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Strom für 4.000 Drei Personen-Haushalte: Stadtwerke-Tochter erwirbt Windpark Waldsachsen


Keiler

SCHWEINFURT / WALDSACHSEN – Das Projekt „Windpark Waldsachsen“ der Stadtwerke Schweinfurt nimmt Gestalt an. Nach der Gründung der 100%igen Tochtergesellschaft „Mainfranken Regenerativ GmbH“ vor rund einem Jahr folgt nun der nächste Schritt auf dem Weg zum eigenen Windpark. So erwarb die Stadtwerke-Tochtergesellschaft vor wenigen Tagen offiziell die „Windpark Waldsachsen Betriebs GmbH & Co. KG“.

Gesellschaftszweck sind die Errichtung und der Betrieb von drei Windkraftanlagen nahe Schonungen. Die erwartete Produktion von rund 15 Millionen kWh im Jahr soll direkt in das Stromnetz der Stadtwerke Schweinfurt eingespeist werden. Dies entspricht in etwa dem Verbrauch von 4.000 Drei Personen-Haushalten.





Die Bauarbeiten im Windpark laufen bereits. Abhängig von der Witterung sollen noch in diesem Jahr die erforderlichen Fundamente, Wege und Kranstellflächen fertiggestellt  werden. Die Errichtung der Windkraftanlagen ist für Mai 2014 geplant. „Dieses Projekt stellt einen weiteren wichtigen Meilenstein in der Weiterentwicklung der Stadtwerke Schweinfurt Waldsachsen Windpark Netzhin zu einem nachhaltigen und zukunftsorientierten Unternehmen dar“, freut sich Stadtwerke-Geschäftsführer Thomas Stepputat. Nach erfolgreicher Inbetriebnahme der Windkraftanlagen soll außerdem ein Beteiligungskonzept erarbeitet werden, dass es Bürgerinnen und Bürgern ermöglicht, am Erfolg der Energiewende  zu partizipieren.


Für die Stadtwerke Schweinfurt stellt dieses Projekt nicht nur ein Investment dar, sondern legt die Grundlage für den Aufbau eines neuen Geschäftsfeldes. Dazu soll neben dem Aufbau weiterer Erzeugungsanlagen für Erneuerbare Energien auch deren Betriebsführung gehören. So werden im Umfeld des Waldsachsen-Projektes bereits Mitarbeiter der Stadtwerke in der technischen und kaufmännischen Betriebsführung geschult und sollen diese Fähigkeiten später in weiteren Projekten einbringen können.

Die Aktivitäten der Stadtwerke im Feld der Erneuerbaren Energien werden künftig alle unter dem Dach der Mainfranken Regenerativ GmbH gebündelt, zu der mittelfristig weitere externe Partner hinzukommen sollen. Regionale Kooperationen sind einer der fünf Strategiebausteine der neuen Gesellschaft, zu denen neben der bereits genannten Projektentwicklung, dem so genannten Asset Management und dem Konzept der Bürgerbeteiligung auch die Hochschuleinbindung zählt.

Unsere Bilder (Fotos Horling / Stadtwerke Schweinfurt GmbH) eigen übrigens noch nicht den im Text angesprochenen Windpark, wohl aber Windräder oberhalb von Waldsachsen.


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