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Statt Bürgerfragen ein offenes Bekenntnis in Mainberg zu Stefan Rottmann: „Er kann’s!“


Keiler

Mainberg – Auch diesmal musste Schonungens SPD-Bürgermeisterkandidat Stefan Rottmann förmlich nach Fragen der Zuhörer betteln: Am Ende brachte es der Mainberger Historiker Dr. Thomas Horling auf den Punkt. Mit seiner Wortmeldung lobte er das Konzept des Bürgermeisterkandidaten Rottmann ausdrücklich. Er habe sich viele kritischen Fragen überlegt, mit seinem Vortrag hat Rottmann diese aber bereits schon im Voraus weitestgehend ausgeräumt.

Dr. Horling zog einen Vergleich mit der Veranstaltung von CSU-Mann Martin Oßwald und seinen Zielvorstellungen, „Ich war noch bis heute unentschieden!“, erklärte er, sprach aber prompt eine Wahlempfehlung für Stefan Rottmann aus und sicherte ihm in aller Öffentlichkeit seine Stimme zu: „Ich will nicht nur von Rentnern regiert werden!“, forderte auch Dr. Horling eine Mischung an der Rathausspitze, was mit lautstarkem Beifall aller Gäste unterstützt wurde.


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Damit hatte Stefan Rottmann nicht gerechnet, aber noch mal von vorne: Herzogenaurachs Stadtoberhaupt, Dr. German Hacker sowie Bad Kissingens Oberbürgermeister Kay Blankenburg warben für eine Generations übergreifende Zusammenarbeit im Rathaus. Hacker und Blankenburg arbeiteten die Kompetenzen des Bankfachwirts heraus: „Er kann’s!“, zog Bad Kissingens das Fazit am Ende seiner Rede. German Hacker erinnerte daran, dass sich immer weniger junge Menschen für ihre Kommune geschweige denn die Gemeinderatspolitik interessierten. Händeringend suchen Vereinsvorsitzende ihre Nachfolger: Nicht anders sieht es in den Rathäusern aus und forderte diese wenigen jungen Leute zu unterstützen…


Als Stefan Rottmann das Mikrofon griff war es mucksmäuschenstill im bis auf den letzten Platz gefüllten Mainberger Pfarrsaal: Fünf Schwerpunktthemen und einen Auszug seiner 150 Vorschläge und Ideen stellte er vor. Angefangen über Verkehr, Bildung, Dorfentwicklung, Gemeindefinanzen, Senioren und Jugend. An konkreten Beispielen hangelte sich Stefan Rottmann in seiner freien Rede durch die Programmvorstellungen und lieferte viele Informationen und Hintergründe. Der Bürgermeisteranwärter bewies, dass ihm die Gemeinde sehr am Herzen liegt und er in den letzten Jahren viel Erfahrung sammeln konnte. Er bekräftigte das Angebot zur Zusammenarbeit mit dem stellvertretenden Bürgermeister: „Wenn Martin Oßwald das Wohl der Gemeinde wirklich am Herzen liegt, dann kann er sich auch als zweiter Bürgermeister nach wie vor einbringen!“, erklärte Rottmann unter Beifall. Der Schonunger Gemeinderat stehe für Veränderung und Verjüngung – eine Mischung eben aus alt und jung. Nur so ist auch gesichert, dass die Erfahrung weiter getragen wird.

Das Foto zeigt von links den Oberbürgermeister von Bad Kissingen Kay Blankenburg, Stefan Rottmann und das Stadtoberhaupt von Herzogenaurach, Dr. German Hacker.


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