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„Überhaupt keine Dramatik“ bei den Zahlen: Auch Die Linke steht zu den Rathenau-Schulen


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SCHWEINFURT – Die Linke Fraktion in Schweinfurter Stadtrat bekennt sich in einer Grundsatzentscheidung zum Rathenau- Gymnasium und zur Rathenau- Realschule. Fraktionsvorsitzender Frank Firsching schreibt in einer Pressemitteilung, dass diese Entscheidung in einer sehr gut besuchten, parteiöffentlichen Fraktionssitzung getroffen wurde.

„Wir sehen die ausgezeichnete Arbeit des Kollegiums. Wir sehen eine funktionierende Schulfamilie aus Schülern, Eltern, Lehrern und einer agilen Schulleitung. Eine Schließung dieser funktionierenden Einheit könnte für den Bildungsstandort Schweinfurt unabsehbare negative Folgen haben“, so Firsching. Zwar war die finanzielle Belastung des städtischen Haushalts durch das städtische Engagement als Träger der Rathenau-Schulen immer wieder Thema im Stadtrat, von einer möglichen Schließung der Schule war in den letzten acht Jahren jedenfalls niemals die Rede. Vielmehr ging es in den Debatten um die Übernahme der Schule durch den Freistaat Bayern, der für die Bildung zuständig ist.


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Die Grundsatzentscheidung für den Erhalt der städtischen Schulen fiel aus dreierlei Aspekten. Für Carmen Starost, linke Stadträtin im Schul- und Kulturausschuss, ist die Kombination eines Gymnasiums und einer Realschule in einer gemeinsamen Schule eine Schweinfurter Einmaligkeit. Viele Eltern meldeten ihre Kinder in den Rathenau-Schulen an, weil sie die Durchlässigkeit zwischen den beiden Schulformen besser umgesetzt sehen. Als weiteren fachlichen Grund nennt Carmen Starost das Wirtschaftswissenschaftliche Profil mit den Schwerpunkten Wirtschaft, Recht und Wirtschaftsinformatik im Rathenau-Gymnasium, der in Schweinfurt nur dort besteht. Eine Garantie der Übertragung auf ein anderes Gymnasium sei nicht zu erwarten.

Neben den inhaltlich-fachlichen Gründen zeigen die am vergangenen Dienstag im Haupt- und Finanzausschuss vorgestellten Zahlen zur Schülerentwicklung für Frank Firsching „überhaupt keine Dramatik“. Nach einem leichten Knick sollen diese allmählich wieder leicht steigen. Für die Linke kein Grund für Schulschließungen. Im Gegenteil, so sei das eine große Chance Bildung in Bayern noch besser zu machen.


Wenn perspektivisch etwas weniger Schüler auf eine gleichbleibende Anzahl von Bildungsangeboten und Pädagogen treffen, steigt die Unterrichtsqualität, weil die Klassen kleiner werden. Richtig sei, dass Bildung Geld kostet, gleich in welchem Haushalt die Kosten als Ausgaben auftauchen. „Die Linke begreift diese Ausgaben jedoch weniger als Kostenfaktor, sondern vielmehr als Investitionen in unsere Kinder, also in die Zukunft des Landes.“, so Frank Firsching.



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