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CBD: Diese gesetzlichen Regelungen gelten in Europa 


Pressebeck

Produkte, die den aus der weiblichen Hanfpflanze gewonnenen Wirkstoff CBD enthalten, sind in ganz Europa sehr beliebt. Allerdings sind die gesetzlichen Vorschriften rund um CBD innerhalb der Länder Europas höchst unterschiedlich.

CBD – das neuartige Entspannung-Lebensmittel 


Brauereifest Kundmüller

Entspannung und weniger Stress wünschen sich die meisten Menschen nicht nur in der Urlaubszeit. Vielmehr möchten sie mehr Gelassenheit und besseren Schlaf auch in ihren Alltag integrieren – und wollen daher CBD-Produkte wie etwa CBD-Blüten online kaufen. Schließlich wird Produkten, die den aus der Hanfpflanze gewonnenen Wirkstoff CBD enthalten, nachgesagt, dass sie Schmerzen lindern und die Schlafqualität verbessern. So sollen sie insgesamt zu besserer Erholung, weniger Stress und einem verbesserten Wohlbefinden beitragen.


Ob es jedoch legal möglich ist, CBD zu kaufen und zu konsumieren, hängt vom eigenen Standort ab: In einigen Ländern Europas ist es möglich, CBD in speziellen Shops oder online zu kaufen. In anderen Ländern hingegen ist die Substanz illegal. Grund für die unterschiedliche Gesetzeslage ist der Umstand, dass EU-Mitgliedsstaaten eigene Regelungen zu CBD treffen können. Zudem sind die geltenden Bestimmungen etwa auch auf Reisen zwingend zu beachten.

CBD-Regelungen in Deutschland

In Deutschland ist es möglich, CBD-Produkte legal zu verkaufen und zu erwerben. Wichtig ist aber, dass Tees, Öle und ähnliche Produkte einen THC-Gehalt aufweisen, der unter 0,2 Prozent liegt. Die berauschende Substanz THC ist in der weiblichen Hanfpflanze ebenfalls natürlicherweise enthalten – gilt in Deutschland jedoch als Betäubungsmittel.

In Spuren kann THC auch in CBD-Produkten vorkommen. Damit CBD-Produkte für den externen Gebrauch in Deutschland verkauft werden dürfen, muss der THC-Restgehalt besonders niedrig sein. Dies gewährleistet, dass CBD-Produkte keine berauschende Wirkung entfalten können.

Die Rechtslage rund um CBD in Österreich

In Österreich durften CBD-Produkte für einige Zeit ohne jegliche Einschränkungen vertrieben werden. Seit 2018 müssen sämtliche CBD-Waren aber als Aromaprodukte gekennzeichnete sein. Außerdem darf der maximal vorhandene THC-Restgehalt bei höchstens 0,3 Prozent liegen.

Italien: CBD bald Betäubungsmittel?

Italien ist im Umgang mit CBD recht streng. Dort darf CBD in Kosmetikprodukten schon jetzt nur noch in synthetischer Form enthalten sein. Weiterhin plant das italienische Gesundheitsministerium, Öle, Tees oder Blüten, die natürlicherweise CBD enthalten, eventuell als Betäubungsmittel einzustufen. Bisher existiert jedoch noch keine entsprechende gesetzliche Regelung.
 
Niederlande: Verkauf, aber keine Produktion

Die Niederlande sind der Inbegriff einer liberalen Drogenpolitik. Auch CBD-Produkten gegenüber zeigen sich die Niederlande offen: Zum einen ist der Verkauf von CBD-Produkten mit einem THC-Gehalt bis 0,05 Prozent erlaubt. Zum anderen ist auch der Anbau von CBD-Hanf, der nicht mehr als 0,2 THC enthält, in den Niederlanden gestattet. Verwunderlich jedoch: Die Produktion etwa von CBD-Ölen ist in den Niederlanden selbst legal.

Rechtliche Unklarheit in Spanien

CBD gilt auch im EU-Mitgliedstaat Spanien als neuartiges Lebensmittel. Allerdings besteht bislang noch keine Zulassung für Lebensmittel, die CBD als Zusatzstoff enthalten – rechtlich möglich wäre die Zulassung jedoch.

Statt offiziell als neuartiges Lebensmittel werden in Spanien weiterhin Produkte mit einem THC-Restgehalt von höchstens 0,2 Prozent zur Nahrungsergänzung verkauft. Verkauf und Erwerb werden weitestgehend geduldet – allerdings bewegen sich Käufer und Verkäufer dabei in einem rechtlichen Graubereich.

Schweden: CBD schlechthin illegal

Schweden zeigt sich im Umgang mit CBD und allen aus der weiblichen Hanfpflanze hergestellten Produkten besonders streng. Das bedeutet: Der Vertrieb, Konsum und Besitz von sämtlichen Cannabis-Produkten (inklusive CBD) ist in Schweden verboten.

Wie Cannabis-Produkte, die berauschendes THC enthalten, gelten auch CBD-Produkte in Schweden als Betäubungsmittel. Beachten müssen diese Regelung auch Schweden-Besucher. Auch sie dürfen die in Schweden illegale Substanz nicht in das Land einführen.

CBD auch in Frankreich verboten

In Frankreich ist es prinzipiell gestattet, Hanfpflanzen, die einen THC-Restgehalt von maximal 0,2 Prozent aufweisen, anzubauen. Auch der Verkauf von aus diesen Pflanzen hergestellten CBD-Produkte (etwa als Nahrungsergänzungsmittel) war bis vor Kurzem unproblematisch.

Mittlerweile hat sich die Haltung Frankreichs zu CBD und CBD-Produkten jedoch deutlich geändert. Zwar sind der Verkauf und Erwerb von CBD-Produkten in Frankreich nach wie vor legal. Allerdings dürfen die angebotenen Produkte heute keinerlei THC mehr enthalten.


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