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Vorerst kein „Amerika-Haus“ in den ehemaligen „Ledward Barracks“


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SCHWEINFURT – Nächstes Wochenende, Samstag und Sonntag, den 25. und 26. April, steht der Bevölkerung das Gelände der „Ledward Barrack“ offen. Dann kann man auch das Hauptgebäude besichtigen, das aus Sicht der lokalen SPD künftig als „Amerika-Haus“ genutzt werden soll. Geht es nach dem Vorschlag der Stadtverwaltung um Liegenschaftsleiter Hans Schnabel, so wird der Haupt- und Finanzausschuss diesen Antrag kommenden Dienstag aber ablehnen.

Stadtrat Werner Bonengel schrieb schon Anfang Januar an Oberbürgermeister Sebastian Remelé, man möge doch das Hauptgebäude der Barracks mit der Vorfläche zur Niederwerrner Straße erwerben. Das ist mittlerweile geschehen. Die Stadtverwaltung solle dann ein Konzept erarbeiten, um das Gebäude der Konversionsfläche als „Amerika-Haus“ zu nutzen. Um die Verbindung der Stadt Schweinfurt zur USA nach fast 70 Jahre langer Stationierung der US-Truppen in Erinnerung lebendig zu halten. Als Haus der Volksbildung soll es breite kulturelle Entfaltungsmöglichkeiten eröffnen.

Ledward Kaserne Rundgang 47


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Schwerpunkte sieht die SPD in folgenden Bereichen: An die Kasernen, die NS-Vergangenheit der Stadt und die Stationierung könne das Haus historisch rückblickend erinnern; es wäre ein ideales Haus der Volksbildung für Verbände, Vereine und Diskussionen mit den Bürgern; als Zukunftswerkstatt könne es die aktive Kulturszene unterstützen mit Ateliers, Werkstätten, Probe- und Ausstellungsräumen; bildende Künstler oder Schriftsteller könnten darin Werke erarbeiten; es bietet Raum für Integrationsarbeit gerade mit der Lage zwischen der Erstaufnahme-Einrichtung für Flüchtlinge und dem geplanten i-Campus; und die vorgelagerte Freifläche wäre passend für lebendige Aktivitäten.





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Ledward Kaserne Rundgang 56

Seitens der Stadtverwaltung kann man sich eine Nutzung wie beantragt schon vorstellen, allerdings eher weniger eine historische Gedenkstätte zur NS-Vergangenheit der Stadt im selben Gebäude wie eine Zukunftswerkstatt für eine aktive Kulturszene. Bei der Erweiterung des Stadtmuseums denke man bereits an eine Dokumentation der Lokalgeschichte nach dem Ende des ersten Weltkriegs. In den städtebaulichen Wettbewerb für die künftige Entwicklung der Ledward Barracks will man aber den Antrag mit seinen erkennbaren Ideen einbinden. Vorerst aber wird das „Amerika-Haus“ wohl abgelehnt.







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