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So verlief die VBL Club Championship für die eRothosen


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Die Würzburger Kickers haben gerade eine wahrlich gruselige Saison in der zweiten Bundesliga hinter sich gebracht, aus der sie sich mit dem Abstieg nun verdientermaßen wieder verabschieden dürfen. Der zweite Abstieg innerhalb kürzester Zeit kam wenig überraschend, genauso wie der abermalige Sieg der Bayern im deutschen Fußball-Oberhaus. Doch auch wenn der Fußball manchmal nicht für große Überraschungen sorgt, gab es in der vergangenen Saison dennoch etwas gänzlich Neues: Die eRothosen haben ihre virtuellen Knieschoner angezogen und sich an der Konsole den stärksten Clubs Deutschlands im eFootball gestellt.

Die Würzburger feierten in der Saison 2020/21 ihre Premiere in der sogenannten Virtual Bundesliga Club Championship, die gerade die dritte Saison abgeschlossen hat. Deutlich erfreulichere Nachrichten gibt es aus dem digitalen Lager wohl auch nicht, doch da es nur eine Liga mit zwei geografischen Divisionen gibt, kam es zumindest nicht zu einem Abstieg! Doch auch wenn das Team der eRothosen mit ihrer Debütsaison an der Konsole nicht gerade zufrieden ist, war es dennoch ein spannender Wettkampf auf dem digitalen Rasen.





Die Würzburger Kickers im digitalen Sport
Die Würzburger Kickers läuteten Ende 2020 ihre erste Saison im Wettkampf um den deutschen Club-Meistertitel im eFootball ein. Im Rahmen der inzwischen dritten Saison der Virtual Bundesliga Club Championship starteten die eRothosen mit einem eigenen Kader von vier eSportlern an der Konsole ins Rennen. 26 Teams der ersten und zweiten Bundesliga trafen auf dem virtuellen Rasen aufeinander, um den Meister an der Konsole im Fußballsimulator FIFA von EA Sports ausfindig zu machen. Zwar ist es auch hier das Ziel, das Runde ins Eckige zu befördern, allerdings kommen dazu nicht die Füße, sondern die Daumen am Controller zum Einsatz.


Die Regeln des Spiels entsprechen den gewöhnlichen Fußballregeln, allerdings gibt es doch so manch einen Unterschied zwischen dem virtuellen und echten Fußball. So sind zum Beispiel die Schiedsrichter im Videospiel nicht nur zu 100 % unparteiisch, sondern auch fehlerfrei – das begegnet man im echten Leben wohl kaum. Außerdem geht mit dem Namen des Teams nicht auch gleich mehr Stärke einher. Zwar sind die Bayern bisher nicht mit von der Partie, doch selbst wenn sie es wären, hätten sie durch ihre Bundesliga-Vorherrschaft keinen Vorteil. Denn es wird im „leveled-off“ Modus gespielt, in dem alle Teams die gleiche Stärke haben. Nur das Können der eSportler am Controller zählt, unabhängig vom Club-Emblem auf der Brust.

Bild von jorono auf Pixabay

Es reichte für die eRothosen nur für den 11. Platz
Für die Kickers gingen Marcel „Marlut“ Lutz, Niko „Niko29Caniglia10“ Caniglia, David „Dave“ Queck und Alexandros „Viper“ Dratzidis an den Start. Es sollte ein Kader mit großem Potenzial sein. Marcel „Marlut“ Lutz hatte zuvor bereits zwei Saisons beim VfB Stuttgart absolviert und ging als erfahrener Spieler guter Dinge in das Turnier. Über die Academy of Sports hatte er das Team für die eRothosen zusammengestellt. Mit einer Rekordbeteiligung von 26 Clubs wurde die VBL Club Championship in zwei geografische Divisionen unterteilt. Die Würzburger waren in der Süd-Ost-Division mit zwölf weiteren Teams vertreten, darunter unter anderem der FC Heidenheim, die Bullen vom RB Leipzig und der 1. FC Nürnberg.

Der Debüt-Saisonauftakt der eRothosen verlief gut und sie holten gleich zu Beginn wichtige Punkte nach Hause. Das hohe Level konnten sie jedoch über die Saison hinweg nicht halten. Es fehlte dem Team aus Würzburg an der nötigen Konstanz, um sich durchzusetzen. Die Stärke des Kaders lag in den Doppeln, bei denen Teams mit je zwei Spielern gegeneinander antreten. Bei den Einzeln, bei denen jeweils ein Spieler gegen einen Gegenspieler spielt, wollte sich jedoch kaum ein Erfolg einstellen. Letztlich konnten die Gamer ihre Erwartungen nicht erfüllen. Es war ihr Ziel gewesen, es unter die Top 6 zu schaffen, um eine Chance auf ein Ticket für das Finale zu haben. Diese blieb allerdings aus: Die eRothosen schafften es nach 24 Spieltagen nur auf Rang 11 von 13. Siegreich hervor gingen dagegen die Heidenheimer, die in dieser Saison ebenfalls wie die Rothosen ihre Erstbeteiligung an der VBL Club Championship spielten und direkt in ihrer Debütsaison den Club-Meistertitel holten.

Auf dem echten Rasen ging es in die 3. Liga, auf dem virtuellen reichte es für die Rothosen zumindest für den drittletzten Platz ihrer Division. In ihrer Debütsaison an der VBL Club Championship im eFootball sollten die Erwartungen der Würzburger nicht erfüllt werden, dennoch soll es für die Spieler eine Ehre gewesen sein, die Kickers in ihrer ersten Saison auf dem digitalen Spielfeld zu vertreten.


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