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86 Jahre alte Frau übergibt Bargeld und Schmuck an Betrüger – Polizei sucht Zeugen


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GEMÜNDEN AM MAIN – Am Montagnachmittag übergab eine 86-Jährige Bargeld und Schmuck an eine bislang unbekannte Betrügerin. Die Kripo Würzburg ermittelt und bittet die Bevölkerung um Hinweise.

Gegen 14:30 Uhr wurde eine 86-Jährige von einer bislang unbekannten Frau angerufen, die sich als Tochter der Rentnerin ausgab und vorgab in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt worden zu sein. Das Telefon wurde dann von der angeblichen Tochter an eine vermeintliche Anwältin weitergegeben. Diese unbekannte Betrügerin forderte nun von der Rentnerin Bargeld und Wertgegenstände.


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Kurz nach 17:00 Uhr übergab das Betrugsopfer Bargeld in fünfstelliger Höhe an eine unbekannte weibliche Person, die etwa 160cm groß und 35 Jahre alt gewesen sein und eine dunkle Jacke sowie eine Kopfbedeckung und eine Gesichtsmaske getragen haben soll. Die Anruferin verlangte jedoch weitere Wertgegenstände. Deshalb übergab die Rentnerin gegen 17:50 Uhr erneut Schmuck an die unbekannte Geldabholerin. Im Anschluss beendete die angebliche Anwältin das Gespräch und die Geschädigte verständigte die Polizei.


Die Kriminalpolizei übernahm noch am Abend die Ermittlungen und bittet Personen, die im Tatzeitraum in Tatortnähe verdächtige Beobachtungen gemacht haben, diese unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

In diesem Zusammenhang erinnert das Polizeipräsidium Unterfranken an die Präventionskampagne „Leg‘ auf!“. Das Ziel dieser Kampagne ist es, insbesondere ältere Menschen und deren Angehörigen über die Phänomene wie „Enkeltrickbetrug“ und „Falsche Polizeibeamte“ und „Schockanrufe“ zu informieren, zu sensibilisieren und Verhaltenstipps zu geben.

Die wichtigsten Botschaften sind:

Legen Sie auf. Wählen Sie selbst die Notrufnummer 110 und fragen bei der Polizei nach einem entsprechenden Einsatz bzw. ob tatsächlich Verwandte in Not sind.

Wichtige Daten von Personalausweisen und Reisepässen niemals am Telefon übermitteln! Die Polizei oder auch andere Behörden erfragen solche Daten nicht telefonisch bei Ihnen.

Die Polizei weist Sie niemals an, Geld oder Schmuck zu Hause zur Abholung bereit zu legen oder an Abholer zu übergeben!

Übergeben Sie keine Geldbeträge an Fremde! Auch die Polizei holt bei Ihnen an der Haustüre keine Wertsachen ab, um sie in Verwahrung zu nehmen!

Die Täter können mittels Call ID-Spoofing jede von ihnen gewünschte Rufnummer auf dem Telefondisplay anzeigen lassen – bei der echten Polizei erscheint niemals die 110 (auch nicht mit Vorwahl)!

Sprechen Sie mit ihren Freunden, Nachbarn und Verwandten über das Phänomen!

Weitere Informationen: https://www.polizei.bayern.de/unterfranken/schuetzenvorbeugen/senioren/index.html/322685


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