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22-Jähriger rammt das Auto mit seiner schwangeren Ex-Freundin


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SCHINDELSEE – Zu einer höchst gefährlichen Verfolgungsfahrt ist es am frühen Samstagmorgen zwischen Schindelsee und Prölsdorf gekommen, als ein 22-Jähriger einen VW Golf gerammt hatte, in dem seine schwangere Ex-Freundin saß. Aus Angst vor weiteren Angriffen versuchte der Fahrer des Golfs zu flüchten und hielt erst auf eindringliche Aufforderung des Notrufs der Polizei an. Nach kurzer Flucht konnte der 22-Jährige von der Polizei vorläufig festgenommen werden.

Vermutlich hatte der 22-Jährige aus dem Landkreis Bamberg die Trennung von seiner 23-jährigen Freundin noch nicht verkraftet, als er sie am frühen Samstagmorgen kurz nach 02:00 Uhr zwischen Dankenfeld und Schindelsee (Gemeinde Rauhenebrach, Landkreis Haßberge) in einem anderen Auto sah. Dem derzeitigen Ermittlungsstand nach verfolgte er das Auto und fuhr dabei extrem dicht auf.


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Im Ortsteil Schindelsee fuhr der 22-Jährige offenbar aufgrund der stark überhöhten Geschwindigkeit auf den VW, in dem sich seine Ex-Freundin befand, auf. Die vier Insassen des VW gerieten dabei in Panik und versuchten in Richtung Prölsdorf zu fliehen. Erst ein Beamter der Notrufzentrale der Polizei konnte den 32-jährigen Fahrer etwas beruhigen und dazu bewegen die waghalsige Flucht über die kurvenreichen Straßen des Steigerwalds zu beenden.


Der eifersüchtige Ex-Freund flüchtete anschließend und konnte kurze Zeit später von einer Streife der oberfränkischen Polizei in Dankenfeld vorläufig festgenommen werden. Wie sich dabei herausstellte, war er bei der Fahrt leicht alkoholisiert. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Bamberg wird nun gegen den 22-Jährigen wegen eines Verbrechens des Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt. Dabei sieht das Strafgesetzbuch eine Mindeststrafe von einem Jahr und eine Höchststrafe von 10 Jahren Freiheitsstrafe vor. Den Führerschein stellten die Beamten gleich an Ort und Stelle sicher. Zusätzlich ordnete die Staatsanwältin die Sicherstellung des Autos und die Hinzuziehung eines Unfallsachverständigen an.

Glücklicherweise verletzte sich bei dieser höchst gefährlichen Aktion niemand und auch die werdende Mutter konnte das Krankenhaus, in das sie ein alarmierter Rettungswagen vorsichtshalber gebracht hatte, nach kurzer Zeit wieder verlassen.



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