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Foto: Stefan Rottmann

Über 100.000 Euro für digitale Anschaffungen: Schonungen bewirbt sich erfolgreich um Mittel aus dem Digitalpackt


Frankens Saalestück

SCHONUNGEN – Diese Nachricht dürfte den Ratsmitgliedern gefreut haben – denn es gibt mal wieder Geld vom Staat. Exakt 100.837 Euro Zuschuss konnte Schonungen nun aus dem Digitalpackt für die Modernisierung der Hardware an der Grundschule generieren, wie Bürgermeister Stefan Rottmann bekanntgab. Natürlich sollen die Mittel in erster Linie dazu dienen, das neue Schulhaus mit modernsten Equipment auszustatten.

Dazu gab es bereits umfassende Beratungen mit der Schulleitung und Lehrerkollegium, aber auch mit dem beauftragten Elektroplanungsbüro. So sollen beispielsweise die Klassenzimmer mit digitalen Tafeln ausgestattet werden. Bereits angeschafft wurden Laptops, Visualiser und Beamer für alle Klassenzimmer. Vor Monaten wurde ein Glasfaseranschluss zum neuen Standort der Grundschule verlegt – damit sind höchste Bandbreiten möglich.


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Die Aushubarbeiten zum Grundschulneubau konnten weitestgehend abgeschlossen werden. In der letzten Sitzung wurde der Rohbau für den Grundschulneubau an das Bauunternehmen Riedel in Schweinfurt vergeben. Und auch viele weitere Vergaben beispielsweise beim Baustrom und Aufzugschacht konnten auf den Weg gebracht werden. Auch wenn sich die bisherigen Vergaben im geschätzten Kostenrahmen bewegten, so bereitet die aktuell schwer zu kalkulierende Marktlage durchaus Bauchschmerzen bei den Verantwortlichen. Derzeit sind die Baufirmen dabei, eine Baustraße am bestehenden Baugelände anzulegen (siehe Foto).


Weil Schonungen auch künftig weitere Bauprojekte plant, wurde ein Teil der Baustelleneinrichtung kurzerhand käuflich erworben: Dazu zählen Bau- und Sanitärcontainer für die Arbeiter, aber auch jede Menge Bauzäune, wie Bürgermeister Stefan Rottmann erklärt. Die Anschaffung sei unterm Strich günstiger als die Miete.

Der alte Grundschulkomplex soll bekanntlich verkauft werden: Hier hat sich das Würzburger Architekturbüro Archicult im Rahmen eines Ideenwettbewerbs durchgesetzt und plant die umfassende Restauration der Schulhäuser. Auch hier starten nun parallel die Planungen. Vor allem zu Wohnzwecken sollen die Gebäudeteile umfunktioniert werden. Wenn alles glatt läuft, könnte im Frühjahr 2024, spätestens zum Schuljahr 2024/2025 die neue Schule in Betrieb gehen.

Schonungen baut eine durchgehend dreizügige Grundschule mit offenen Ganztag für 100 Plätze. Neben den Klassenräumen gehören auch ausreichend Gruppenräume, Musik- und Werksaal, Mensa, Pausenhalle und Räumlichkeiten für den Ganztag. Die Schule wird mit neuester Gebäudetechnik ausgestattet sein und an die bestehende Energiezentrale angeschlossen. Damit wird sogar die Effizienzklasse 40 unterboten und eine weitestgehende Autarkie von Öl und Gas erreicht. Dazu ist auch eine Photovoltaikanlage geplant, eine zentrale Lüftungsanlage, die im Sommer die Klassenräume kühlen kann, sowie eine Zisterne zur Bewässerung der Grünanlagen.

Foto: Stefan Rottmann

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