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Anschlagsserie im Raum Schweinfurt – Tödliche Gefahr bei der Mais-Ernte – Mindestens 14 Fälle bekannt!


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LANDKREIS SCHWEINFURT – Der Sommer neigt sich langsam dem Ende und überall sind die Landwirte damit beschäftigt, ihre im Frühjahr ausgesäten Früchte nun abzuernten. Doch bei vielen Bauern im unterfränkischen Raum Schweinfurt setzt bei einem Blick auf ihre Felder ein mulmiges Gefühl ein. Denn ein Unbekannter terrorisiert die Bauern seit nun fast drei Wochen. Immer wieder werden Schrauben und Metallstangen an den Kolben ihres Maises gefunden.

Die Folgen können lebensgefährlich sein. Lohnunternehmer Titzian Klein schaut besorgt auf seine Erntemaschinen. Bereits sechsmal musste er seine Häcksler stoppen, nachdem Schrauben geschreddert und die Messerklingen dabei beschädigt wurden. Der Schaden liegt bei mindestens 50.000 Euro. Doch darum geht es Klein weniger: „Wir reden hier nicht nur von Sachbeschädigung, sondern es kann einen Menschen töten. Das ist ein Geschoss, das wird unheimlich schnell und wir reden hier von Körperverletzung oder versuchter Tötung!“


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Gemeinsam mit seinen Fahrern und den Landwirten läuft er nun die Felder vor der Maisernte ab, um das Risiko zu minimieren. Doch alle Gefahrenherde vorher zu entdecken, ist nahezu aussichtslos.Mindestens 14 Mal wurden mittlerweile präparierte Eisenteile in den Feldern rund um Gerolzhofen gefunden, wie Andy Laacke vom Polizeipräsidium Unterfranken mitteilt: „Bei den Taten handelt es sich tatsächlich um gefährliche Straftaten.

Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren und in vielfältige Richtungen. Die Gegenstände wurden zur Untersuchung ins Landeskriminalamt nach München geschickt.“ Die Motivlage des Unbekannten ist derweil völlig unklar. Christian Maurer, einer der betroffenen Landwirte, hat jedoch einen Verdacht: „Gesellschaftlich ist der Maisanbau in letzter Zeit in schlechtes Licht gerückt worden. Dabei ist er genauso eine Frucht wie Zucker, Rüben und Getreide auch.“


Er denkt bei den Vorfällen auch an sein Vieh. „Wenn Fremdkörper in die Silage gelangen und man das verfüttert, kann ein Tier jämmerlich verenden“, ist er besorgt.Und auch Klaus Trautmann fühlt sich manchmal nicht wohl in seiner Haut. Als Fahrer eines Häckslers war er bereits betroffen: „Ein mulmiges Gefühl fährt mit. Man versucht es auszublenden, aber es ist im Hinterkopf immer dabei.“ Bei den hohen Drehzahlen des Häckslers können die Fremdkörper den Kabinenboden durchschlagen. „Es hat schon schwere Verletzungen bei den Kollegen gegeben“, so Maurer.

Dass Mais mit Nägeln und Schrauben präpariert wird, kommt in Bayern und in der Republik vereinzelnd immer mal wieder vor. Aber so gehäuft in einem eng begrenzten Raum als wahre Serie – diese Dimension gab es bislang noch nicht. Und niemand in der Region weiß, wann der Unbekannte wieder zuschlägt. Jedoch finden sich immer wieder neue Schrauben, zuletzt am Ende der vergangenen Woche. Und solange nicht das letzte Feld abgeerntet ist, wird auch bei den Landwirten keine vorläufige Ruhe einkehren.



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