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Ist Schonungen „drei Mal gut“?: Nur noch das Finale nächsten Dienstag trennt die Gemeinde vom Bayern 3-Dorffest – Bildershow vom großen Ereignis


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SCHONUNGEN – Was für ein Stress für Stefan Rottmann. Direkt nach dem gewonnenen Halbfinale um das Bayern 3-Dorffest holte Schonungens immer noch jüngster Bürgermeister Deutschlands zusammen mit Initiator Georg Brückner und dem 2. Bürgermeister Thomas Rösch schnell noch das „Dorffest-Team“ ins Besprechungszimmer des Rathauses zusammen. Danach hatte sich bereits das nächste Fernsehteam angekündigt. Es geht um die Sanierung der Schonunger Sattler-Altlasten. Ein weitaus ernsteres Thema, als es die Dorffest-Euphorie in der Gemeinde ist. Die Begeisterung erreichte am Dienstagmorgen einen neuen Höhepunkt. Nur noch ein einziger Erfolg im Finale kommenden Dienstag ab 8 Uhr gegen Bad Wiessee (Oberbayern) oder Plankstetten (Oberpfalz, bei Neumarkt; beide treten am Donnerstag gegeneinander an) trennt Schonungen von der Ausrichtung des großen Bayern 3-Dorffestes am 8. September mit diversen Stars und erwarteten 30.000 Besuchern bei freiem Eintritt.

„So sehn Sieger aus!“ Die rund 500 Bürger, darunter der mitfiebernde Landrat Harald Leitherer, feierten kurz vor 9 Uhr den souveränen 2:0-Erfolg über das mittelfränkische Weidenbach bei Ansbach. „Finale, oho!“ erklang es immer wieder. Schonungen machte kurzen Prozess mit dem Konkurenten. Obwohl es haucheng war beim ersten Gemeinschaftsspiel. Während „I´m walking on sunshine“ von Katharina & the Waves im Radio gespielt wurde, mussten 15 junge Schonunger Sportler, überwiegend Fußballer und Ringer, mit Pappbechern Wasser von einem Planschbecken in eine Tonne transportieren. Und zwar über zehn Meter des Zugangsweges zum Rathaus. Gerade mal gemessenen zwei Millimeter mehr an Wasser hatte die Schonunger Tonne danach. Und das, obwohl beim Gegner doch die Feuerwehr antrat. Egal, das 1:0 war geschafft.


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„Call me maybe“ wurde danach zum Glückshit für die Unterfranken. Einen Schnipsel des Titels gab es nur für Sekundenbruchteile zu hören. Doch die Schonunger sind halt auch Experten in Sachen Charts und hatten genau die richtigen Leute um sich gruppiert. Frank Korn als Chef des Musikteams verkündete den Namen des Songs, der aus dem Publikum zugerufen wurde. Danach wurde es erst einmal mucksmäuschenstill, ehe seitens Bayern 3 das „Go!“ kam: Die Antwort passte – und angesichts des 2:0-Standes musste es gar keine dritte Aufgabe mehr geben. Weidenbach war frühzeitig aus dem Rennen. Die Hände aller Schonunger gingen nach oben. Oh, wie ist das schön!


Ein bisschen träumen darf man nun natürlich schon. Zu 50 Prozent hat Schonungen sich das Dorffes geholt. Kommenden Dienstag, den 28. August, werden frühmorgens ab spätestens 8 Uhr sicherlich nochmal doppelt so viele Leute auf der Rathausplatz stehen und anfeuern. Wiederum wird es ein Mitmach-Spiel geben, erneut dürfte es danach um Musik gehen. Die Gemeinde scheint bestens aufgestellt, um alle Aufgaben zu bewältigen. Beim Voting pulverisierte sie alle bisherigen Rekorde, im Halbfinale ließ sich die Frage erst gar nicht aufkommen, wer denn in den Endkampf will. Das Motto lautet nun, passend zu Bayern 3: „Schonungen ist drei Mal gut!“

Elf Tage hätte die Gemeinde im Falle eines Sieges schließlich Zeit, um dieses gewaltige Dorffest logistisch auf die Beine zu stellen. Weitere Gedanken darüber muss man sich jetzt schon mal machen, auch wenn die Ernte nur zur Hälfte eingefahren ist. Irgendeinen weiteren Prominenten, wie ihn Knetzgau vor drei Jahren mit Uli Hoeneß zum Dorffest holte, werden die Schonunger dann sicherlich auch anschleppen können. Die Grünen-Chefin Claudia Roth hat als Gast bei der Voting-Party letzten Mittwoch ja schon mehr oder weniger angekündigt, das sie in ihrem Terminplan ein Plätzchen frei halten wird. Der 8. September naht – und mit diesem Tag vielleicht das größte Ereignis, das es je in Schonungen gegeben hat. Dann wären die Sattler-Altlasten zumindest für ein paar weitere Wochen verdrängt.

Die letzten sechs Fotos sind von Christin Sterzl / restliche Bilder: Michael Horling


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