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Einsatzgebiete von Wärmebildgeräten


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Wärmebildgeräte ermöglichen das Aufspüren von Temperaturprofilen, die für das menschliche Auge nicht wahrnehmbar sind. Zu diesem Zweck registrieren Wärmebildkameras Temperaturen und wandeln diese in einen Temperaturwert oder ein Wärmebild um. Dieses Wärmebild zeigt die Temperatur der Oberfläche von Objekten, die Infrarotenergie abgeben, übertragen oder reflektieren.

Wir möchten Ihnen in dem folgenden Beitrag verraten, warum man eine Wärmebildkamera verwenden sollte, wofür diese zumeist genutzt werden und welche Faktoren bei der Entscheidung für ein Gerät eine Rolle spielen.


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Wofür werden Wärmebildgeräte genutzt?
Im Gegensatz zu Infrarotthermometern, die lediglich eine einzige Temperatur an einer einzigen Stelle erfassen können, bilden Wärmebildgeräte auch die Temperaturen größerer Bereiche ab. Einige der erhältlichen Geräte erreichen dabei eine Auflösung von 320000 Messstellen pro Bild. Somit stellen moderne Wärmebildgeräte, die unter anderem über die Webseite Pulsar-nv.com erhältlich sind, ein effektives Werkzeug zur Ermittlung von Temperaturunterschieden in unterschiedlichen Anwendungsbereichen dar.


Warum sollte man eine Wärmebildkamera verwenden?
Mit einer Wärmebildkamera können Temperaturmessungen in unterschiedlichen Bereichen durchgeführt werden, sofern hierfür keine Sensoren verwendet werden können. Das ist vor allem bei bewegenden Objekten wie Rollen, Förderbändern oder verschiedenen Maschinenbauteilen von Vorteil sowie auch in Situationen, die ein berührungsloses Messverfahren erforderlich machen.

Wärmebildkameras zeigen in diesem Fall zuverlässig die Temperaturen der untersuchten Objekte an und geben im Gegensatz zu herkömmlichen Infrarotthermometern Aufschluss über einzelne überhitzte Bereiche oder Stellen.

Wichtige Merkmale einer Wärmebildkamera
Bei der Entscheidung für eine der erhältlichen Wärmebildkameras sollten einige Faktoren berücksichtigt werden, die einen Einfluss auf die Kaufentscheidung haben sollten.

Die Auflösung
Umso höher die Auflösung einer Wärmebildkamera, desto einfacher kann man Probleme auch aus einer größeren Entfernung erkennen. Auf diese Weise können schwerwiegende Probleme ermittelt werden, die einem mit einem Gerät mit geringer Auflösung unter Umständen entgangen werden. So wie zum Beispiel eine überhitzte Hauptplatine in einem Computer, die man mithilfe einer Wärmebildkamera sofort entdecken würde.

Weitere wichtige Kauffaktoren
Auch das Sichtfeld, die Art der zu erfassenden Oberflächen, der Temperaturbereich und die Montageoptionen sind wichtige Faktoren, die man dem Kauf einer Wärmebildkamera ebenfalls berücksichtigt werden sollten. Und auch die spektrale Empfindlichkeit, welche bei im Falle von atmosphärischen Störungen und der Übertragung durch Oberflächen hindurch von Bedeutung ist, sollte bei der Entscheidung für ein Wärmebildgerät nicht vernachlässigt werden, ebenso wie die Reaktionszeit, die Einsatzumgebung, Einschränkungen bei der Montage, Anwendungen mit Sichtfenster sowie verfügbare Signalverarbeitungsoptionen.

Anwendungsgebiete von Wärmebildkameras
Wärmebildkameras werden häufig zur vorbeugenden Instandhaltung sowie zur Inspektion elektrischer und mechanischer Systeme verwendet. Zudem kommen Wärmebildgeräte auch bei der Entwicklung und Auslegung von Leiterplatten zum Einsatz. Und auch in der Automobilindustrie, in Bereich der Forschung, bei der Brandbekämpfung oder beim Jagen von Wildtieren sind Wärmebildkameras unverzichtbar.

Vor- und Nachteile der Wärmebildtechnik
Nachdem wir Ihnen nun verraten haben, worauf man bei dem Kauf einer Wärmebildkamera achten sollte, möchten wir Sie nun noch mit den Vor- und Nachteilen der erhältlichen Wärmebildgeräte vertraut machen. Auf diese Weise wissen Sie bereits vor dem Kauf einer Wärmebildkamera weitestgehend, was Sie von dieser zu erwarten haben.

Vorteile:

●       Wärmebildgeräte ermöglichen das schnelle Aufspüren von Wärmequellen

●       Wärmebildgeräte funktionieren sowohl bei Tag als auch in der Nacht

●       Wärmebildgeräte sind unabhängig von den vorherrschenden Wetterbedingungen

●       Die Haltbarkeit wird durch die Betriebsdauer nicht beeinflusst

●       Wärmebildgeräte haben ein geringes Gewicht

●       Mit einem Wärmebildgerät lassen sich Wärmequellen auch auf größere Entfernung identifizieren

●       Wärmebildgeräte reflektieren nicht

●       Die Qualität der dargestellten Bilder ist je nach Gerät äußerst hoch

Nachteile:

●       Wärmebildgeräte haben einen vergleichsweise hohen Energieverbrauch

●       Die Akkulaufzeit der erhältlichen Geräte beträgt zwischen 3 und 5 Stunden

●       Entfernungen lassen sich nur schwer einschätzen

●       Wärmebildgeräte stellen lediglich zweidimensionale Bilder dar

●       Kein Plug-and-Play

●       Wärmebildgeräte funktionieren nicht durch eine Scheibe hindurch

●       Eine warme Umgebungstemperatur und eine hohe Luftfeuchtigkeit beeinflussen die angezeigten Details

●       In der Natur werden Gräser oder Zweige mitunter nicht angezeigt


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