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SPD fordert OB Remelé zum Handeln auf: Freistaat darf beim Ausbau des ÖPNV nicht nur die Großstädte finanziell unterstützen


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SCHWEINFURT – In Schweinfurt gibt es fast so viele Arbeitsplätze wie Einwohner. Das ist schön, heißt aber auch: Viele Menschen pendeln täglich in die Stadt, die meisten noch immer mit dem Auto. Angesichts des Klimawandels ist es aber dringend nötig, den Individualverkehr zu reduzieren.

Das wiederum funktioniert nur mit einem gegenüber heute viel breiter aufgestellten öffentlichen Nahverkehr, der besser angenommen wird, wenn der Preis stimmt.


DB Juni

Weil für die Schweinfurter SPD aber „nicht nachvollziehbar ist“, dass hierbei nur die Großstädte vom Freistaat unterstützt werden, fordert der Fraktionsvorsitzende Ralf Hofmann die Schweinfurter Rathausspitze auf, sich für eine spürbare staatliche Förderung auch beim Ausbau des ÖPNV in Schweinfurt einzusetzen, heißt es in einer Pressemitteilung der SPD.

Der Freistaat Bayern unterstützt allein den Münchner Verkehrsverbund (MVV) mit 35 Millionen Euro jährlich. Weitere 25 Millionen Euro sind zur Verbesserung der Situation in Nürnberg, Augsburg, Ingolstadt, Regensburg und Würzburg vorgesehen. Für Verkehrsverbünde in weiteren Städten und Kommunen ist aber kein Geld nicht vorgesehen.


„Warum?“, fragt Hofmann namens der SPD-Fraktion und fordert Oberbürgermeister Sebastian Remele und die Stadtverwaltung in einem aktuell ans Rathaus gesandten Antrag auf, sich für eine Förderung „schriftlich und in weiterer geeigneter Weise gegenüber der Staatsregierung einzusetzen“.

Der öffentliche Nahverkehr sei der Garant für eine umweltschonende, stadtverträgliche und bezahlbare Mobilität, erklärt Hofmann. Die Staatsregierung dürfe dabei aber nicht nur die Ballungsräume unterstützen, weil ein funktionierender ÖPNV auch in Städten der Größe Schweinfurts eine weitere Abwanderung in die Metropolen verhindern.

Kraftstoffverbrauch und Energieaufwand pro Fahrgast sind geringer als im Autoverkehr, ein guter öffentlicher Nahverkehr verbessert die Lebensqualität, was wiederum den Schwachen im Verkehr zugutekommt. Denn: „Fußgänger und Radfahrer müssen endlich mehr Raum bekommen“, sagt Hofmann zum „ebenso dringend gebotenen Ausbau der Radwege-Infrastruktur in Schweinfurt“.

Auch in Schweinfurt sei es notwendig und sinnvoll, dass möglichst viele Menschen auf den ÖPNV umsteigen. „Ein attraktiver Nahverkehr und eine Verhinderung weiterer Preissteigerungen sind hierfür erforderlich“. Nur so lassen sich die gesteckten Klimaziele erreichen und die Artenvielfalt erhalten, heißt es im SPD-Antrag ans Rathaus.



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