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Stadtwerke Schweinfurt bauen Wärmenetz weiter aus: Geänderte Verkehrsführung in der Niederwerrner Straße ab 3. Juni 2020


Kanal-Türpe

SCHWEINFURT – Die Stadtwerke Schweinfurt bauen ihr Wärmenetz weiter aus. In der Niederwerrner Straße finden aktuell Maßnahmen zur Erweiterung der Fernwärme statt. Hier wird vor allem das ehemalige Tasch-Gelände – heute Studentenwohnheim „Dornhaus“ erschlossen. Hierfür werden im Bereich zwischen Pestalozzistraße und Wilhelm-Leuschner-Straße Fernwärmeleitungen gelegt.

Gebaut wird in drei Bauabschnitten. Die ersten beiden Bauabschnitte bis zur Moritz-Fischer-Straße sind in den finalen Zügen. Der dritte Bauabschnitt bis zum Tasch-Gelände erfolgt ab 3. Juni 2020. Hierfür muss die Verkehrsführung in diesem Bereich bis Ende Juni auf eine Fahrbahn verengt werden. Der Verkehr wird wechselseitig über eine Lichtsignalanlage geregelt. Die Moritz-Fischer-Straße und die Nikolaus-Hofmann-Straße sind von der Niederwerrner Straße in diesem Zeitraum nicht befahrbar. Im Sommer wird die Maßnahme abgeschlossen sein. Entlang der verlegten Fernwärmeleitung können in Zukunft weitere Kunden mit Fernwärme versorgt werden. Auch das Glasfasernetz der RegioNet wird im Zuge der Maßnahme um die Niederwerrner Straße zwischen Damaschkestraße und Tasch-Gelände weiter ausgebaut.


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Schweinfurter Wärmenetz leistet wichtigen Beitrag zum Klimaschutz

Der Energieträgerwechsel im Wärme Markt ist ein wichtiger Schritt zur schnellen Senkung der
CO2-Emissionen. Zu diesem Schluss kommt die BDEW-Studie „Wie heizt Deutschland?“. Immense
CO2-Einsparpotenziale liegen dabei im Ausbau und Nachverdichtung der Wärmenetze: Rund 2,7 Millionen Gebäude mit einer Ölheizung liegen in einem Gebiet, das ohnehin mit einer Gasleitung oder einem Fernwärmenetz verbunden ist – hier ließen sich recht schnell und unkompliziert 14 Millionen Tonnen CO2 vermeiden. Darüber hinaus schneidet die Fernwärme auch bei der Kundenzufriedenheit unter den Energieträgern am besten ab.


„Das Schweinfurter Wärmenetz bietet eine klimafreundliche Alternative bei der Umsetzung der Energiewende, weshalb wir unser Netz kontinuierlich weiter ausbauen wollen“, erklärt Andreas Göb, Bereichsleiter Technik bei den Stadtwerken Schweinfurt. Die Stadtwerke versorgen weite Teile der Stadt mit Fernwärme, die durch einen sehr niedrigen Primärenergiefaktors von 0,08 überzeugt. Der niedrige Primärenergiefaktor hat dabei auch wirtschaftliche Vorteile, z. B. bei der Erfüllung von gesetzlichen Vorgaben der Energieeinsparverordnung bei Renovierung oder Neubau. Und auch die Stadt Schweinfurt unterstützt im Rahmen des Schweinfurter Klimaschutzkonzepts den Anschluss an die Fernwärme mit einem Sanierungszuschuss von bis zu 1.000, – € pro Heizungssanierung, wenn der Austausch einer Heizungsanlage (älter 15 Jahre) durch einen Energieberater analysiert wurde.

Informationen zu einem Fernwärme- oder Glasfaseranschluss erhalten Interessenten beim Netzanschlusswesen der Stadtwerke Schweinfurt unter www.stadtwerke-sw.de/netze, telefonisch unter 09721 931-443 sowie per E-Mail unter netzanschluss@stadtwerke-sw.de.

Informationen zum Klimaschutzkonzept der Stadt Schweinfurt und dem Förderprogramm Heizungssanierung erhalten Interessenten unter www.schweinfurt.de/klimaschutz, telefonisch unter 09721 51-3453 sowie per E-Mail unter umweltschutz@schweinfurt.de.



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