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Was soll man tun, wenn man sich eingesperrt fühlt im neuen Stadtteil Bellevue?


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SCHWEINFURT – Bernhard Klassen wohnt seit Mitte März in der Anna-Weichsel-Straße im neuen Schweinfurter Stadtteil Bellevue, einst Askren Manor, die Heimat der Amerikaner neben dem Volksfestplatz. Vergangenen Montag bereits, den 15. März, wunderte er sich.

„Plötzlich wurden beide Zufahrten auf einmal gesperrt. An der Ausfahrt Richtung Niedwerrn ging gar nichts mehr. Und am letzten Montagfrüh stand eine Autoschlange vor einer Ampel auf Dauer-Rot ohne Hinweisschild. Mittlerweile ist ja dort komplett gesperrt. Über den Amerika-Platz ist zum gleichen Zeitpunkt die Einfahrt in den Stadtteil möglich, aber die Ausfahrt im Zuge der Einbahnstraßenregelung nicht mehr…. Die Ausfahrt entlang der Wern ist nur für Anlieger frei, also nicht legal befahrbar. Die Ausfahrt über die Margarethe-Geiger-Straße ist eine Spielstraße und wird mittlerweile durch die Anwohner zum Teil blockiert. Die anderen Straßen sind nur für Baustellenverkehr freigegeben. Die legalen Ausfahrten sind somit alle gesperrt und es gibt keine beschilderte Umleitung und keine Ausfahrt ohne Beschränkungen. Also wie bitteschön soll man das Wohngebiet verlassen?“, fragte er und wendete sich an unser Portal.


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Zudem seien alle Bewohner der 78 neue übergebenen Wohnungen gerade mit dem Umzug beschäftigt, was an sich eine nicht akzeptable Situation sei, die schnellstens geklärt gehöre. „Die Stadt Schweinfurt ist offensichtlich seit einer Woche nicht in der Lage gewesen, das Problem zu lösen. Vielleicht kann mir ja jemand erklären, wie ich am besten auf die Arbeit fahren soll, ohne mindestens eine Ordnungswidrigkeit zu begehen. Eine beschilderte Umleitung wäre hilfreich“, schreibt Bernhard Klassen und spricht von einem „Schildbürgerstreich, bei einem Wohngebiet mit zwei regulären Straßenanbindungen gleichzeitig beide Möglichkeiten zu sperren ohne alternative, legale Umleitung“.


Eine Anfrage der Stadt an die Pressestelle sowie an die Referenten für Öffentliche Sicherheit und Ordnung (Jan von Lackum) und Stadtentwicklung sowie Hoch- und Tiefbau (Ralf Brettin) beantwortet Kristina Dietz. „In dem neuen Stadtviertel Bellevue werden gerade umfangreiche Straßenbauarbeiten im Einmündungsbereich der Anna-Weichsel-Straße zur Niederwerrner Straße durchgeführt. Aktuell ist die Ein- und Ausfahrt Anna-Weichsel-Straße in die Niederwerrner Straße gesperrt, hier wird der Knotenpunkt bzw. die Anbindung Anna-Weichsel-Straße/Niederwerrner Straße (B303) fertiggestellt. Eine Ausfahrt ist dort nur über die Euerbacher Straße möglich. Die Baumaßnahme geht noch bis 23.04.2021“, informiert sie.

Es gebe zudem eine temporäre Einbahnstraßenregelung in der Margarita-Calvary-Straße ab Amerika-Platz. Dort wird eine Hauptwasserleitung durch die Stadtwerke Schweinfurt verlegt. Die Anwohner der Margarethe-Geiger-Straße, G.-Hubert-Neidhart-Straße können über die Geschwister-Scholl-Straße oder die Wilhelm-Kohlhoff-Straße ausfahren. Die Anwohner der Isi-Huber-Straße, Anna-Weichsel-Straße, Heinrich-Söller-Straße können über die Edmund-Hornung-Straße ausfahren. Ein entsprechender Hinweis werde jetzt noch einmal angebracht.

Dietz: „Die umfangreichen Maßnahmen in der Margarita-Calvary-Straße und auch in der Anna-Weichsel-Straße erschweren zwar momentan die Ein- und Ausfahrt aus der Bellevue, machen sie aber nicht unmöglich.“ Mittlerweile hat auch Bernhard Klassen einen Hinweis bekommen, wie er am besten ein- und ausfährt…



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