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„Wir werden manches lieb gewonnene in Frage stellen müssen, aber JA – wir werden aus dieser Krise herauskommen.“


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SCHWEINFURT – Das Jahr neigt sich langsam dem Ende. Wir wollten einmal wissen: wie hat unser Oberbürgermeister Sebastian Remelé 2020 erlebt, was war für ihn besonders prägend und wie sieht er die Zukunft in Schweinfurt.

Ziemlich weit weg war das Virus noch Anfang des Jahres – auch für unseren geschätzten Herrn Oberbürgermeister Sebastian Remelé. Zu seiner Wiederwahl – ein Ereignis, welches wohl viel Gratulanten in das Schweinfurter Rathaus gezogen hätte, gab es dann bereits eine große Überlagerung durch die Corona-Krise.


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Er weiß um eine gute Auslastung der Großindustrie, sieht aber auch die Probleme kleiner Unternehmen, der Gastronomie und der Reisebüros. Eine große Schließungswelle sieht er aber nicht. Eher befürchtet er ein langsames Sterben, wofür die Corona-Krise ein massiver Beschleuniger sei. Mit Sorge würde die „Umsortierung der Einkaufswege“ beobachtet, denn selbst Lebensmittel würden verstärkt zur Bestellware, was allerdings kein typisches Schweinfurter-Problem sei.


Auch der Kultur fehle die Geschäftsgrundlage: all das lebt von der Begegnung – die genau soll aber ja momentan nicht stattfinden. Sobald wieder möglich, wird aber auch das Kulturleben wieder aufstreben, denkt und hofft unser Oberbürgermeister.

Ein Impfzentrum ist in Planung – momentan suche man noch nach Räumlichkeiten, die Ausschreibungen laufen aber bereits. Wichtig dabei sieht Remelé auch die Einführung von Impftrupps, die z. B. alte Menschen in den Pflegeheimen aufsuchen. Es gäbe also viel mehr zu tun, als nur Räumlichkeiten hierfür zu finden.

Auch zum Thema Weihnachten und Silvester hat unser Herr Oberbürgermeister eine klare Meinung: er hofft dass diese Krise zu einer wesentlichen Veränderung führt. Er sieht sie auch als Chance sich von der Überfrachtung des Themas Weihnachten durch Geschenke und Konsum zu befreien und hofft auf die Vernunft der Schweinfurter Bürger in Bezug auf die Kontakte. Gerade zu Silvester appelliert er an die Eigenverantwortung aller: man sollte sich nicht immer nur an Auflagen halten, sondern eben selbst Vernunft an den Tag legen. „Wer Silvester eine große Party feiern will, auf der man sich um Mitternacht in den Armen liegt, der zeigt einfach, dass er nicht begriffen hat wie gefährlich die Lage eigentlich ist.“, sagt er uns im Interview.

Am Ende gibt er keine Prognose ab, eher seine große Hoffnung preis: eine Normalisierung bis Herbst 2021. „Das kann aber nur gelingen, wenn alle mithelfen und sich impfen lassen.“, das ist sein Aufruf an alle Bürger der Stadt.



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