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CBD-Blüten – positive Wirkung auf Körper und Geist?


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CBD (Cannabidiol) ist ein Wirkstoff (Cannabinoid) der weiblichen Hanfpflanze. Im Gegensatz zu der bekannteren Substanz THC (Tetrahydrocannabinol) weist CBD keinerlei berauschende Wirkungen auf. Die Effekte auf den menschlichen Organismus lassen sich als entzündungshemmend, krampflösend und entspannend beschreiben.

In der Pflanze selbst konzentriert sich der Wirkstoff in den Blüten. Diese müssen einem Extraktionsverfahren unterzogen werden, damit das CBD zur Weiterverarbeitung oder zum direkten Konsum genutzt werden kann. Cannabidiol wird heute in zahlreichen Branchen verarbeitet. Die Kosmetik nutzt es in Cremes und Salben für ein reineres Hautbild. Als Nahrungsergänzungsmittel komplettiert CBD eine ausgewogene Ernährung und in der Medizin wird es zur Linderung von Symptomen diverser Krankheitsbilder eingesetzt.


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CBD-Blüten – ein unverarbeitetes Cannabis-Produkt

In Blüten liegt CBD in seiner reinsten Form vor. In Bio-Qualität weisen die Blüten weder chemische Verunreinigungen noch sonstige Zusätze auf und besitzen ein vollständiges Profil an Nährstoffen. In der Regel werden die Blüten verdampft oder geraucht. Zum Verdampfen bedarf es eines sogenannten Vaporizers, in dem die Blüten bis auf ca. 200 °C erhitzt werden, damit Dampf entsteht, der inhaliert werden kann.


Beim Rauchen werden die Blüten in einer Tabakmischung oder pur in eine Zigarette eingedreht. Zigarettenpapier gibt es in unzähligen Ausführungen. Die Merkmale guter Papes zum Konsum von CBD-Blüten definieren sich über die Porosität und Dichte, die Auswahl wird über die jeweiligen Vorlieben bestimmt.

CBD-Blüten sind gut für die Gesundheit?

Da CBD-Blüten keine berauschenden Wirkungen auslösen, werden der Substanz zahlreiche positive Effekte auf die menschliche Gesundheit zugeschrieben, die sich im Alltag und in der Medizin bemerkbar machen. Sie entfalten ihre Wirkung im körpereigenen Endocannabinoid-System, welches für die Übermittlung von Informationen im Nervensystem verantwortlich ist. CBD tritt darin als Botenstoff auf und bewirkt sowohl die Hemmung als auch die Aktivierung von Gefühlen, Stimmungen und Emotionen.

 

CBD-Blüten sind kein Heilmittel. Sie verbessern das allgemeine Wohlbefinden und können die Symptome zahlreicher Krankheitsbilder abschwächen, Entzündungen stoppen und Schmerzen lindern. Betroffene, die unter Arthrose, Rheuma, Migräne oder ganz allgemein an chronischen Schmerzen leiden, berichten von einem Nachlassen der Symptome und einer signifikanten Verbesserung ihrer Lebensqualität. Die beruhigende Wirkung sorgt für eine große Erleichterung bei Patienten, die an Depressionen und Panikattacken leiden. CBD entschärft stressbedingte Belastungsszenarien, wird bei Krankheitsbildern wie ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit/ Hyperaktivitätssyndrom) empfohlen und findet seine Anwendung bei posttraumatischen Belastungsstörungen. Epileptiker und Patienten mit Autoimmunkrankheiten wie Multiple Sklerose sprechen von einem Rückgang ihrer Anfälle in Anzahl und Ausprägung.

Studien offenbaren positive Ergebnisse

CBD ist ein ziemlich neues Phänomen. Deshalb sind viele wissenschaftliche Studien noch im Gange und endgültige Ergebnisse liegen noch nicht vor. Bei einigen Krankheitsbildern wie dem Dravet-Syndrom konnte mit CBD laut Forschern die Häufigkeit der Anfälle verringert werden.

Eine britische Studie stellt eine nützliche Wirkung bei entzündlichen Darmerkrankungen fest. Zur Epilepsie, zu Schlafstörungen und zur Multiplen Sklerose sind Untersuchungen in Gange, die Ergebnisse liegen aber noch nicht vor.

Gibt es auch Nebenwirkungen?

CBD ist ein Naturprodukt und gefährliche Nebenwirkungen, die bei regelmäßiger Einnahme, Leber, Nieren und Herz schädigen, wurden bisher nicht beobachtet. Auch die WHO (Weltgesundheitsorganisation) bescheinigt dem Wirkstoff eine gute Verträglichkeit und schließt die Gefahr eines Missbrauchs aus.

Bei hohen Dosierungen können harmlose Nebenwirkungen nicht ausgeschlossen werden. Vor allem handelt es sich um Begleiterscheinungen wie einen trockenen Mund, Müdigkeit und Appetitlosigkeit. In einigen Fällen wurde Übelkeit beobachtet.

Sind CBD-Blüten legal?

Die Rechtslage von CBD unterliegt einem steten Wandel. Davon sind auch die Blüten betroffen. Laut Gesetzgeber sind alle weiterverarbeiteten CBD-haltigen Produkte wie Öl, Kapseln, Tabletten und Kristalle legal. Sie dürfen in Deutschland einen THC-Gehalt von 0,2 % nicht überschreiten. Die Samen, die zum Anbau von Nutzhanf verwendet werden, müssen auf einer Liste der EU vermerkt sein.

Für unverarbeitete Produkte wie Blüten, Tee und Zigaretten gilt dies leider nicht. Diese fallen aus unverständlichen Gründen noch immer unter das Betäubungsmittelgesetz (BtMG). Allerdings gab es im März 2021 am Bundesgerichtshof (BGH) in Leipzig eine richtungsweisende Entscheidung, nach der CBD Blüten verkehrsfähig sind, wenn sichergestellt ist, dass von ihnen keine berauschende Wirkung ausgehe.


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