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Volksbegehren Artenvielfalt: Noch nicht alle Zahlen bekannt, aber es schaut gut aus


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BAYERN / SCHWEINFURT – Das Volksbegehren zur Erhaltung der Artenvielfalt biegt in die Zielgeraden ein. Noch bis Mittwochabend und bis zur Schließung der Rathäuser an diesem Tag kann ein jeder stimmberechtigte Bürger dieses Anliegen unterstützen.

Die Initiatoren sprachen am Montag davon, dass man rund 900.000 der knapp 950.000 Unterschriften in Bayern zusammen hätte, also auf dem besten Weg sei, die nötigen zehn Prozent zu erreichen. Gut möglich freilich, dass die zehn Prozent auch schon erreicht sind. Denn nicht alle Städte und Gemeinden melden die aktuellen Zahlen. München mit seinen 914.258 unterschriftsberechtigten Bürgern lag beispielsweise vergangenen Freitag erst bei 9,5 Prozent. Wobei es im Umland der Landeshauptstadt nach einem Triumph für die Initiatoren aussieht. Baierbrunn beispielsweise meldet fast 32 Prozent oder Oberhaching 25 Prozent.


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Sehr gut schaut es auch in und um Nürnberg aus: Die Großstadt selbst liegt bei aktuell 16 Prozent, das Umland überwiegend viel höher. Beispiel: Hersbruck bei fast 22 Prozent, Feucht bei knapp 24 Prozent. Beide haben über 10.000 Einwohner.

Und der Landkreis Schweinfurt? Nahezu alle Gemeinden, die am Montag einen aktuellen Stand meldeten, haben die zehn Prozent überschritten. Nur Oberschwarzach (83 Unterschriften bei 1150 stimmberechtigten Bürgern), Frankenwinheim (72 von 752) und nicht unerwartet das landwirtschaftlich geprägte Donnersdorf (aktuell bei 6,4 Prozent) haben noch Luft nach oben. Positiv die Zahlen aus Schwebheim (kurz vor 20 Prozent), Grafenrheinfeld (fast 17 Prozent) oder Schonungen (über 16 Prozent). Tendenz: Alle Gemeinden werden zumindest die zehn Prozent erreichen.


In den benachbarten Landkreisen machen im Main-Spessart viele kleine Dörfer noch Sorgen. In Rechtenbach haben zum Beispiel gerade mal 16 von 795 möglichen Bürgern unterschrieben, macht zwei Prozent. In den Städten schaut es da aber auch besser aus. Marktheidenfeld meldet aktuell 11,2 Prozent. Auch in den Haßbergen geht in den CSU-Hochburgen wie Kirchlauter (6,4 Prozent) nicht viel, während Hofheim mit seinen 4096 stimmberechtigten Bürgern schon am Freitag über elf Prozent melden konnte und die Kreisstadt Haßfurt bereits vergangenen Mittwoch neun Prozent.

Im Kreis Kitzingen melden fast alle Städte und Gemeinden knapp zehn oder mehr Prozent, Dettelbach liegt zum Beispiel aktuell bei 14,3 Prozent. Im Kreis Bad Kissingen hinkt eigentlich nur der Weinort Ramsthal (7,6 Prozent) hinterher, hatte Bad Kissingen mit seinen 17.573 Bürgern bereits am Freitag 12,2 Prozent erreicht. Selbst im Landkreis Rhön-Grabfeld blinkt fast überall schon jetzt ein zweistelliges Resultat. Beispiel Mellrichstadt: Bis Montag hatten 521 von 4445 Bürgern unterschrieben: Fast zwölf Prozent! Das Retten der Bienen kann also gelingen.

Kurz noch Würzburg: Fast 17 Prozent meldet die kreisfreie Stadt mit fast 100.000 unterschriftsberechtigten Bürgern. Umland-Gemeinden wie Eibelstadt oder Eisingen liegen sogar schon bei rund 20 Prozent.



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