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Foto: Johannes Bräutigam

Tipps für die Stadtgalerie: Warum nicht mal ein bisschen offensiver auf sich aufmerksam machen?


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SCHWEINFURT – Ziemlich genau 20 Leerstände weist die Stadtgalerie momentan auf. Bei rund 100 Shops im Gesamten ist das eine schlimme Zahl. Etwas mehr als zehn Jahre alt ist das Center inzwischen – und aktuell scheint sich mal wieder zu bewahrheiten, was viele Schweinfurter vor dem Bau schon befürchtet hatten: So richtig wird das Ding nicht laufen – und es schadet der Innenstadt.

Fakt ist, dass die eigentliche City zwar fußläufig in zehn Minuten relativ leicht zu erreichen ist. Doch wer mit dem Auto ins Parkhaus der Stadtgalerie kommt, wird eher weniger wahrscheinlich dann auch nochmal schnell in die Fußgängerzone gehen. Deren Leerstände in Spitalstraße oder Kesslergasse sind hinlänglich bekannt. Und alles andere als schön.


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Doch dass es nun auch die Stadtgalerie anscheinend zunehmend trifft, erstaunt angesichts der Möglichkeiten schon ein wenig. Wenn man drinnen auf den zwei Etagen bummelt, dann wird man auch bei Regen draußen nicht nass. Jetzt im Winter ist es angenehm warm, im heißen Sommer angenehm kühl – perfekt eigentlich. Zumal man in der Stadtgalerie für fast jeden Bedarf auch etwas findet. Zumindest war dem so.


Trotz der idealen Voraussetzungen zog mit dem Tegut einer der Ankermieter schon vor längerer Zeit aus und ist diese Fläche seitdem unbenutzt. Mit einem „Im Umbau“ ist das seitens der Centerleitung auf den Plänen gekennzeichnet. Aktuell baut man eben um die 20 Mal um. Dass mittlerweile ein Euroshop im Obergeschoss in eine der anderen, größeren Flächen zog, ist nicht unbedingt beste Werbung für eine Stadtgalerie, die ja eigentlich gehobenes Niveau bieten möchte, was die Läden betrifft. Volkes Meinung in Schweinfurt: In diesem Center laufen in erster Linie die vielen „Fressbuden“, darunter gleich einige Asiaten.

Was könnte die Stadtgalerie Schweinfurt tun, damit es besser läuft? Natürlich wäre ein bisschen Öffentlichkeitsarbeit nicht verkehrt, zumindest könnte man mit jeweils einem Bild und ein paar Zeilen an die Medien dann doch durchaus darauf aufmerksam machen, wenn mal wieder ein neuer Shop eröffnet wird. Das ist das Allereinfachste und sollte so einem großen Unternehmen an sich ganz leicht fallen. Bislang aber nutzt man das nicht aus…

Und: Warum nicht mal einen Stargast holen, einen bekannten Sänger, ihn zu einem kleinen Konzert auftreten lassen? Das lockt neues, jüngeres Publikum an. Oder einen neuen Shop eröffnen mit einer bekannten Persönlichkeit als Gesicht – mit einer Autogrammstunde. Und vor allem: Einen NAMHAFTEN neuen Shop eröffnen. Mal etwas, was es in Schweinfurt noch nicht gibt. Und da gibt es ja schon so einige Marken, die hier noch fehlen.

Schön wäre doch auch, wenn das Center auch sonntags öffnet. Also: Zumindest ein paar der Gastronomiebetriebe, bei denen man dann schön lecker speisen oder etwas trinken könnte, um – vor allem bei schlechtem Wetter – durch die zwei Etagen zu bummeln. Auch wenn die Läden dort dann geschlossen hätten, so macht doch ein Blick in die Schaufenster und durch die Türen gewiss neugierig – und dann kommt man vielleicht Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag oder Samstag wieder….



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Ein Kommentar

  1. Das gegenwärtige Bild der Stadtgalerie entspricht im Wesentlichen der Situation im Einzelhandel. Das würde sich auch nicht ändern, wenn irgendein B- oder C-Promi sein Gesicht in die Kamera hält. Das mit den erweiterten Öffnungszeiten ist natürlich einen Gedanken wert – nur, wer trägt die Kosten dafür. Die Fressbudeninhaber oder das gesamte Ladenportfolio? Da wurde über die Jahre immer weiter gespart – typisches Beispiel: Der Security Dienst. Früher oder später droht der Stadtgalerie das Schicksal des ATRIUM in Bamberg . .

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