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Tatort Weihnachtsmarkt: Die unterfränkische Polizei warnt vor Langfingern in der kommenden Adventszeit


Pressebeck

UNTERFRANKEN – Auf zahlreichen unterfränkischen Weihnachtsmärkten wird in der kommenden Adventszeit wieder fröhlich gebummelt, in geselliger Runde ein heißer Punsch getrunken oder einfach die schöne Atmosphäre genossen. Jedoch bieten Dunkelheit, Gedränge und jede Menge Ablenkung auch günstigste Rahmenbedingungen für Taschendiebe.

Die polizeiliche Erfahrung zeigt, dass die Straftäter ihre Opfer genau dort suchen, wo ihnen viele Menschen möglichst hohe Anonymität gewährleisten. In öffentlichen Verkehrsmitteln, an Haltestellen, Bahnhöfen, in Kaufhäusern, Supermärkten oder eben auch auf Weihnachtsmärkten haben die Langfinger zahlreiche Varianten dafür entwickelt, ihren Opfern völlig unbemerkt das Geld aus der Tasche zu ziehen.


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Arbeitsteilig und in Gruppen rempeln sie beispielsweise ihre Opfer an und verwickeln sie mit fadenscheinigen Fragen zunächst in ein Gespräch:


–          „Oh Verzeihung!“ heißt es nach einem „versehentlichen“ Anrempeln, das nur dazu dient, ganz nah an das Opfer heranzukommen, es abzulenken und genau in diesem Moment die Geldbörse zu ziehen.

–          „Wo geht’s zum Bahnhof?“ fragt der angebliche ortsunkundige Tourist und verwickelt sein Opfer in ein Gespräch. Währenddessen schlägt sein Komplize von der Seite oder von hinten zu und Handy oder Portemonnaie sind weg.

–          „Ganz schön voll hier“. Im vollen Bus oder in der Bahn, vielleicht aber auch am Glühweinstand, rückt jemand unangenehm dicht an Sie heran. Sie wenden ihm ärgerlich den Rücken zu – damit ist der Griff in oder an ihre Handtasche ein leichtes Spiel.

–          „Das ist mir aber unangenehm“. Speziell nach einem Bankbesuch werden sie „versehentlich“ mit Ketchup, Eis oder einer Flüssigkeit bekleckert. Bei einem wortreichen Reinigungsversuch verschwindet das gerade abgehobene Geld aus Ihrer Tasche.

Die Unterfränkische Polizei wird auch in diesem Jahr beispielsweise mit Fußstreifen in Uniform oder in Zivil auf den Weihnachtsmärkten erhöhte Präsenz zeigen und somit ihren Beitrag dazu leisten, dass die Menschen die Vorweihnachtszeit sicher genießen können.

Mit dem Beachten einiger Hinweise sollten aber auch Sie selbst den Langfingern das Leben schwer machen:

–          Tragen Sie Ihre Handtasche stets geschlossen, nach Möglichkeit unter dem Arm eingeklemmt und mit der Verschlussseite zum Körper!

–          Bewahren Sie Geldbörsen möglichst in Jackeninnentaschen auf!

–          Seien Sie misstrauisch, wenn Fremde Sie anrempeln, scheinbar unbeabsichtigt Ihre Kleidung beschmutzen oder Sie auf der Straße bitten, Geld zu wechseln!

–          Legen Sie ihre Handtasche oder ihre Geldbörse nie unbeaufsichtigt ab!

Sollte es doch zu einem Diebstahl gekommen sein, ist die Polizei ganz besonders bei der Fahndung nach dem Täter auf die schnelle Unterstützung der Bevölkerung angewiesen:

–          Machen Sie zunächst andere Personen auf den Dieb aufmerksam!

–          Prägen Sie sich die Beschreibung des Täters und die Fluchtrichtung ein und verständigen Sie über Notruf 110 sofort die Polizei!

–          Sperren Sie möglichst schnell ihre gestohlenen EC- und Kreditkarten unter der Zentralen Sperrnotrufnummer 116 116.


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