Home / Lokales / Weitere berufsvorbereitende Klasse für Asylbewerber: Projekt läuft am Beruflichen Schulzentrum Alfons Goppel seit Herbst 2013 sehr erfolgreich

Weitere berufsvorbereitende Klasse für Asylbewerber: Projekt läuft am Beruflichen Schulzentrum Alfons Goppel seit Herbst 2013 sehr erfolgreich


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LANDKREIS SCHWEINFURT – Das Berufliche Schulzentrum Alfons Goppel (BSZ), dessen Träger der Landkreis Schweinfurt ist, startet mit Beginn des zweiten Schulhalbjahres 2014/2015 mit einer weiteren Vorklasse zum Berufsintegrationsjahr (BIJ).

„Unsere Erfahrungen mit den bisherigen Klassen sind so positiv, dass wir gerne bereit waren, eine weitere Klasse für junge Asylbewerber einzurichten, um diesen eine Chance zu geben und zu helfen sich bestmöglich bei uns zu integrieren“, sagt Landrat Florian Töpper.




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Mit Beginn des Schuljahres 2013/2014 war am BSZ die erste Vorklasse zum BIJ gestartet. Dieses Unterrichtsangebot steht berufsschulpflichtigen Asylbewerbern und Flüchtlingen zur Verfügung. Es dient dem Erwerb der deutschen Sprache, um den jungen Menschen den Einstieg in eine Berufsausbildung zu erleichtern. Die Klassen werden durch Mittel des europäischen Sozialfonds und des Freistaats Bayern gefördert.

Mit der jetzt zum Halbjahr neu gestarteten Klasse, hat das BSZ inzwischen drei Vorklassen zum BIJ und eine BIJ-Klasse. Insgesamt werden somit am BSZ 61 junge Flüchtlinge und Asylbewerber unterrichtet. Die Schüler sind zwischen 16 und 21 Jahre alt und kommen aus zehn verschiedenen Ländern (Afghanistan, Äthiopien, Irak, Iran, Pakistan, Rumänien, Somalia, Staatenlos, Syrien, Ukraine)
Von Beginn an stand BSZ-Schulleiter Rainer Schöler den BIJ-Klassen offen gegenüber.

Asyl Schule Goppel 1

„Gemeinsam mit dem Landkreis haben wir ein großes Interesse an einer dauerhaften Einrichtung dieser Klassen“, sagt Schöler. Ein Einsatz, den auch die Regierung von Unterfranken sehr positiv bewertet. Bereits bei seinem Besuch der Vorklasse zur BIJ-Klasse im Sommer 2014 lobte Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer das Engagement der Schule und des Landkreises.

Für die Schule selbst bedeutet eine weitere Klasse sicherlich mehr Arbeit. Doch Schulleitung und Lehrer sehen die jungen Asylbewerber nicht als Belastung, sondern als große Bereicherung für die gesamte Schulfamilie. „Diese Schüler zu unterrichten ist eine der größten aber auch gleichzeitig eine der schönsten Herausforderungen, die wir in den vergangenen Jahren hatten. Alle sind unglaublich lernbegierig und sehr freundlich“, hatte Klassenleiterin Regina Wunram beim Besuch des Landrats und Regierungspräsidenten im Sommer berichtet.

Im Bild (Landratsamt Schweinfurt, Uta Baumann): Landrat Florian Töpper (2.v. rechts) und Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer (rechts) bei ihrem Besuch einer BIJ-Klasse im Sommer 2014.



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