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Wenn Ehre nicht an der Ortsgrenze endet: Sennfeld zeichnet Engagement aus und ehrt neben dem eigenen Bürgermeister auch zwei Kollegen


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SENNFELD – „Für ihr Engagement stehen Sie heute im Rampenlicht und damit will ich wieder ein deutlich sichtbares Zeichen der besonderen Anerkennung für Ihr Wirken setzen“, erklärte Bürgermeister Emil Heinemann anläßlich des festlichen Gemeindeempfangs in der Frankenhalle. Die geladenen Gäste betätigen sich in über 35 unterschiedlichen Sennfelder Vereinen, Verbänden, musischen Gruppierungen und Organisationen einschließlich der Kirchen. Dadurch sei das Angebot in Sennfeld von einer Vielfalt an Aktivitäten gekennzeichnet.  Ein nicht alltägliches Ereignis nannte Heinemann, Beim Gemeindeempfang zwei Freunde und kommunale Mitstreiter in besonderer Weise auszeichnen zu dürfen. Nach der gemeindlichen Satzung werden mit der Bürgermedaille verdiente Persönlichkeiten Sennfelds geehrt, in besonders hervorzuhebenden Ausnahmefällen ende die Ehrung aber nicht an der Gemarkungsgrenze.

Der Gemeinderat hat daher den Bürgermeistern Wolfgang Widmaier (Gochsheim) und Hans Fischer (Schwebheim) die silberne Bürgermedaille verliehen für die hervorragende und vorbildhafte kommunale Zusammenarbeit mit Bürgermeister Heinemann und der Sennfelder Gemeindeverwaltung.  Dies ist zwar eine persönliche Auszeichnung, gleichzeitig aber eine besondere Geste der Freundschaft gegenüber beiden Gemeinden. „Seit fast 18 Jahren arbeite ich ganz hervorragend, kollegial und erfolgreich mit den Nachbargemeinden Schwebheim und Gochsheim, insbesondere mit den Bürgermeisterkollegen Hans Fischer und Wolfgang Widmaier (vorher mit dem jetzigen Altbürgermeister Walter Korn) zusammen“, erklärte Heinemann. Er verwies auf die gemeinsame Erstellung kommunaler Konzepte sowie die gegenseitige unbürokratische Hilfe in den Verwaltungen und Bauhöfen, wodurch äußerst geschickt wichtige Synergieeffekte genutzt werden. Heinemann betonte auch das große Vertrauensverhältnis, das sich in diesen vielen Jahren aufgebaut hat. Von den gemeinsamen Projekten nannte er unter anderem den Schulverbund, das Projekt „Kräuter, Kraut und Rüben“, den linksmainischen Radweg oder die Regionalen Energietage, die die angenehme Zusammenarbeit abrunden. So habe die gemeinsame Ausrichtung des Jubiläums „350 Jahre Wiedererlangung der Reichsfreiheit“ den gemeinsamen „Geschichtlichen Arbeitskreis Sennfeld/Gochsheim“ und das alljährliche Grenzsteinfest damals noch mit Altbürgermeister Korn hervorgebracht.


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Heinemann verbindet mit der Gemeinde Schwebheim die ganz enge und auch energetisch gleich gelagerte Ausrichtung. Insbesondere beschrieb er das Verhältnis zu Hans Fischer als die „Seelenverwandtschaft zweier Bürgermeister“. Auch in der hieraus entstandenen Kommunalallianz „Schweinfurter Mainbogen“ sei diese wertvolle und langjährige Gemeinsamkeit spürbar und wichtig. Die Bürgermeister Widmaier und Fischer trugen sich auch in das „Goldene Buch“ der Gemeinde Sennfeld ein.


Anschließend übergab Sennfelds Zweiter Bürgermeister Helmut Heimrich Bürgermeister Emil Heinemann die vom Gemeinderat verliehene goldene Bürgermedaille. In seiner Laudatio ging Heimrich auf einige ausgewählte Verdienste ein. Mit hohem Engagement setzt sich Heinemann seit vielen Jahren für den Umwelt- und Naturschutz ein. Der geschaffene Biotopverbund Sennfeld mit „Vorbildcharakter“ schließt sich heute nahtlos an den der Nachbargemeinden Schweinfurt und Gochsheim an. Energieeinsparung und somit ausgeprägten Ressourcenschutz realisierte er mit dem Einbau von Blockheizkraftwerken mit Kraft-Wärme-Kopplung in Rathaus und Familienbad, der thermischen Sanierung der Gemeindewohnhäuser und der Grundschule. Hinzukommen die Nutzung regenerativer Energie zur Warmwasserunterstützung im Familienbad wie auch der Einsatz von Photovoltaik für den Eigenbedarf und zur Einspeisung ins Netz. Zu seinen Verdiensten zählen das 2009 erschlossene ökologisch ausgerichtete Baugebiet „Rempertshag“ mit 200 Bauplätzen, Erhalt und Ausbau von Grund- und Mittelschule wie auch die Unterstützung der Sennfelder Vereine. Die Förderung der Kultur macht beispielsweise das zehnjährige Jubiläum der Sennfelder Kulturtage deutlich. Sennfeld empfiehlt sich nicht nur als attraktive Wohngemeinde sondern bietet auch den Gewerbetreibenden gute Voraussetzungen für ihr „Business“. Heimrich hob auch Sanierung und Ausbau der Infrastruktur mit Breitbandausbau und begonnener Altortsanierung hervor. Weitsichtig war die neu ausgerichtete zukunftsorientierte Wasserversorgung, die zu wesentlichen Teilen in gemeindeeigener Verantwortung bleibt. Heimrich betonte auch das Engagement Heinemanns in der Kommunalallianz „Schweinfurter Mainbogen“ und im Kreisverband des Bayerischen Gemeindetages sowie seinen intensiven Beitrag für die Partnerschaft mit Meduna di Livenza. Sein vielfältiges ehrenamtliches Engagement zeige sich auch in der Indio-Hilfe-Peru, als Organist und Mitglied im Posaunenchor sowie als stellvertretender Vorsitzender im Gemeindeverein der evangelischen Kirchengemeinde.

Abschließend hob Bürgermeister Heinemann das Engagement von Posaunenchor, Arbeitsförderungszentrum Schweinfurt, Mitarbeitern des Bauhofs und Helfern der Freiwilligen Feuerwehr sowie von Christine Winkler und Hausmeister Alfred Pfister hervor, die zum Gelingen des Gemeindeempfangs beigetragen haben.

Auf dem Bild: Übergabe der vom Gemeinderat verliehenen goldenen und zwei silbernen Bürgermedaillen: (von links) Sennfelds Dritte Bürgermeisterin Ute Reuß, Sigrid
und Bürgermeister Emil Heinemann, Martha und Bürgermeister Hans Fischer, Bürgermeister Wolfgang und Elisabeth Widmaier sowie Sennfelds Zweiter Bürgermeister Helmut Heimrich..
Foto: Klemens Vogel



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