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Im Bild: Landrat Florian Töpper (vordere Reihe) und das Team des Regionalmanagements freuen sich über das Engagement der teilnehmenden Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter. Foto: Andreas Lösch/Landratsamt Schweinfurt

„Wohnraum neu interpretieren“: Modellprojekt im Landkreis Schweinfurt gestartet, es geht um Baugebieten der Nachkriegszeit


Pressebeck

LANDKREIS SCHWEINFURT – Der Landkreis Schweinfurt ist gemeinsam mit seinen Gemeinden seit vielen Jahren erfolgreich im Bereich der Innenentwicklung tätig – und damit auch Vorbild für andere Regionen. Der Schwerpunkt der landkreisweiten Projekte und Förderungen lag bisher auf den historischen Ortskernen.

Nun sollen auch die Baugebiete der Nachkriegszeit (1960er und 1970er Jahre) verstärkt in den Fokus rücken und zukunftsfähig weiterentwickelt werden.


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Als Auftakt des kürzlich gestarteten Modellprojektes „Wohnraum neu interpretieren“ organisierte das Regionalmanagement des Landkreises im Juni einen Workshop, zu dem alle interessierten Ersten Bürgermeisterinnen und Bürgermeister eingeladen waren.


„Vielen Dank, dass Sie mit Ihrem Engagement im Rahmen dieses Workshops zum Erfolg unseres Modellprojektes beitragen“, sagte Landrat Florian Töpper zur Begrüßung der anwesenden Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter. „Nur gemeinsam wird es uns gelingen, Projekte im Bereich der Innenentwicklung erfolgreich fortzusetzen und dadurch im Sinne des Umweltschutzes Flächen sinnvoll zu nutzen.“

Modellprojekt besteht aus zwei Bausteinen

Das Projekt umfasst im Wesentlichen zwei Bausteine: Einerseits sollen Lösungsansätze erarbeitet werden anhand von Beispielkommunen, um eine zukunftsfähige Entwicklung in den Baugebieten der Nachkriegszeit darzustellen. Im zweiten Schritt sollen in Kooperation mit einer Hochschule modellhaft „altersgerechte und innovative Wohnkonzepte“ erstellt werden. Dieser Schritt ist ab Oktober 2023 im Rahmen eines zweisemestrigen Studienprojekts vorgesehen.

Kommunen können das Projekt aktiv mitgestalten

Der Workshop wurde durch Dr. Sabine Hafner, Vorsitzende der Kommunalberatung KlimaKom eG, fachkundig moderiert und verfolgte mehrere Ziele. Es ging zum Beispiel um die Vermittlung von Informationen und Wissen zu den Baugebieten der Nachkriegszeit, insbesondere um die Frage, welche Wege es für eine zukunftsfähige Entwicklung in diesen Siedlungsgebieten gibt. Zudem wurde dargestellt, wie konkrete und übertragbare Lösungsansätze für alle Landkreisgemeinden entwickelt werden können. Die teilnehmenden Gemeinden wurden auch motiviert, als Modellkommune beim Studienprojekt mitzuwirken.

Das Modellprojekt „Wohnraum neu interpretieren“ ist Teil der neuen Förderphase des Regionalmanagements, die am 1. April 2022 gestartet ist.
Das Regionalmanagement des Landkreises Schweinfurt steht als Ansprechpartner zum Thema Innenentwicklung für alle Interessierten – von den Gemeinden und ihren Verwaltungen bis hin zu Bürgerinnen und Bürgern – gerne zur Verfügung und stellt die aktuellen und zurückliegenden Projekte auf der Landkreis-Homepage unter https://www.landkreis-schweinfurt.de/innenentwicklung bereit.

Im Bild: Landrat Florian Töpper (vordere Reihe) und das Team des Regionalmanagements freuen sich über das Engagement der teilnehmenden Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter.
Foto: Andreas Lösch/Landratsamt Schweinfurt

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