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Warum der FC 05 trotz des 0:1 gegen den TSV Havelse in die 3. Liga aufsteigen kann – MIT FOTOS UND VIDEOS!


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SCHWEINFURT – Und ja, es tut natürlich weh, die vielen Jubelszenen an dieser Stelle zu sehen. Weil der TSV Havelse darauf zu sehen ist. Nach einem ganz späten Goldenen und aus Sicht des FC Schweinfurt 05 höchst unglücklichen Tor am frühen Samstagnachmittag. In der 95. Minute.

Kapitän Tobias Fölster zog aus 30 Metern ab. Der Freistoßball wäre normaler Weie sichere Beute des wieder starken Luis Zwick geworden. Doch der Keeper der Schnüdel ließ das Leder aus den Händen gleiten und ins Netz hinter die Linie fallen. „Luis hat uns so oft den Arsch gerettet“, zeigte sich Tobias Strobl rund eine halbe Stunde schon wieder gefasst und angriffslustig. „Denn sowas kann immer mal passieren. Und jetzt sind alle anderen dafür da, das zusammen kommenden Samstag auszubügeln.“


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Es sah nach einem 0:0, nachdem anfangs beide Teams gute Gelegenheiten hatten, Havelse die sogar etwas besseren, als Adam Jabiri früh mit dem Kopf auf der Linie retten musste oder Leon Damar genauso wie Kevin Schumacher nach gut einer Stunde knapp scheiterten. Amar Suljic, oder spät der eingewechselte Florian Pieper hatten dagegen das 1:0 auf dem Fuß. „Eun Unentschieden wäre gerecht gewesen, mehr hatten wir wohl nicht verdient und Havelse muss sich für das 1:0 nicht entschuldigen“, sah´s der FC 05-Trainer genauso realistisch wie sein Gegenüber: „Wir hatten die besseren Chancen, also war´s nicht unverdient“, fand der auf jeden Fall aufsteigende Jan Zimmermann, der zu Hannover 96 sogar in die 2. Bundesliga wechselt.

Warum kein Tor diesmal für die Schweinfurter? „Der Gegner hatte viele Füße in der Box, den letzten Ticken waren wir zu unsauber und Jabbo brachte den Ball ein paar Mal nicht so recht unter Kontrolle“, fasste Tobias Strobl es zusammen. Und außerdem räumten mit Niklas Tasky und Matchwinner Tobias Fölster auch zwei Norddeutsche Leuchttürme im Abwehrzentrum von Havelse alles ab, was da kam. Auf Schweinfurter Seite fehlte dagegen Innenverteidiger Lukas Billick kurzfristig wegen einer muskulären Verletzung. Der FC 05 wollte kein Risiko eingehen. In Garbsen kommendes Wochenende könnte er wieder an Bord sein.

Die Schweinfurter Fans, die Minuten zuvor noch mit den hässlichen Fratzen des Fußballs die feiernden Gästeakteure mir Bierduschen überkommen ließen, hatten am Ende wieder das richtige Gespür und riefen „Auswärtssieg“, meinten damit aber nicht den von Havelse gerade eben, sondern das, was nächsten Samstag nun passieren muss. Fakt ist, dass die Schnüdel mindestens ein Tor brauchen, um auszugleichen, zwei oder das Glück in einem Elfmeterschießen, um aufzusteigen. Siegen müssen sie beim TSV Havelse vor ebenfalls 1000 erlaubten Fans.

„Wir fahren zwar heute mit einem guten Gefühl heim. Aber noch sind es 90 Minuten. Erst danach ziehen wir einen Strich. Heute haben wir hinten nicht viel zugelassen. Das ist auch der Plan für nächste Woche. Doch auch da werden wir versuchen, mutig nach vorne zu spielen“, kündigte Jan Zimmermann an.

Michael Köllner war diesmal kein Glücksbringer für den FC 05. Auch BFV-Präsident Dr. Rainer Koch nicht. Der aktuell höchste Fußball-Funktionär im Land und Freitagabend noch beim EM-Eröffnungsspiel in Rom, weilte genauso im Stadion. Köllner war vor drei Jahren beim Sieg der Schnüdel im Pokalfinale der Talisman, Dr. Koch der neulich erst beim 2:0 in Aschaffenburg. Das in Verbindung mit dem 4:0 in Bayreuth macht Mut. Denn auswärts sind die Schweinfurter immer für mindestens ein Tor gut.

„Wenn das heute schon das zweite Spiel gewesen wäre, würde sich die Niederlage noch ekliger anfühlen. So aber haben wir noch eine Halbzeit. Wir sind in der Lage, mindestens einen Treffer zu erzielen. Und mit dem Glauben fahren wir am Freitag Richtung Hannover“, ist Coach Strobl noch guter Dinge. „Wir haben erst Halbzeit zwei verloren. Aber wir wären heute eh noch nicht aufgestiegen – und sind heute auch noch nicht nicht aufgestiegen. Ich trage den Glauben in mir, dass wir nächsten Samstag ein großes Ding schaffen!“

Substanzverlust durch die vielen Partien? „In entscheidenden Spielen spürt man den nicht ganz so, auch wenn wir heute ein bisschen müde waren in der Schlussphase und man spürte, dass wir Körner haben liegen lassen. Trotzdem hoffte ich auf einen Lucky Punsh für uns“, sagte der 33-Jährige danach. Ein 0:0 hätte sich letztlich so schlecht nicht angefühlt. „Aber es macht ja irgendwie auch Mut, dass wir in 90 Minuten kein Gegentor kassiert haben, obwohl wir heute nicht an das Leistungsmaximum heran kamen. Ich hatte nicht das Gefühl, dass Havelse uns schwindelig gespielt hat“, so Strobl.

Begeistert war der Schweinfurter Trainer vom Support von den Rängen. „Das ist der Grund, warum ich hier her gekommen bin. In Schweinfurt bin ich im Fußball angekommen. Jetzt geht´s um den größten Aufstieg in Deutschland: Von der 4. in die 3. Liga, von den Amateuren in den Fußball, der bundesweit beachtet wird. Da bekommt man nun nichts mehr geschenkt!“ Sonntag wird das Team den Rückschlag gemeinsam verarbeiten, Montag haben nicht nur die Friseusen, sondern auch die Schnüdel frei – und am Dienstag startet die Vorbereitung für den Showdown am Samstag. „Es wird ein heißer Tanz“. kündigt Tobias Strobl an. Vielleicht tanzt ja Grün-Weiß in Niedersachsen…

Fußball, Aufstiegsspiel zur 3. Liga: 1. FC Schweinfurt 05 – TSV Havelse: 0:1 (0:0)
Schweinfurt: Zwickl – Grözinger, Rinderknecht, Maier, Haas, – Böhnlein, Fery (ab 87. Ramser), Adlung – Suljic (ab 59. Pieper), Thomann (ab 76. Laverty) – Jabiri; Trainer: Strobl.
Havelse: Quindt – Kina, Fölster, Tasky, Teichgräber – Plume, Meien (ab 86. Rufidis) – Langfeld, Cizek (ab 64. Bremer), Schumacher – Damer (ab 91. Lakenmacher); Trainer: Zimmermann.
Tor: 0:1 (95.) Fölster.
Schiedsrichter: Dr. Robert Kampka.
Zuschauer: 1000 (ausverkauft)

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