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„Weihnachten im Schuhkarton“: Über 2000 Päckchen sind verladen, bei den Schnepfs in Egenhausen ist im Wohnzimmer wieder Platz


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EGENHAUSEN – 2000 ist jährlich so eine Zahl. 2012 waren es knapp unter 2000 Päckchen, heuer dafür ein paar mehr. Und darauf ist die Familie Schnepf stolz. Kornelia und Wolfgang Schnepf haben in der Region Schweinfurt die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ zum 15. Mal durchgeführt. Am Donnerstag wurden die gepackten Weihnachtsgeschenke an ihrem Wohnort Egenhausen in den Lkw verladen.

Die zahlreichen Medienvertreter bewiesen es: Die Schnepfs und ihre vielen Helfer machen etwas, das berichtenswert ist. Im Wohnzimmer bei Kaffee und warmen Punsch zeigten sie einen kleinen Film über die Region, die 2012 bedacht wurde mit Weihnachtsgeschenken für Kinder, die sich zum Fest der Liebe ansonsten nicht so sehr freuen können. Ganz einfach, weil es – wie im gezeigten Beispiel Moldau – im Osten Europas Länder gibt, in denen Familien kein Geld haben für Geschenke.


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Wolfgang Schnepf war selbst schon mal dabei beim Ausfahren. Damals ging es nach Polen. „Man denkt, das ist nicht weit weg von uns“, sagt er und berichtet über den Grund, warum er danach wusste, dass er mit der Aktion einfach nicht aufhören kann. Er sah Häuser, „die waren wie Ruinen. Darin kann man eigentlich nicht leben!“ Doch es lebten Familien darin. „Und wir sind dann weiter in die nächste Stadt zum Pizzaessen“, beschreibt er die Unterschiede zwischen Besuchern in einer armen Region und den Menschen, die dort dauerhaft leben.


Weihnachten im Schukarton Egenhausen 0Mit Schweinfurts Oberbürgermeister Sebastian Remelé und Dr. Anja Weisgerber gibt es zwei Schirm„herren“ der Region. Die neue Bundestagsabgeordnete war sogar live dabei beim Verladen der Päckchen in Egenhausen. „Für mich ist das eine Herzensangelegenheit“, sagt sie. „Ich kann mir richtig vorstellen, wie die Augen der Kinder leuchten, wenn sie die Geschenke entgegen nehmen. Danke für das ehrenamtliche Engagement der Familie Schnepf und der Helfer. Da steckt Herzblut dahinter!“ Die zweifache Mutter kann sich gut vorstellen, mit ihren Kinder, wenn sie mal größer sind, die Fahrt mit dem Lkw in ein osteuropäisches Land mitzumachen. Weisgerber packte diesmal einen Schuhkarton für ein Mädchen zwischen 5 und 9 Jahren und schickt eine Zahnbürste mit Zahnpasta, ein Malbuch mit Buntstiften, ein Kuscheltier, ein Puzzle, eine Mütze, ein Shirt und etwas Süßes auf die Reise.

Nun kommen die über 2000 Päckchen erst einmal in ein Sammellager in Aschaffenburg, von dort aus dann nach Osteuropa. Beim Packen ist zu beachten, dass beispielsweise keine Wasserspritzpistole in einem Karton liegt. Denn der Zoll macht Stichproben. „Und dann steht der ganze Lkw“, weiß Wolfgang Schnepf. „Wenn die Aktion vorbei ist, dann sehen wir endlich wieder, wie groß unser Wohnzimmer ist. Vorher steht alles voll“, lacht er und spricht von einem „Virus, der infiziert hat“.

Soll heißen: Wer einmal mitmachte, half oder Geschenke packte, ist eigentlich immer wieder dabei. Die Junge Union beispielsweise engagierte sich wiederholt, stiftete am verkaufsoffenen Sonntag in Schweinfurt Ende Oktober die Schukartons und das Geschenkpapier, machte die Leute aufmerksam auf die Aktion. Auch das Autohaus Behrmann aus Bad Neustadt macht längere Zeit schon regelmäßig unterstützend mit. Bis in die Rhön hoch geht das regionale Einzugsgebiet mit ganz vielen Päckchen auch aus der Hammelburger Ecke.

Mehr unter www.geschenke-der-hoffnung.org


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