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Suche nach vermissten Person: Bundesweite Spürhunde-Prüfung der Johanniter in Schweinfurt


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SCHWEINFURT – Am 14. und 15. September richtete die Johanniter-Rettungshundestaffel in Schweinfurt die Mantrailer-Prüfung aus. Während bei Susanne Kohler die Anspannung von den Schultern abfiel, blieb ihre Hündin „Phyllis“, wie schon in ihrer Prüfung, ganz cool. „Es ist einfach toll, ich weiß gar nicht, was ich sagen soll“, meinte Susanne Kohler.

Die Ehrenamtliche aus dem Johanniter-Regionalverband Ostbayern war mit ihrer Hündin eins von sechs Teams, die am Wochenende zur zentralen Mantrailer-Prüfung (Personenspürhundeprüfung) der Johanniter in Schweinfurt angetreten waren. Hier unterzogen sich Mensch und Tier der siebten, bundesweiten Prüfung der Johanniter und absolvierten einen anspruchsvollen Test, auf Grundlage der „Gemeinsamen Prüferordnung für Rettungshundeteams“. Insgesamt sechs Ehrenamtliche aus dem gesamten Bundesgebiet waren mit ihren Hunden nach Unterfranken gereist.


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Die Anspannung war bei allen Prüflingen groß. Den schriftlichen Test mit 25 Fachfragen zu den Themenbereichen Erste Hilfe, Orientierung und Kartenarbeit, Einsatztaktik und Digitalsprechfunk sowie vielen mehr, bestanden die Zweibeiner noch sicher. Der schwierigste Teil, die Suche nach der vermissten Person, stand den Rettungshundeteams aber noch bevor. Dabei galt es, im Stadtbereich von Schweinfurt anhand einer Geruchsprobe der vermissten Person den Ort zu finden, von dem sie gestartet ist. Weitere 60 Minuten hatten sie Zeit, um die Person dann im freien Gelände zu finden. Nach Auffinden der vermissten Person muss der Hundeführer Erste Hilfe leisten, seinen Standort über Funk durchgeben und die vermisste Person solange betreuen bis der Notarzt und der Rettungswagen den Patienten übernehmen kann.


Zu Recht gilt die Prüfung der Johanniter als europaweit schwerste Prüfung für Rettungshunde. „Dass die Ehrenamtlichen daher immer wieder motiviert sind, stetig weiter zu trainieren und ihre freie Zeit und viel Energie für diesen Dienst einzusetzen, ist eine großartige Sache, für die wir Johanniter sehr dankbar sind“, betonte nach der Prüfung Olaf Mauer, Dienststellenleiter des Johanniter-Ortsverbandes Schweinfurt.

Über die Arbeit mit Rettungshunden:

Die Johanniter-Rettungshundestaffeln sind an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr einsatzbereit. Als Fachdienst im Rahmen des Bevölkerungs- und Katastrophenschutzes leisten die nach DIN 13050 zertifizierten Hundeteams in Zusammenarbeit mit der Polizei und den Feuerwehren die Personensuche nach Vermissten. Nur mit gültiger Zertifizierung dürfen die Rettungshundeteams in den Einsatz gehen und werden über die jeweilige Leitstelle angefordert. Die Hundeführer mit ihren vierbeinigen Spürnasen engagieren sich ehrenamtlich und sind für ihre umfangreichen Aus- sowie Weiterbildungen auf Spenden angewiesen. Die Ausbildung zum Rettungshund dauert rund drei Jahre und wird mit der Rettungshunde-Prüfung abgeschlossen. Diese muss alle 24 Monate aufgefrischt werden.

Weitere Informationen finden Interessierte unter www.johanniter-schweinfurt.de.



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