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Fotoaufnahmen am 20.09.2012 in Schweinfurt Andreas Zelck

Zum Start der Hochphase der Badesaison: Die Wasserwacht warnt vor lebensgefährlichen Leichtsinn


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SCHWEINFURT – Die Badesaison wird aktuell von den Bürgerinnen und Bürgern aus der Stadt im Landkreis Schweinfurt stark genutzt. Am Schweinfurter und Sennfelder Badesee ist die Wasserwacht in der Hochsaison mit ehrenamtlichen Rettungsschwimmern und Wasserrettern vor Ort zur Sicherheit im Einsatz. Mit den mobilen Schnell-Einsatz-Gruppen erreichen sie jedes Gewässer im Landkreis in wenigen Minuten mit dem qualifizierten Rettungspersonal der Wasserwacht.

In der noch kurzen Badesaison musste die Wasserwacht schon mehrmals tätig werden. Beispielhaft nennt sie drei Ereignisse die zum Nachdenken anregen sollen.

Zwei Männer mittleren Alters, die auf der Aussichtsterrasse stundenlang mit Bier und Spirituosen „vorglühten“, um anschließend im erfrischenden Baggersee zu schwimmen. Weit kommen sie nicht. Bereits nach 20 Metern geraten sie dermaßen in Not, dass sie durch die aufmerksamen Rettungsschwimmer mittels einer Rettungsleine und dem Einsatz eines Rettungsschwimmers an das sichere Ufer gerettet werden. Die anschließende Belehrung über die Gefahren zeigt Wirkung. Die Wasserwacht vermittelt in Rettungsschwimmkursen anschaulich die wichtigsten Baderegeln, mit deren Einhaltung man gefahrlos schwimmen kann.


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Kurz vor Dienstende der ehrenamtlichen Retter der zweite Fall. Ein Vater sucht seit 45 Minuten seinen vierjährigen Sohn. Sofort wird eine Suche organisiert die relativ schnell ein glückliches Ende findet. Am anderen Ende des Sees wird eine Passantin auf den hilflosen Kleinen aufmerksam und sucht mit ihm seine Mutter. Die Rettungsschwimmer erkennen das Kind an Hand der Beschreibung und führen es dem Vater zu. Die Wasserwacht appelliert an die Erwachsenen ihre Aufsichtspflicht sorgfältiger wahrzunehmen.





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Die lokalen Unwetter in der jüngsten Zeit beschäftig auch die Wasserwacht. Sorglose Schwimmer bleiben auch bei Blitz, Donner und Starkregen im Wasser. Diese gefährden nicht nur ihr eigenes Leben, sondern auch das der unter Umständen erforderlichen Rettungskräfte. Nicht nur die Gefahr durch die Elektrizität, auch die aufspritzende Gischt durch den Starkregen kann dazu führen die Orientierung zu verlieren und der Schwimmer begibt sich in die völlig falsche Richtung, Lebensgefahr!

Trotz der direkten Aufforderung das Wasser zu verlassen, gingen diese anschließend mit ihren Kindern wieder ins Wasser. Erwachsene sollten gegenüber den Kindern ihrer Vorbildfunktion gerecht werden. Im Fall eines Gewitters soll das Wasser verlassen und auch kein Baum als „Schutz“ gewählt, sondern feste Bauten oder ein geschlossenes Fahrzeug aufgesucht werden.

Wer sich nicht sicher über das Verhalten am oder im Wasser ist, kann sich direkt bei den Rettungsschwimmern vor Ort erkundigen oder bei einem der Kurse der Wasserwacht, die in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule durchgeführt werden, notwendiges Wissen aneignen.

Mehr unter wasserwacht-schweinfurt.de/

Fotos: Jürgen Ruß / Andreas Zelck

Jürgen Ruß






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