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Statt Geschenke für die Senioren: 1.200 Euro Spende an Gochsheimer Sozialstationen


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GOCHSHEIM – Die sonst anfallenden Kosten für Seniorengeschenke des Gochsheimer Gemeindenachmittags wurden an die heimischen Sozialstationen übergeben. Aufgrund der Corona-Pandemie konnte der Gemeindenachmittag der Gemeinde Gochsheim für Seniorinnen und Senioren dieses Jahr leider nicht stattfinden.

Für den ersten Bürgermeister Manuel Kneuer war dies jedoch so nicht tragbar. “Einfach ein Geschenk an die Seniorinnen und Senioren zu versenden ist sehr unpersönlich und auch nur schwer umzusetzen in Zeiten von Corona“, so Kneuer.


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Am Dienstag, den 08.12.2020 übergab er daher zwei Geldspenden in Höhe von je 600,00 Euro an die Gochsheimer Sozialstationen. Frau Hering von der Diakoniestation Gochsheim sowie Frau Horn von der Caritas Sozialstation St. Matthias nahmen diese freudig entgegen. Die Spenden sind für die tolle Arbeit der Sozialstationen die im Jahr 2020 trotz der Pandemie geleistet wurden und der ursprüngliche Zweck bleibt erhalten, da dieses Geld wiederum unseren Seniorinnen und Senioren zur Verfügung steht.


Die Sozialstationen dankten Bürgermeister Manuel Kneuer für die großzügige Spende. Sie waren positiv überrascht und beide wussten noch nicht genau für was sie das Geld verwenden werden. „Eventuell werden Hilfsmittel zum kostenlosen verleihen, wie z.B. Rollstühle angeschafft oder es gibt kleine Geschenke für Patienten und Mitarbeiter“ so Pflegedienstleiterin der Caritas Sozialstation St. Matthias Christiane Horn.

Die Caritas Sozialstation St. Matthias ist seit 1976 in verschiedenen Bereichen in Gochsheim tätig. Der satzungsgemäße Auftrag ist das Betreiben eines Kindergartens und einer Pflegestation sowie die Betreuung der Ordensschwestern. Aus christlicher Tradition besteht eine besondere Verantwortung, denn Pflege ist nicht nur qualifizierte und professionelle Versorgung der Patienten, sondern mehr: Den ganzen Menschen sehen.

In der aktuellen Corona-Pandemie ist es auch ein erschwertes Arbeiten durch MundNasen-Masken, Handschuhe und Kittel. Seit 2000 gibt es den sogenannten „Helferkreis“ aus ehrenamtlichen Personen, die Hausbesuche bei alten, kranken und alleinstehenden Personen durchführen.

Dies ist leider zurzeit nicht möglich, daher wenden sich die Patienten mehr an die Pflegekräfte, welche auch so mehr Zeit für Kommunikation mit einplanen müssen. Trotz alledem ist die Corona-Zeit bisher für die Caritas Sozialstation St. Matthias „gut“ verlaufen. Von den ca. 70 Patienten hatte bislang niemand Corona.

Auch die Diakoniestation Gochsheim weiß noch nicht, wie sie die Spende einsetzt. „Vielleicht eine Kleinigkeit für Patienten und für unsere Mitarbeiter kaufen als Dank für die gute Arbeit im schweren CoronaJahr 2020. Am besten wäre ein Mitarbeiterfest nächstes Jahr“, so Pflegedienstleiterin Andrea Hering. Die evangelische Diakoniestation Gochsheim bietet fachkundige und bedarfsgerechte Hilfe in der gewohnten häuslichen Umgebung. Sie pflegen täglich, auch an Sonn- und Feiertagen, unabhängig von Konfession, Alter und Herkunft. Die Diakoniestation beschäftigt qualifizierte Kräfte und Mitarbeitende in der sozialen Betreuung.

Auch die Corona-Zeit hat die Sozialstation aufgrund des guten Hygienekonzeptes bislang gut durchgestanden. „Die Mund-Nasen-Masken sind mittlerweile zum Alltagsgegenstand bei unserer Arbeit geworden“, berichtete Andrea Hering. Erster Bürgermeister Manuel Kneuer dankte den Sozialstationen in Gochsheim noch einmal herzlich für die tagtäglich geleistete Arbeit in und für Gochsheim.



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