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Startschuss für nächstes Kanalgroßprojekt in Marktsteinach: Jetzt erfolgt der Neubau der so genannten Nebensammler


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MARKTSTEINACH – Es ist nicht mehr lange hin, bis in Marktsteinach langsam wieder Ruhe einkehrt. Seit 2013 befindet sich der Ort sozusagen im Baustellenmodus, weil durch seine zentrale Lage die Abwässer der Schonunger Ortsteile hier zusammenfließen und dies viele Projekte nach sich zog.

So wurden beispielsweise die Kanalverbindungsleitungen Marktsteinach/ Schonungen, Marktsteinach/ Löffelsterz und Marktsteinach/ Waldsachsen neu gebaut. Dazu kommt der Bau des zentralen Regenrückhalte- und Regenüberlaufbecken am Ortseingang. Im Ort selbst werden der Hauptsammler aber auch die Nebensammler vergrößert, sowie weitere Versorgungsleitungen wie z.B. Wasser erneuert. Damit entspricht die Entwässerung baulich und hydraulisch den neuesten Standards.


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Erfreulicherweise konnten einige Kanalgroßprojekte günstiger abgewickelt werden als geschätzt, Sorgenkind bleibt einzig nur der Hauptsammler in Marktsteinach. Durch ungünstige und unvorhergesehene Leitungs- und Bodenverhältnisse kam es immer wieder zu Verzögerungen und Änderungen in der Bauabwicklung. Insgesamt gesehen befinden sich die Maßnahmen aber finanziell im Rahmen. Obendrein konnte die Gemeinde eine beachtliche Förderung von über 4,5 Mio. über ein besonderes Zuschussprogramm der Wasserwirtschaft generieren.

Günstiger als die Schätzungen zuvor ergeben haben, konnte nun auch der Bau der „Nebensammler“, die nun an den neu gebauten Hauptsammler in Marktsteinach andocken, in der letzten Sitzung des Gemeinderats beauftragt werden. Den Zuschlag erhielt das in Schweinfurt ansässige Bauunternehmen Glöckle. Wie schon bei allen vorangegangenen Projekten setzt Bürgermeister Stefan Rottmann auch hier im Vorfeld auf Transparenz und Offenheit. Weil aber größere Bürger- und Anliegerversammlungen aufgrund der Corona-Hygiene- und Abstandsregelungen nur unter strengen Auflagen umzusetzen sind, informiert die Gemeinde die betroffenen Anlieger und Bürger diesmal über die Medien und Wurfzettel.

Kanalprojekte am Kirchberg/Zant und Bergstraße/Löffelsterzer Steige

Geplant ist die Erneuerung der Kanalleitung mittels Stahlbetonrohr der Größe DN 400 an der Bergstraße (bis Hausnummer 4) und dann in der Fortsetzung weiter an der Löffelsterzer Steige (bis kurz vor Hausnummer 3), insgesamt etwa 140 Meter. Mit gleicher Dimensionierung wird der Nebensammler auch am Kirchberg insgesamt 125 Meter ab Zellingen hinauf (bis Hausnummer 3) und auch die Einmündung (10 Meter) in die Straße Zant komplett erneuert. Dazu ist geplant die Kanalhausanschlüsse bis zur Grundstücksgrenze und die Straßeneinläufe gleich mit zu erneuern. Hinzu kommt, dass auch weitestgehend die Wasserleitungen ausgetauscht und Leerrohrsysteme mitverlegt werden. Im Idealfall soll noch im Laufe des August mit der Baumaßnahme begonnen werden, mit dem Abschluss der Maßnahme ist bis April 2021 zu rechnen.

Die Bauarbeiten sollen abschnittsweise unter Vollsperrung ausgeführt werden. Die Bauabschnitte sind so kurz wie möglich zu halten, dabei wird der Durchgangs- und Anliegerverkehr innerorts umgeleitet. Die Zufahrt für Rettungsfahrzeuge muss durch das dort tätige Bauunternehmen jederzeit sichergestellt sein. Um dies zu gewährleisten soll darauf geachtet werden, dass nach Arbeitsende die Geräte und Maschinen so auf Seite gestellt bzw. zusammengerückt werden, dass neben der Baugrube eine Durchfahrt möglich ist. Gegebenenfalls sind Überfahrten herzustellen. Im Bereich Kirchberg (Unterhalb Kreuzung Kirchberg/Zant) soll eine Behelfsstraße errichtet werden, um den Verkehr an der Baustelle vorbei zu führen. Während der Kanalbaumaßnahmen muss das Abwassersystem weiter provisorisch aufrechterhalten werden.

Auch diese Baumaßnahme stellt wieder eine besondere Herausforderung für Mensch und Maschine dar, erklärt Bürgermeister Stefan Rottmann. Vor allem wird es beim Verkehrsfluss und Parken wieder zu Beeinträchtigungen und Behinderungen kommen. Um den Bürgern und Anliegern einen Überblick über den Umfang der Maßnahme geben, sind hier entsprechende Kartenausschnitte abgedruckt.

Gerne können Fragen grundsätzlicher Art an die Gemeinde telefonisch oder per Mail gerichtet werden: Ansprechpartner sind der gemeindliche Bauingenieur Frank Fronzek, der Leiter der Bauverwaltung Sebastian Heurich, Bürgermeister Stefan Rottmann oder Kanalplaner Christian Rossmann. Detailfragen zur Bauausführung an etwaigen Grundstücken können im Zuge des Bauablaufs dann direkt an Ort und Stelle mit der Baufirma/Gemeinde/Kanalplaner besprochen werden.

Auf den Fotos: Marktsteinach bleibt vorerst im Baustellenmodus – wie hier beim Bau des so genannten „Hauptsammlers“ werden nun auch die „Nebensammler“ erneuert, sodass es während des Baustellenbetriebs zu Einschränkungen und Behinderungen kommen kann. Bis April nächsten Jahres soll dann auch diese Maßnahme beendet sein, sodass Marktsteinach dann wieder zur Ruhe kommt.  
Bilder: Frank Fronzek



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