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SPD und Linke beantragen ein Begegnungszentrum für Flüchtlinge und Einheimische auf dem Kessler-Field


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SCHWEINFURT – Parteiübergreifend gibt es einen gemeinsamen Antrag der Fraktionsvorsitzenden von SPD und Linken des Schweinfurter Stadtrats zur Einrichtung eines Begegnungszentrums für Flüchtlinge und Einheimische auf dem eben erworbenen Gelände Kessler-Field.

Frank Firsching (Linke) und Ralf Hofmann (SPD) haben den Antrag „Einrichtung eines Begegnungszentrums“ mit folgendem Wortlaut gestellt:


Eisgeliebt

„Die Verwaltung der Stadt Schweinfurt wird beauftragt zu prüfen, ob und zu welchen Kosten eine Sporthalle oder ein anderes Gebäude des erworbenen Areals „Kessler-Field“ als Begegnungszentrum für Flüchtlinge und Einheimischen ausgebaut werden kann. Die Prüfung schließt die Erstellung eines Nutzungskonzeptes ein.

Begründung:


Nicht zuletzt die rassistischen Vorkommnisse des letzten Wochenendes in Clausnitz und in Bautzen machen deutlich wohin Fremdenfeindlichkeit und Menschenhass auch hierzulande führen können. Mit den Angriffen auf die Würde des Menschen wird der höchste Wert unseres Grundgesetzes und damit unserer Gesellschaft negiert.

Auch wenn wir froh sein können, dass die Lage sich in unserer Stadt eher entspannt darstellt, stehen so manche Internet-Nutzer in lokalen Online-Foren im Sprachgebrauch den Hetzern von Clausnitz in nichts nach.

Es sind maßgeblich vier Gründe für die relative Ruhe in Schweinfurt verantwortlich. Erstens sind da die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer, die sich um die Flüchtlinge kümmern und so für das nötige Miteinander sorgen. Zweitens schafft eine funktionierende Verwaltung den wichtigen Ordnungsrahmen in den Einrichtungen. Drittens haben wir eine aufmerksame Zivilgesellschaft, die aufsteht, wenn Menschenfeinde von rechtsaußen versuchen rassistisches Gedankengut hoffähig zu machen. Und viertens konzentrieren sich die Fraktionen im Stadtrat auf die Lösung der Probleme, sie liefern sich eben keinen populistischen Kleinkrieg auf Kosten der Flüchtlinge.

Die Einrichtung eines Begegnungszentrums, wo sich Zugewanderte und Einheimische kennen lernen können, wird dabei helfen Vorurteile abzubauen, Verständnis zu erzeugen und letztlich Integration vorzubereiten. Außerdem könnten dort kostenfreie Kulturangebote, wie vom KulturPackt für Schweinfurt e.V. oder der Kulturwerkstatt Disharmonie angeboten, den Menschen in der Erstaufnahmeeinrichtung helfen die Langeweile zu überbrücken. Nicht ausgeschlossen sind weitere sportliche und kulturelle Angebote die im Begegnungszentrum stattfinden können. Nachdem die Regierung von Unterfranken angekündigt hat, dass sich die Verweildauer der Asylbewerber in der Erstaufnahmeeinrichtung von sechs Wochen auf bis zu sechs Monaten verlängern wird und die Aufnahmekapazität in Schweinfurt gleichzeitig auf 3110 Personen erweitert wird, wird die Einrichtung eines Begegnungszentrums noch wichtiger.

Dabei bietet sich der Standort Kessler-Field aufgrund der unmittelbaren Nähe zur Erstaufnahmeeinrichtung, den bisher nicht verplanten Gebäuden und den dazugehörigen Freiflächen für die Errichtung eines Begegnungszentrums an.“

Foto: schweinfurt.bundesimmobilien.de



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