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So war der Schweinfurter Faschingsumzug 2012: Bierbank statt Badbank, griechische Wikinger und ein Drei Wetter-Dach für den ERV


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Schweinfurt – Nein, Christian Wulff war kein Thema beim Schweinfurter Faschingsumzug am Dienstag. Dafür freilich die Schuldensituation Griechenlands, die hohen Spritpreise, böse Banken oder lokale Themen. Die aber spielten diesmal eine höchst untergeordnete Rolle. Der ERV Schweinfurt forderte beispielsweise auf seinem Wagen ein „Drei Wetter Dach“ (das alte muss saniert werden und könnte bei starkem Schneefall zu einer Schließung der Eishalle führen). Ansonsten aber war der Umzug vor den mal wieder mehreren zehntausend Besuchern, die sich über frühlingshaftes Wetter freuten, eher eine Werbeveranstaltung für Tanzschulen, Discotheken oder Brauereien. Den Leuten hat´s natürlich trotzdem gefallen. Kein Wunder, so lange doch noch immer mehr Bonbons oder Popcorn in die Menge geschmissen werden im Vergleich zu verteilten Werbeflyern.

Blaskapellen und Gardetänzerinnen marschierten massenweise mit, sogar Ponys der Seufert-Ranch aus Hambach. Der Schonunger Carnevals-Club wies auf die anstehenden Bürgermeisterwahlen in der Gemeinde hin und empfahl angesichts eines CSU-Kandidaten mit über 60 Jahren und eines SPD-Herausforderers mit Mitte 20: Nicht Jung wählen, nicht Reif wählen – sondern den SCC. Die drei großen Schweinfurter Gesellschaften hatte riesige Wägen, auch aus dem Umland waren die Faschingsvereine an Bord und hatten teils recht kreative Ideen entwickelt. Die IG Metall-Jugend plädierte für „Lieber a Bierbank als a Badbank“ und traf damit die Lust der Zuseher auf das eine oder andere alkoholische Getränk.


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Ein bisschen verspätet ging´s am Schelmsrasen los, nach rund zwei Stunden aber kamen die letzen „Zugnarren“ auch schon am Marktplatz an. Besonders beeindruckend heuer und sicherlich Kandidaten für den Preis für die besten Teilnehmer: Ein Wikingerschiff (Botschaft: „Früher waren die Wikinger Europas größte Plage, heute ist es Griechenland, keine Frage“), ein fahrendes Karussell mit sich drehenden Clowns, die artistischen Darbietungen der Dancefloor-Distruction-Crew oder der Kombi, der anscheinend von einem vom Arbeitsamt Vermittelten gezogen wurde. „Günstiger als Benzin“ stand auf dem Hinweisschild. Es folgten zahlreiche Reime mit den dezenten Hinweisen, die verschiedenen Mineralölgesellschaften würden an den Tankstellen derzeit zu heftig zulangen…


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Ach ja: Der ERV Schweinfurt wies nicht nur auf das folgende Heimspiel seiner Mighty Dogs am Freitag gegen Weiden hin. Das (überklebte) Nummerschild des Lkw hatte bereits ein ganz freches Kennzeichen: „MD – BM 2012“. Die Eishockey-Crew will heuer Bayerischer Meister werden. Dann hätte Schweinfurt auch nach dem Fasching noch einen richtig großen Grund zum Feiern.

Wer sich erkennt und ein Bild im Orginalformat haben möchte, schickt einfach an mail an michahorling@aol.com


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