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30-Jähriger greift eine Frau in der Straßenbahn an und bedroht Hilfeleistende mit einer Waffe


Keiler

WÜRZBURG / INNENSTADT – Seit Mittwoch sitzt ein 30-jähriger Würzburger in Untersuchungshaft. Ihm wird vorgeworfen, eine Frau in einer Straßenbahn grundlos geschlagen und einen Hilfeleistenden mit einer Schreckschusspistole bedroht zu haben. Die Polizei nahm den Angreifer vorläufig fest. Er wurde am Folgetag auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Der Angriff ereignete sich am Dienstagabend, gegen 18.50 Uhr, in einer Straßenbahn in der Schönbornstraße. Dort soll der 30-Jährige eine sechs Jahre jüngere Frau ohne erkennbaren Grund gegen den Kopf geschlagen haben. Daraufhin soll eine geladene Schreckschusspistole gezogen und damit einen noch unbekannten Zeugen bedroht haben, der der 24-Jährigen zur Hilfe eilte. Der Beschuldigte sei daraufhin aus der Straßenbahn ausgestiegen und davongelaufen.


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Beamte der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt nahmen den Tatverdächtigen im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung vorläufig fest. Die Schreckschusswaffe samt Munition wurde sichergestellt. In der Folge beleidigte, bespuckte und bedrohte der Beschuldigte die eingesetzten Polizisten massiv.


Der Beschuldigte, der bereits in der Vergangenheit immer wieder einschlägig in Erscheinung getreten war, verbrachte die Nacht zum Mittwoch in einer psychiatrischen Einrichtung, bevor er auf Antrag der Staatsanwaltschaft Würzburg dem Ermittlungsrichter vorgeführt wurde. Dieser ordnete gegen den 30-Jährigen die Untersuchungshaft wegen des dringenden Verdachts der Körperverletzung, der Bedrohung und mehreren Fällen der Beleidigung an. Der Tatverdächtige wurde nach der Eröffnung des Haftbefehls in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Die noch andauernden Ermittlungen in dem Fall werden von der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg geführt.

Insbesondere der noch unbekannte Zeuge, der der 24-Jährigen in der Straßenbahn zur Hilfe kam und dabei von dem Tatverdächtigen bedroht wurde, wird dringend gebeten, sich unter Tel. 0931/457-2030 mit der Würzburger Polizei in Verbindung zu setzen. Auch sonstige Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben und noch nicht bei der Polizei bekannt sind, werden gebeten, sich zu melden.


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