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Zweimal Nein und ein dicker Strich: Zum Ratsbegehren „Landesgartenschau“ wendet sich der SPD-Ortverein Hochfeld-Deutschhof-Steinberg gegen LGS und Stadtwäldchen


Sparkasse

SCHWEINFURT – Zwei Mal „Nein“ und dann ein dicker Strich unten! Das empfiehlt der SPD-Ortsverein Hochfeld-Deutschhof-Steinberg den Bürgern bei der Abstimmung zum Ratsbegehren zur Landesgartenschau und zum Bürgerbegehren fürs „Stadtwäldchen“.

In der jüngsten Mitgliederversammlung des Schweinfurter SPD-Ortsvereins gaben die Mitglieder auf Antrag von Christopher Richter ein eindeutiges Votum ab:

Der SPD-OV ist sowohl gegen die Landesgartenschau als auch gegen einen Stadtwald von ca. 7 ha auf den ehemaligen Flächen der Konversionsflächen der ehemaligen Ledward-Barracks . „Und weil die Stichfrage mit LGS oder Stadtwäldchen keine gute Alternative enthält, sollten die Bürger diese dritte Frage einfach streichen“, ergänzt Georg Wahl, der betont, dass die Streichung dieser dritten Frage den Stimmzettel nicht ungültig macht, weil die Fragen getrennt ausgezählt werden.


Kindertafel


Stadtrat Thomas Ende freute sich, dass hier Partei und SPD-Stadtratsfraktion an einem Strang ziehen. Als einzige politische Gruppierung in Schweinfurt lehnen die Sozialdemokraten nicht nur die beiden Projekte LGS und Stadtwäldchen ab, sondern präsentieren mit einem bebaubaren Bürgerpark ein Gegenkonzept, das die Entwicklung dieses Bereich für die Stadt nicht verbaut.





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Die SPD positioniert sich auch gegen die Landesgartenschau, da die Innenstadt von ihrer Durchführung kaum profitieren werde, dafür seien die Flächen zu weit entfernt, so Stadtrat Peter Hofmann.

Für Kopfschütteln sorgte, dass die Initiatoren um das Bürgerbegehren „Stadtwäldchen“ auf den letzten Metern ihr Projekt noch in Richtung Stadtpark uminterpretieren wollen – anscheinend, weil sie die Schwächen ihres Konzepts erkannt haben, dass man auf 7 ha keinen echten Wald im naturschutzrechtlichen Sinne schaffen kann, vermutet der SPD-Ortsverein.







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Ein Kommentar

  1. Die Stadt verschweigt auf dem Stimmzettel das große finanzielle Risiko: „Bürgerpark…im Rahmen einer LGS mit Fördergeldern des Freistaates“.

    In Würzburg muss die Stadt 5 Mio. Euro zuschießen. Für die Stadt SW könnte es noch teurer werden:
    23.000(!) verkaufte Dauerkarten und 18 Euro Eintritt, wie in WÜ, sind in SW nicht vorstellbar.

    Zudem herrschte in WÜ vor der LGS Euphorie und ungeteilte Fürsprache. Während eine LGS in SW durch die WÜer Pleite erheblich vorbelastet wäre. Obendrein macht das SWer Konzept städtebaulich keinen Sinn: ein viel zu abgelegener Park, der zum Eldorado für Jugendbanden würde. Während in WÜ um den Park eine Ringbebauung für über 4.000 Menschen entsteht. Zudem würde auf dem LGS-Gelände die Stadtentwicklung für 30 Jahre blockiert! Wer weiß schon was kommt und wie dringend dieses Areal anderweitig benötigt werden könnte; z. B. für Institute im Anschluss an den i-Campus.

    Die SWer Bauverwaltung sagte, dass sie keine Zeit mehr für eine Neuerschließung eines Wohngebiets an der Gartenstadt habe. Ohne das Abenteuer LGS hätte sie dafür mehr Zeit. Baugrundstücke für junge Familien in der Stadt, in attraktiver Lage, sind viel wichtiger und sollten höchste Priorität haben – das ist die Zukunft der Stadt!

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