: Hochschulschrauber sind heiß auf den Hockenheimring


Stern-Apotheke

SCHWEINFURT / HOCKENHEIM – Als einer der Hauptsponsoren der Formula Student Germany unterstützt die deutsche SKF insgesamt elf Rennställe. Die bereiten sich derzeit intensiv auf den Konstrukteurswettbewerb in Hockenheim vor.

Für den Bau eines Rennfahrzeugs hat SKF so einiges zu bieten: In einem Formel 1-Boliden beispielsweise können gut 150 Komponenten des Unternehmens stecken. Die Anwendungsgebiete reichen von der Lenkung über den Motor samt Kupplung und Getriebe bis hin zu den Radnaben und der Radaufhängung. „Im Grunde gibt es kaum einen Rennstall der automobilen ,Königsklasse‘, der nicht mit unseren extrem leistungsfähigen Racing-Lösungen ausgestattet ist“, betont Markus Justus, europäischer Automotive-Vertriebsleiter von SKF.


DB August

Wie man solche Lösungen ins Fahrzeug kriegt, hat die deutsche SKF ihren elf gesponserten Formula Student Germany (FSG)-Teams bereits im März vermittelt: Im Rahmen eines „Pit Stop“ genannten Vorbereitungslehrgangs erfuhren die Hochschulschrauber u. a., wie man ein Radlager für den Einsatz in einem Formula Student-Auto präzise berechnet und wie man die am besten geeigneten Lager dann auch korrekt einbaut bzw. demontiert.


Nun bereiten sich die Teams intensiv darauf vor, die technischen Abnahmen zu Beginn des Hockenheimer Wettbewerbs zu überstehen. Dazu gehören u. a. Prüfungen von Rahmenstruktur, Radaufhängung, Lenkung, Bremsen, Kraftstoffleitungen bzw. elektrischer Sicherheit oder auch Geräuschentwicklung. „Nur wer die entsprechenden Prüfplaketten erhält, darf überhaupt auf die Rennstrecke“, betont Christian Förster, Leiter der Talent Academy von SKF. Erst danach können die Eigenbauten u. a. Eigenschaften wie Fahrdynamik, Handling, Beschleunigung, Ausdauer und Kraftstoff- bzw. Energieverbrauch unter Beweis stellen – in den dynamischen Disziplinen Acceleration, Skidpad, Autocross und Endurance.

„Wir unterstützen die FSG unter anderem deshalb, weil wir permanent nach optimierten Lösungen für die verschiedensten Anwendungsbereiche suchen“, so Förster. „Dafür ist künftig – neben Erfahrung und Wissen – vor allem Flexibilität und Kreativität notwendig, weil der Markt nach immer kürzeren Entwicklungszeiten verlangt. Und die erreicht man nur durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedener Spezialisten. Genau das legen die Mitglieder der FSG-Rennställe schon heute an den Tag: Insbesondere Jungingenieure und Informationstechniker, die gemeinsam weiterdenken, können den Fortschritt tatkräftig mitgestalten.“

In diesem Jahr unterstützt SKF die Teams Elefant Racing Bayreuth, FaSTTUBe Berlin, CAT-Racing Coburg, Fast Forest Deggendorf, Elbflorace Dresden, Rennstall Esslingen, e-gnition Hamburg, Hawks Racing Hamburg, HHN Racing Heilbronn, Team Starcraft Ilmenau und Technikum Mittweida Motorsport. Diese Rennställe treten in der Zeit vom 05. bis 11. August gegen 107 weitere Teams an, die sich auf dem Hockenheimring in drei Wertungsklassen (Autos mit Verbrennungsmotoren / mit Elektroantrieb / autonom fahrende Fahrzeuge) messen wollen.

Vor Ort ist SKF auch wieder mit einem eigenen Stand vertreten. Besucher der Formula Student Germany finden den Stand direkt vor den Boxen.

Auf den Fotos:

Bild 1: Als einer der Hauptsponsoren der Formula Student Germany fördert die deutsche SKF insgesamt elf Rennställe (im Bild der Eigenbau von Hawks Racing Hamburg).

Bild 2: Markus Justus (Mitte), europäischer Automotive-Vertriebsleiter von SKF: „Im Grunde gibt es kaum ein Formel 1-Team, das nicht mit unseren extrem leistungsfähigen Racing-Lösungen ausgestattet ist!“

Bild 3: Zur Vorbereitung auf die Formula Student Germany erfuhren die von SKF gesponserten Teams u. a., wie man Wälzlager korrekt montiert und demontiert (im Bild Gregor Ritter vom Schweinfurter Training Center).

Bild 4: Christian Förster, Leiter der Talent Academy von SKF (rechts, bei der letztjährigen Hitzeschlacht auf dem Hockenheimring): „Wir fördern die Formula Student Germany, weil insbesondere Jungingenieure und Informationstechniker, die gemeinsam weiterdenken, den Fortschritt tatkräftig mitgestalten können.“

Bilder: SKF GmbH



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