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Ukrainehilfe: Turnhalle der Ludwig-Derleth-Realschule in Kürze wieder frei zur regulären Nutzung


Vorsorge-Schweinfurt - Medizinische Vorsorge

LANDKREIS SCHWEINFURT – Die seit März als Notunterkunft genutzte Turnhalle der Ludwig-Derleth-Realschule in Gerolzhofen steht ab Mitte August 2022 wieder zur regulären Nutzung zur Verfügung. Zwischenzeitlich konnte für den Großteil der dort untergebrachten Ukrainerinnen und Ukrainer eine private Unterkunft im Landkreis gefunden werden.

Einige sind in andere Regionen Deutschlands oder Europas verzogen. Wenige sind trotz aller Umstände in ihre Heimat zurückgekehrt.





Die letzten Aufräumarbeiten in der Halle finden derzeit statt. Bereits im Mai wurden die beiden weiteren Notunterkünfte in Schonungen und Reichmannshausen zur regulären Nutzung freigegeben.


Die anfangs hohe Dynamik bei den Fluchtbewegungen machte es notwendig, eine schnelle und umfassende Erstversorgung zu gewährleisten. Deswegen hatte der Landkreis Schweinfurt mehrere Notunterkünfte im Kreisgebiet eingerichtet.

Geflüchtete Ukrainerinnen und Ukrainer sind in privaten Unterkünften untergekommen

Mittlerweile pendelt sich die Zahl der neu ankommenden Geflüchteten aus der Ukraine stabil auf einem niedrigen, bisweilen sogar rückläufigen Niveau ein. Die Turnhalle in Gerolzhofen muss daher aus Sicht des Landratsamts nicht mehr als Notunterkunft in Betrieb bleiben.

Großer Dank an viele Helferinnen und Helfer vor Ort

Die Freigabe der dritten Notunterkunft beschreibt Landrat Florian Töpper als positive Nachricht für die Stadt Gerolzhofen: „Ich freue mich für die Bürgerinnen und Bürger, für die Vereine sowie für die Schulfamilie, dass die Turnhalle wieder für Veranstaltungen, für den Vereinssport und im neuen Schuljahr auch wieder für den Schulsport genutzt werden kann.“

„Ein herzlicher Dank an die vielen Helferinnen und Helfer, insbesondere auch an den Helferkreis in Gerolzhofen, die engagierten Bürgerinnen und Bürger sowie an die Stadt Gerolzhofen für die tatkräftige Unterstützung über die gesamte Zeit.“

Ein großer Teil der Aufräum- und Abbauarbeiten erfolgt durch das Technische Hilfswerk des Ortsverbandes Gerolzhofen und durch das Bayerische Rote Kreuz sowie durch den örtlichen Helferkreis. Die Logistik wird von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kreisbauhofs Gerolzhofen sowie die Feuerwehr Grafenrheinfeld mit dem landkreiseigenen Gerätewagen organisiert und durchgeführt.

Es bleibt abzuwarten, wie sich der Ukraine-Krieg in den kommenden Monaten entwickelt. Im Bedarfsfall kann es notwendig sein, dass einzelne Notunterkünfte in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit den Kommunen erneut aufgebaut und aktiviert werden müssen.


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