Home / Lokales / Spatenstich für Hausener Kanalprojekt steht kurz bevor: Eine Million Euro Förderung für Dorferneuerung in Aussicht gestellt
Auf dem Bild: Die Großgemeinde Schonungen erneuert und vergrößert auf breiter Front ihre Infrastruktur im Untergrund. Mit leistungsstarken Kanälen sollen vor allem einhergehende Starkregenereignisse vorgebeugt und eine bessere Hydraulik erzielt werden. So wie hier in Marktsteinach (Foto) werden schon bald die Bagger im Schonunger Ortsteil Hausen anrollen. Die Gemeinde kann auch in Corona-Zeiten mit beachtlichen Zuschüssen rechnen. Foto: Frank Fronzek

Spatenstich für Hausener Kanalprojekt steht kurz bevor: Eine Million Euro Förderung für Dorferneuerung in Aussicht gestellt


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HAUSEN BEI SCHONUNGEN – Während sich in Marktsteinach die Kanalbaumaßnahmen auf der Zielgeraden befinden, werden im Schonunger Ortsteil Hausen bald die Bagger anrücken. In zwei Bauabschnitten wird die Kanalisation dort auf Vordermann gebracht.

Ein Komplettaustausch der Kanalleitungen inklusive der öffentlichen Hausanschlüsse ist im Bereich der Hausener Hauptstraße ab Ortseinang (Bushaltestelle) bis in etwa zur Gaststätte Ulrich Martin geplant, sowie am Abzweig Mühlenweg. Im Wesentlichen geht es dabei um den so genannten Haupt- und Nebensammler. Alles in allem werden so etwa 230 laufender Meter Kanal neu gelegt um bauliche und hydraulische Verbesserunen zu erreichen. Dabei geht es auch um einen wesentlichen Schutz vor Starkregenereignissen. Auch Versorgungsleitungen wie die Wasserleitung sollen dort auf ganzer Länge erneuert werden.


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Bis Ende März 2021 soll Bauabschnitt eins beendet werden. Auch wenn im Vorfeld aufwendige Kanal-TV-Befahrungen, Kampfmitteluntersuchungen bzw. Baugrunduntersuchungen durchgeführt wurden, kann es bei der Bauausführung zu Überraschungen kommen. Dann beispielsweise, wenn Leitungen oder Kabel auftauchen, die nicht kartiert sind und händisch freigelegt werden müssen bzw. aufwendig deren Herkunft und Funktion geklärt werden müssen. Auf ursprünglich 871.700 Euro wurde der erste Bauabschnitt geschätzt, die Vergabe erfolgte erfreulicherweise zum Angebotspreis von rund 760.000 Euro an das Unternehmen Feickert GmbH. Durch das wirtschaftliche Angebot können über 100.000 Euro eingespart werden, hinzu kommen noch beachtliche Zuschüsse durch das so genannte RZWas-Förderprogramm, wie Bürgermeister Stefan Rottmann vorrechnet.


Im weiteren Verlauf der Hausener Hauptstraße bis hin zum Kirchplatz werden noch in einer zweiten Vergabe die Hausanschlüsse im öffentlichen Straßenraum saniert. Die Ausarbeitung des so genannten Leistungsverzeichnisses und Vorbereitung der Ausschreibung werden in den Wintermonaten erfolgen.

Durchaus ambitioniert ist die Aufrechterhaltung der eh schon beengten Straßendurchfahrt während der Baustellenphase. So sollen die Bauarbeiten im Bereich des Mühlenweges und der Hausener Hauptstraße in Richtung Schonungen unter Aufrechterhaltung des Durchgangs- und Anliegerverkehrs in halbseitiger Bauweise (halbseitige Straßensperrung) durchgeführt werden. Gleiches gilt für die Verlegung der Trinkwasserleitungen. In den restlichen Bereichen (Hausener Hauptstraße in Richtung Ortsmitte) können die Bauarbeiten abschnittsweise unter Vollsperrung ausgeführt werden. Die Bauabschnitte sind dabei so kurz wie möglich zu halten. Der Durchgangs- und Anliegerverkehr ist innerorts umzuleiten. Die Zufahrt für Rettungsfahrzeuge muss jederzeit sichergestellt sein.

Zusammenfassend erklärt Bürgermeister Stefan Rottmann, dass Hausen noch schöner, einladender und attraktiver werden soll. Vor allem geht es darum dringend notwendige Infrastruktur- und Kanalbaumaßnahmen durchzuführen und dabei gleichzeitig Zuschusstöpfe optimal auszuschöpfen. Es sei die logische Konsequenz, dass nach einer solchen Kanalbaumaßnahme auch die Straßen, Gehwege und Grünflächen im Nachgang neugestaltet werden sollen. Nicht nur Kanalzuschüsse konnten für das Projekt generiert werden, auch vom Amt für Ländliche Entwicklung gibt es nun positive Signale und so werden etwa 1 Mio. Euro Förderung für eine zeitgemäße Oberflächengestaltung in Aussicht gestellt. Eine Förderung in dieser Höhe ist gerade in diesen Zeiten keine Selbstverständlichkeit, zeigt sich Bürgermeister Stefan Rottmann dankbar.

Erfreulich sei auch die über Jahre erfolgreiche Bürgerbeteiligung im Rahmen der Teilnehmergemeinschaft – so konnten viele Interessen in Einklang gebracht werden.

Auf dem Bild: Die Großgemeinde Schonungen erneuert und vergrößert auf breiter Front ihre Infrastruktur im Untergrund. Mit leistungsstarken Kanälen sollen vor allem einhergehende Starkregenereignisse vorgebeugt und eine bessere Hydraulik erzielt werden. So wie hier in Marktsteinach (Foto) werden schon bald die Bagger im Schonunger Ortsteil Hausen anrollen. Die Gemeinde kann auch in Corona-Zeiten mit beachtlichen Zuschüssen rechnen.
Foto: Frank Fronzek

Auf dem Bild: Die Großgemeinde Schonungen erneuert und vergrößert auf breiter Front ihre Infrastruktur im Untergrund. Mit leistungsstarken Kanälen sollen vor allem einhergehende Starkregenereignisse vorgebeugt und eine bessere Hydraulik erzielt werden. So wie hier in Marktsteinach (Foto) werden schon bald die Bagger im Schonunger Ortsteil Hausen anrollen. Die Gemeinde kann auch in Corona-Zeiten mit beachtlichen Zuschüssen rechnen.
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